Vermögensanmeldung

Aufgrund der „Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden“ vom 26. April 1938 mussten alle Juden und Jüdinnen, deren Vermögen über 5.000 Reichsmark betrug, bis zum 30. Juni 1938 eine Vermögenserklärung abgeben. Sie diente der Ermittlung des Vermögens von Juden und Jüdinnen und bildete eine wesentliche Grundlage für den Vermögensentzug, so auch zur Berechnung der Judensvermögensabgabe. Ab 1941 mussten alle zur Deportation bestimmten Juden und Jüdinnen eine Vermögensanmeldung ausfüllen, die der Erfassung, Verwaltung und Verwertung des zurückgelassenen Hab und Guts diente.