Vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer

Frauen treten die „normale“ Alterspension mit 60 Jahren, Männer mit 65 Jahren an. Erreicht man bereits früher die unten angeführte Versicherungsdauer, kann man die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer beantragen. Als Voraussetzung müssen Frauen das 55. Lebensjahr und Männer das 60. Lebensjahr vollendet haben, wobei das Pensionsanfallsalter vom 1. Oktober 2000 bis 1. Oktober 2002 um 18 Monate angehoben wird. Zudem muss eine lange Versicherungsdauer vorgewiesen werden. Diese ist dann gegeben, wenn zum Pensionsstichtag 420 Pflichtbeitragsmonate („Arbeitsmonate“) oder 450 Versicherungsmonate, die für die Pensionshöhe zählen, vorliegen. Sonderbestimmungen gibt es für die Geburtsjahrgänge vor 1941 bei Männern und vor 1946 bei Frauen. Zum Pensionswegfall kommt es, wenn während des Pensionsbezuges eine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, die eine Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung mit sich zieht oder ein bestimmtes monatliches Bruttoeinkommen übersteigt. Die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer wird bis zum 60. Lebensjahr bei Frauen bzw. bis zum 65. Lebensjahr bei Männern ausbezahlt und geht anschließend, ohne Änderung der Höhe, in eine „normale“ Alterspension über.