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Reform des Scheidungsrechtes

Austria Wochenschau 36/78, Beitrag: 2
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Reform des ScheidungsrechtesMP4 Video, 10.4 MB
Windows, 4.6 MB
Windows, 0.7 MB
Quelle: Filmarchiv Austria
Ort: Österreich

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Originaltext:
Was hier so hoffnungsvoll beginnt, endet leider in viel zu vielen Fällen überaus nüchtern - vor dem Scheidungsrichter. Laut Statistik scheidet "nicht der Tod", sondern ein Jurist 25 Prozent aller in Österreich geschlossenen Ehen. Ungerechtigkeiten waren dabei kaum auszuschließen.

Die neue Familienrechtsreform soll nun bessere Voraussetzungen für gerechte Lösungen bieten. Dazu Minister Dr. Broda: "Mit den Gesetzen, die am 1. Juli in Kraft getreten sind, haben wir die österreichische Familienrechtsreform abgeschlossen. Unser Ziel haben wir erreicht: Wir wollten die Partnerschaft in die Rechtsordnung im Bereich des Familienrechtes einführen. Zwischen Mann und Frau und in ihren Beziehungen zu den Kindern soll jetzt volle Gleichberechtigung gelten. Wir meinen, dass die Menschen viel mehr selbst entscheiden sollen als bisher. Sie sollen innerlich frei sein, aber auch mit Selbstverantwortung und Selbstdisziplin in ihren Angelegenheiten entscheiden. Deshalb auch die Möglichkeit einer einvernehmlichen Scheidung, wenn sich erwachsene mündige Menschen dazu entschieden haben, aber auch voller Schutz in der Versorgung eines Ehegatten, der der Scheidung widerspricht, und wenn die Ehe aus dem Alleinverschulden oder einem überwiegenden Verschulden des Ehegatten geschieden wird. Ich glaube, dass das ein gutes, faires Ziel war, was wir angestrebt haben und erreicht haben."

Scheidungsanwalt: "Das sogenannte neue Eherecht hat eine ganze Reihe von Neuerungen in ganz besonders wichtigen Gesetzen gebracht wie das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch, Exekutionsordnung, Zivilprozessordnung, Wohnungs-Eigentumsgesetz, Jurisdiktionsnorm und in einer ganzen Reihe von Sozialversicherungsgesetzen".

Hauptpunkt der Reform: Ungleichheiten aufgrund des Geschlechtes werden weitgehend abgebaut! Nicht einfacher - trotz eines neuen Gesetzes - ist es für die Kinder geworden!

© Demokratiezentrum Wien

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Wissensmodul zur Austria Wochenschau mit zahlreichen Filmdokumenten

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