Londoner Deklaration

"Inter-allied Declaration Against Acts of Dispossession Committed in Territories under Enemy Occupation or Control". Die Deklaration wurde am 5. Jänner 1943 von 17 Regierungen und dem französischen Nationalkomitee unterzeichnet. Mit dieser Erklärung behielten sich die Alliierten das Recht vor, Übertragungen von Vermögen, Rechten und Interessen, die in Ländern unter deutscher Besetzung oder in mit dem Deutschen Reich verbündeten Ländern vorgenommen worden waren, für nichtig zu erklären. Gemeint waren in erster Linie die von den Nationalsozialisten durchgeführten "Arisierungen" und Geschäftsliquidierungen.