Luxemburger Abkommen

Das am 10. September 1952 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel getroffene „Wiedergutmachungsabkommen“ war das Ergebnis der zweijährigen Verhandlungen der „Claims Conference“ mit der deutschen Bundesregierung. Die Bundesrepublik Deutschland verpflichtete sich, 822 Mio. US-Dollar Entschädigung in zwölf Jahren zu zahlen, davon 715 Mio. für Aufbauleistungen an den Staat Israel und 107 Mio. für Opfer des Nationalsozialismus weltweit. Dieses Geld verwaltete die Claims Conference.