Raubgold

Bezeichnet das Gold, das der jüdischen Bevölkerung und anderen Gruppen, wie etwa den Sinti und Roma, während der NS-Zeit geraubt wurde, u.a. durch Enteignung von jüdischen Banken und Einziehung von deren Vermögen, durch das den Ermordeten in den Konzentrationslagern weggenommene Zahngold, das in andere Goldbestände eingeschmolzen wurde und so in den internationalen Goldhandel gelangte. Siehe auch: Bergier-Kommission; Londoner „Raubgoldkonferenz“.