Berufsunfähigkeits-, Invaliditäts- und Erwerbsunfähigkeitspension

Für die Erlangung der Berufsunfähigkeits-, Invaliditäts- und Erwerbsunfähigkeitspension muss – bei der Invaliditätspension bei ArbeiterInnen, bei der Berufsunfähigkeitspension bei Angestellten und der Erwerbsunfähigkeitspension bei Selbständigen – eine Berufsunfähigkeit, Invalidität oder Erwerbsunfähigkeit seit mindestens 6 Monaten andauern und es muss die Wartezeit erfüllt werden. Diese ist gegeben, wenn insgesamt 180 Beitragsmonate einer Pflicht- oder Weiterversicherung ohne bestimmte Lagerung oder 300 Versicherungsmonate vorliegen. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, gilt Folgendes: Liegt der Stichtag vor dem 50. Lebensjahr: 60 Versicherungsmonate in den letzten 120 Kalendermonaten. Liegt der Stichtag nach dem 50. Lebensjahr: die Wartezeit verlängert sich für jeden weiteren Lebensmonat um jeweils einen Versicherungsmonat bis zur Höchstgrenze von 180 Versicherungsmonaten. Die Wartezeit entfällt bei einem Arbeitsunfall, einer Berufskrankheit oder einen Dienstunfall beim Bundesheer, wenn der Versicherungsfall vor dem 27. Lebensjahr eingetreten ist und mindestens sechs Versicherungsmonate erworben wurden.