Gender- und Diversitykompetenz

Gender und Diversity-Kompetenz bezieht die Vielfalt möglicher Geschlechteridentitäten mit ein und berücksichtigt deren Verwobenheit mit anderen Diversitätskategorien. Damit werden aktuelle theoretische Ansätze aufgegriffen (Queer-Theorie, Theorie der Intersektionalität) und es soll explizit ein Verständnis dafür signalisiert werden, dass im Rahmen von gesellschaftlichen Ein- und Ausschlussprozessen vielfältigen Einflussgrößen eine Rolle spielen und nicht von einer simplen Geschlechterdifferenzlogik ausgegangen werden kann. Geschlecht wird jedoch als zentrales Strukturierungsmerkmal erkannt.

Quelle: Arbeitsgruppe „GM-Beauftrage der Pädagogischen Hochschulen“ (2012): Gender Mainstreaming und Gender_Diversitätskompetenz in der PädagogInnenbildung NEU. S. 31. In: https://www.bmbf.gv.at/schulen/unterricht/ba/empfehlungspapiergenderkompe_25417.pdf?4dzgm2  (19.11.2015)