Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933

Dieses Gesetz, das in Österreich am 1.1.1940 in Kraft trat, bildete die Grundlage für die vom NS-Regime durchgeführte Zwangssterilisierung von so genannten "Erbkranken" (geistig behinderte, schizophrene, an Epilepsie leidende, blinde und gehörlose oder schwer körperlich behinderte Menschen, aber auch AlkoholikerInnen).