Neoliberalismus

Der Neoliberalismus setzt auf eine freie Marktwirtschaft, gekennzeichnet u.a. durch Privateigentum der Produktionsmittel, freie Preisbildung und Wettbewerbsfreiheit. Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft wurden ursprünglich nicht ganz abgelehnt, sollen aber minimiert werden. Der Staat sollte faire Bedingungen schaffen und ein soziales Netz für Bedürftige gewährleisten. Mit dem Begriff wird heute aber auch oft eine Wirtschaftspolitik benannt, die arbeitsrechtliche Errungenschaften rückgängig macht, für die Privatisierung und damit Wettbewerbsorientierung von früher staatlichen Betrieben eintritt und die Umverteilung zugunsten von Ärmeren ablehnt.

Quellen: www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20176/neoliberalismus; https://www.kas.de/de/web/soziale-marktwirtschaft/neoliberalismus (Stand 31.03.2022)