Diskriminierungsverbot

Untersagt als Kernstück des Gleichbehandlungsgesetzes die Benachteiligung von ArbeitnehmerInnen auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Damit ist jede benachteiligende Unterscheidung oder unterschiedliche Behandlung von Frauen und Männern ohne sachliche Rechtfertigung gemeint; es bezieht sich sowohl auf identische Arbeitsvorgänge ("gleiche Arbeit") wie auf vergleichbare Arbeiten innerhalb eines Betriebes ("gleichwertige Arbeit"). Um eine unmittelbare Diskriminierung handelt es sich, wenn eine unterschiedliche sachlich nicht gerechtfertigte Behandlung von Frauen und Männern in direktem oder ausdrücklichem Bezug zur Geschlechtszugehörigkeit erfolgt. Mittelbare Diskriminierung besteht dann, wenn eine unterschiedliche Behandlung bei einem Merkmal ansetzt, das an sich geschlechtsneutral ist, aber im Ergebnis zu einer Benachteiligung auf Grund des Geschlechts führt.

(Quelle: http://www.ceiberweiber.at, 18.09.2000)

Siehe auch:Gleichbehandlungsgesetz