Bundeshöchstzahl

Auf Grund des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) dürfen nicht mehr als 8 % der Beschäftigten in Österreich AusländerInnen sein. Solange diese "Bundeshöchstzahl" unterschritten ist, wird ein vereinfachtes Verfahren zur Prüfung der Arbeitsmarktlage durchgeführt. Der Zugang ist grob vereinfacht gesprochen, etwas leichter. Es ist auch mehr "Ausländergruppen" möglich, in den Arbeitsmarkt zu gelangen (etwa auch Familienangehörige von beschäftigten AusländerInnen). Ist die 8-%-Quote erfüllt, so können prinzipiell AusländerInnen, die neu hinzukommen, nicht arbeiten. Das Sozialministerium kann jedoch mittels der Bundeshöchstzahlüberziehungsverordnung die 8 % auf maximal 9 % erhöhen. Im Rahmen dieser Verordnung werden spezielle Gruppen besonders berücksichtigt, wie etwa Jugendliche oder "de-facto-Flüchtlinge".