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Vugesta

Verwertungsstelle für jüdisches Umzugsgut der Gestapo. Die Vugesta „verwertete“ vom Zeitpunkt ihrer Errichtung im Frühherbst 1940 bis zum Kriegsende das Umzugsgut von rund 5.000 bis 6.000 und die Wohnungseinrichtungen von mindestens 10.000 geflüchteten oder deportierten jüdischen Familien. Kunstgüter wurden – so für sie nicht der Führervorbehalt galt – über das Dorotheum versteigert. Sitz der Vugesta war das Büro der „Reichsverkehrsgruppe Spedition und Lagerei/Ostmark“ (ehemals Zentralverband der Spediteure für Österreich in Wien 1, Bauernmarkt 24).

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