Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus

Der Nationalfonds wurde auf Nationalratsbeschluss im Juni 1995 gegründet. Seit Oktober 1995 widmet sich der Fonds der Unterstützung jener Menschen, die aus politischen Gründen, Gründen der Abstammung, Religion, Nationalität, sexuellen Orientierung, auf Grund einer körperlichen oder geistigen Behinderung oder des Vorwurfs so genannter „Asozialität“ Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden. Neben der einmaligen Auszahlung von Unterstützungsbeiträgen liegt das Hauptanliegen des Fonds vor allem in einer symbolischen Geste. Die Leistungen des Fonds richten sich an Personen, die bisher keine oder völlig unzureichende Leistungen durch die Opferfürsorge erhalten haben, in irgendeiner Weise bedürftig sind oder weil auf Grund ihrer gegenwärtigen Lebenssituation eine Unterstützung gerechtfertigt erscheint. Neben der Durchführung und Verwaltung steht der Fonds in enger Zusammenarbeit mit behördlichen Stellen und diversen Opferverbänden im In- und Ausland, um möglichst viele anspruchsberechtigte Personen erreichen zu können.