Frankfurter Küche

Im Rahmen eines umfangreichen Wohnbauprogrammes der Stadt Frankfurt entwickelte die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky zwischen 1921 und 1926 die "Frankfurter Küche" für Ernst Freys "Neues Frankfurt". Im Mittelpunkt der Konzeption stand die Verbindung zwischen 1) einer Rationalisierung der Hauswirtschaft, um der berufstätigen Frau die Hausarbeit zu erleichtern 2) niedrigen Baukosten und 3) ästhetischen Ansprüchen. Allein in Frankfurt entstanden zwischen 1926 und 1930 rund 10. 000 Wohnungen mit "Frankfurter Küchen", als Musterbeispiel für den modernen Wohnbau fand die Frankfurter Küche aber weltweit Nachahmung.