Institutsreihe des Demokratiezentrum Wien

 

 

Die Bücher der Schriftenreihe sind im Buchhandel oder direkt beim StudienVerlag erhältlich

 

Bader-Zaar, Birgitta/Diendorfer, Gertraud/Reitmair-Juárez (Hg., 2017): Friedenskonzepte im Wandel. Analyse der Vergabe des Friedensnobelpreises von 1901 bis 2016.

Band 3 der Schriftenreihe des Demokratiezentrum Wien. Innsbruck: StudienVerlag.


Im Dezember 2017 erschien eine umfassende Studie, die die Entwicklung des wichtigsten Preises für die Förderung des Friedens nachzeichnet. Friedenskonzepte im Wandel nimmt die Veränderungen der Friedenskonzeptionen des Nobelkomitees in den Blick, die der Vergabe des seit 1901 vergebenen Nobelpreises zugrunde liegen. Neben der systematischen Analyse aller Preisverleihungen wird in zwölf repräsentativen Fallstudien im Detail auf die entsprechenden wissenschaftlichen sowie geopolitischen Kontexte der Friedenskonzepte bzw. der Friedensarbeit der PreisträgerInnen eingegangen.

Das Buch erschien am 7. Dezember als dritter Band in der Schriftenreihe des Demokratiezentrum Wien im Studienverlag. Hier geht es zur begleitenden Onlineausstellung.

 

 

Diendorfer, Gertraud/Welan, Manfried (Hrsg., 2016): Demokratie und Nachhaltigkeit. Verbindungslinien, Potenziale und Reformansätze.

Band 2 der Schriftenreihe des Demokratiezentrum Wien, Innsbruck: StudienVerlag.


Demokratie und Nachhaltigkeit sind wesentliche Themen moderner Gesellschaften und eng miteinander verbunden. Der zweite Band der Schriftenreihe des Demokratiezentrum Wien nähert sich diesen vielfältigen Verknüpfungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven an und stellt Fragen nach dem Zusammenhang demokratischer Systeme und der dort gelebten Nachhaltigkeit.

Die AutorInnen vergleichen z.B. verschiedene Reformansätze demokratischer Systeme, diskutieren Erkenntnisse der Non-Profit-Forschung zu Nachhaltigkeit und arbeiten Herausforderungen für ein nachhaltiges Bildungssystem heraus. Die Beiträge des Sammelbandes kommen damit dem gesteigerten Interesse an nachhaltigem Leben in allen Bereichen sowie an der Weiterentwicklung demokratischer Mitbestimmung entgegen.

 

 

Diendorfer, Gertraud/Uhl, Heidemarie (Hg., 2009): Europäische Bilderwelten. Visuelle Darstellungen EU-Europas aus österreichischer Perspektive

Band 1 der Schriftenreihe des Demokratiezentrum Wien, Innsbruck: StudienVerlag.

Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Bilder. Neue Techniken in der Herstellung und Verbreitung von Bildern in den Massenmedien haben zu einem Paradigmenwechsel geführt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Bilderflut, die uns täglich in der medialen Kommunikation umgibt, selbstverständlich. Der eminenten Bedeutung von Bildern in unserer Gesellschaft steht aber ein Defizit an Kompetenz, Bilder und deren Bedeutungsgehalt kritisch zu analysieren, gegenüber.

Die Beiträge dieser Publikation untersuchen anhand von österreichischen Fallbeispielen jene Bilderwelten, die EU-Europa visuell repräsentieren. Sie gehen der Frage nach, was es mit dem viel zitierten europäischen Bilderdefizit auf sich hat, wie visuelle Vorstellungen von Europa entstehen und in welchen Bildern die EU repräsentiert wird. Wie kommen die BürgerInnen Europas vor? Sind es traditionelle Symbole - wie die EU-Fahne und das €-Zeichen-, die identitätsstiftend wirken, oder nicht doch jene Bilder, die unsere alltäglichen visuellen Umwelten in der Informations- und Mediengesellschaft ausmachen? 

Anhand der Bildanalysen wird das Spannungsfeld von nationaler Identität und dem Entstehen transnationaler europäischer Vorstellungen von Gemeinschaft im EU-Integrationsprozess sichtbar gemacht.

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