Elitendemokratie

In einer Elitendemokratie haben demokratische Abläufe wie Wahlen einzig den Zweck, die politischen Eliten zu bestimmen, die wiederum um die Gunst der Wahlberechtigten kämpfen. Sonst wird den Bürger*innen keine Möglichkeit der Mitbestimmung und Partizipatoin zugestanden. Die Theoretiker*innen dieser Theorie betrachten Demokratie als einen Markt, auf dem politische Unternehmer*innen um die Stimmen der Wähler*innen (sozusagen die Konsument*innen) werben und als Tausch politische Produkte anbieten. Als Vertreter dieses Konstruktes gelten Joseph Schumpeter mit dem Werk „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ (1950) und Anthony Downs mit seiner Abhandlung „Ökonomische Theorie der Politik“ (1957).