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Rio Deklaration über Umwelt und Entwicklung

Auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde unter anderem die Deklaration über Umwelt und Entwicklung verabschiedet. Sie unterstreicht, dass wirtschaftlicher Fortschritt nur in Verbindung mit nachhaltigem Umweltschutz möglich sei. Die Staaten werden daher dazu aufgefordert, internationale Vereinbarungen zum Umweltschutz und zur Entwicklungszusammenarbeit zu treffen.

Die Deklaration legt 27 Grundsätze fest, die hervorheben, dass die Rechte der Menschen im Mittelpunkt der Politik stehen müssten - sowohl die heute lebenden Menschen wie auch künftige Generationen. Als notwendige Voraussetzungen für eine weltweite nachhaltige Entwicklung weden unter anderem genannt:

- Bekämpfung der Armut

- angemessene Bevölkerungspolitik

- Verringerung und Abbau nicht-nachhaltiger Konsum- und Produktionsweisen

- umfassende Einbeziehung der Bevlökerung in politische Entscheidungsprozesse (siehe Agenda 21)

Die Deklaration hält ausdrücklich fest, dass die Staaten bisher in unterschiedlichem Ausmaß zur Umweltverschmutzung beigetragen hätten, dass aber dennoch alle Staaten gemeinsame Verantwortung für die Bekämpfung des Klimawandels tragen.

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