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Arbeitslosenquote

Nach der österreichischen Berechnung ist die Arbeitslosenquote durch das Verhältnis der Zahl der Arbeitslosen zur Zahl der Erwerbspersonen (unselbständig Beschäftigte und Arbeitslose) definiert. Sie wird in 12 Stichtagen (jeweils zum Monatsletzten) erhoben und auch in einem Jahreswert (Durchschnitt der 12 Stichtagswerte) ausgewiesen. Nach der EU-Berechnungsmethode wird der Wert als Bezugszahl der Arbeitslosen bezogen auf das gesamte Beschäftigungspotential in Durchschnittswerten (nicht in Stichtagen) ermittelt. Diese in allen EU-Staaten einheitlich angewandte Methode macht die Arbeitslosigkeit europaweit vergleichbar. Auf Grund der unterschiedlichen Berechnungsweisen ergibt sich aber für Österreich ein deutlich niedrigerer Prozentwert als bei der österreichischen Berechnungsweise.

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