Beschäftigung – geringfügige

Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sind Beschäftigungsverhältnisse, bei denen im Monat (unter Zusammenrechnung aller Beschäftigungsverhältnisse der betroffenen Person) weniger als 4.076 ATS verdient werden. Diese Beschäftigungsverhältnisse unterliegen der Pflichtversicherung nur in der Unfallversicherung, allerdings haben die Beschäftigten seit 1.1.1998 die Möglichkeit, sich freiwillig selbst zu versichern ("opting in"). Ab einem Einkommen, das 1,5 "vollen" geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen entspricht (6114 ATS), zahlt der Dienstgeber einen pauschalen Arbeitgeber-Beitrag, der anstelle des Unfallversicherungsbeitrages zu entrichten ist. Der pauschalierte Dienstgeberbeitrag ermittelt sich in Anlehnung an die für Vollversicherte vorgesehenen Beitragssätze, die auf den Dienstgeber entfallen würden. Der Beitragssatz beträgt einheitlich 17,8%. Beitragsgrundlage ist die Lohnsumme aller geringfügig Beschäftigter des Betriebes.