Europäische Sozialcharta

Die Europäische Sozialcharta wurde 1961 unter der Ägide des Europarates ausgearbeitet. In ihr haben sich die Vertragspartner dazu verpflichtet, ein Minimum der in der Charta aufgezählten sozialen Grundrechte (z. B. Recht auf Arbeit, soziale Sicherheit und Fürsorge, gerechte Arbeitsbedingungen, Vereinigungsrecht) innerhalb ihrer Rechtsordnung zu verankern und alle zwei Jahre darüber zu berichten. Ein Sachverständigenausschuss überprüft die Berichte, der Ministerausschuss des Europarates richtet alle notwendigen Empfehlungen an die Vertragsstaaten.

Siehe auch:Europarat