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Veranstaltungshinweise

SMG SchülerInnenMitGestaltung

Die Angebote der SchülerInnenMitGestaltung unterstützen die SchülervertreterInnen von KMS, NMS, WMS, SPZ, PTS und AHS-Unterstufe inhaltlich und methodisch bei ihrer aktiven Teilhabe am Schulgeschehen. Ergänzend gibt es Workshops für LehrerInnen, die Ansprechpersonen für SchülervertreterInnen vor Ort sind.

Alle LehrerInnen-Workshops werden bei der Bildungsdirektion für Wien/APS als Fortbildung anerkannt.

Infos und Anmeldung

 

 


 

Call for Papers

Graduate Conference of the Austrian Political Science Association

Deadline for the submission of papers and panels is July 8th 2019
Venue: Institut für Höhere Studien, Josefstädter Straße 39, 1080 Wien

The Austrian Political Science Association (ÖGPW) is pleased to announce its second Graduate Conference to take place on 28-29 November 2019. The event will be hosted by the Institute for Advanced Studies (IHS) in Vienna. The conference opens with a public event on Thursday, November 28. Panel sessions are scheduled for Friday, November 29.

The main aim of the conference is to provide a platform for academic exchange and networking of young scholars early in their careers and in an open and productive atmosphere. This conference call is directed particularly at doctoral students and young postdocs to present their research; advanced master’s students aiming for an academic career are also very welcome to participate. To foster a stimulating debate we would ask for submissions which go beyond mere project descriptions, but are work in progress and allow for discussion of the theoretical and methodological approaches along with initial results. To ensure substantive feedback, all contributions will be discussed by experienced researchers.

Call for papers (pdf)

 


 

Citizen Science Awards 2019

Zeit: 1. April bis 5. Juli 2019

Bereits zum fünften Mal lädt das BMBWF im Rahmen des Citizen Science Awards 2019 Interessierte und vor allem auch Schulklassen zum Mitforschen bei sieben Forschungsprojekten ein! Mitmachen ist heuer von 1. April bis 5. Juli 2019 möglich. Die engagiertesten Citizen Scientists werden im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung im Herbst in Wien mit Sach- und Geldpreisen von bis zu 2.000,- Euro belohnt.

Die Themen sind auch in diesem Jahr vielfältig und reichen von Vogelbeobachtungen über die Kartierung urbaner Grünflächen und Müll in der Natur bis hin zur Erforschung der Sprachlandschaft Österreichs oder zur Diskussion eines offenen Heimatbegriffs. Details finden Sie auf unserer Webseite, dort können Sie auch den diesjährigen Folder herunterladen.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

IPT Core Course for Peacebuilders and Master Class on Conflict Transformation

Dates: 27 October - 08 November 2019 & 10 - 20 November 2019
Deadline for scholarship-application: 26 July 2019

Core Course for Peacebuilders
The ENTRi certified Core Course comprises theoretical inputs and practical exercises tailored to the realities in the fields of peacebuilding, peacekeeping and Crisis management. All modules enhance interpersonal skills, highlight the importance of active involvement in the host society, and promote a reflective and critical approach. Junior professionals benefit particularly as they get the opportunity to reflect on their own mission readiness and motivation.

Based on relevant expertise and experience, participants will be encouraged to work in groups on specific case studies to analyse the relevant conflicts, potentials for peace and create related project plans, which may be of meaning in their respective fields of work! Further mentoring by our faculty and ASPR-staff may be discussed throughout the course in case of implementation of such or similar plans.

Course Fees: € 1,996
A limited number of partial and fully funded scholarships are available for applicants from DAC-countries who apply until 26 July 2019!
Self-funded candidates can be considered on a rolling Basis!

 

Master Class on Conflict Transformation
Join this Master Class with ASPR-director, Gudrun Kramer, and Wilfried Graf - executive director and co-founder of the Herbert C. Kelman Institute! Together they combine decades of experience of working in the field of conflict transformation and related Training-activities in Europe, South Caucasus, Central Asia, South Asia, Africa and the Middle East.

During the Master Class, participants will get acquainted with the underlying philosophical approaches, theoretical concepts, and practical tools for facilitating conflict transformation in complex constellations. Participants will develop skills, and practice a facilitator’s attitude to apply their knowledge in different settings (eg. as inside mediators, as third party, or when working with potential veto groups) and at different societal levels.

Course Fees: € 1,658
A limited number of partial and fully funded scholarships are available for applicants from DAC-countries who apply until 26 July 2019!
Self-funded candidates can be considered on a rolling basis!

For more detailed information on the courses and the 2019 course calendar, visit us at www.aspr.ac.at/ipt or contact us at ipt@aspr.ac.at.

 


 

13. Österreichischer Zeitgeschichtetag

Nach den Jubiläen

Zeit: 16. bis 18. April 2020
Ort: Universität Innsbruck
Deadline Call: 15. September 2019

Die zeitgeschichtliche Forschung ist auch in Österreich in den vergangenen Jahren von Jubiläen und der „Magie der runden Zahl“ bestimmt gewesen. Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie standen dabei ebenso im Zentrum der Aufmerksamkeit wie die Republikgründung, das Ende des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes, der „Anschluss“ und das Novemberpogrom, aber auch die „Gastarbeiter“-Anwerbeabkommen und das Umbruchjahr 1968. Zudem begingen einige österreichische Universitäten runde Jubiläen, stets mit einem Fokus auf die Zeitgeschichte: Nach dem vielschichtigen Gedenk- und Erinnerungsjahr der Republik Österreich 2018 feierte 2019 auch die Universität Innsbruck ihr 350-jähriges Bestehen.

Der 13. Österreichische Zeitgeschichtetag 2020, der mittlerweile dritte an der Universität Innsbruck, widmet sich daher einerseits der Auseinandersetzung mit den verschiedenen (positiven und negativen) Jubiläen und dem – für die Zeitgeschichte immer schon konstitutiven, aber sich stets wandelnden und neu zu bestimmenden – Spannungsfeld von Wissenschaft und medialer Öffentlichkeit bzw. Aufmerksamkeit sowie Erinnerungskultur und Geschichtspolitik.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

Menschenrechte Summer Academy

Zeit: 26. bis 29. August 2019
Ort: Lern- und Gedenkschloss Hartheim Schloßstraße 1, 4072 Alkoven
Veranstalter: Amnesty International, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, SOS-Menschenrechte, Volkshilfe FMB

Es freut uns, Ihnen auch heuer wieder ein facettenreiches Angebot im Rahmen unserer Menschenrechte Summer Academy anbieten zu dürfen. Theorie, aber vor allem Anwendungsbeispiele für den Unterricht, bzw. für Gruppenarbeiten stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Menschenrechte Summer Academy findet von 26.-29.8. mit folgendem Programm statt:

MONTAG, 26. AUGUST 2019 - Menschenrechte & Menschenrechtsbildung: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 17:00 Uhr

DIENSTAG, 27. AUGUST 2019 - Zivilcourage – Menschenrechte schützen: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 12:30 Uhr

DIENSTAG, 27. AUGUST 2019 - Argumentationstraining gegen aggressive Sprüche: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 13:30 bis 17:00 Uhr

MITTWOCH, 28. AUGUST 2019 - Vorurteile – Rassismus – Sexismus: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 12:30 Uhr

MITTWOCH, 28. AUGUST 2019 - Heimat und Identität: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 13:30 bis 17:00 Uhr

DONNERSTAG, 29. AUGUST 2019 - Theaterpädagogik: Kennenlernen verschiedener Methoden und deren Einsatz in der Praxis 9:00 bis 17:00 Uhr

Die Menschenrechte Summer Academy ist heuer kostenlos, aber anmeldepflichtig.

Anmeldung und Rückfragen richten Sie bitte an:
Jens Keßler
Amnesty International Österreich
E-Mail: jens.kessler@amnesty.at
Tel.: 017800856

Weitere Infos finden Sie hier 

 


 

Grundrechtstag 2019

Im postdemokratischen Rechtsstaat?

Zeit/Ort: 19. und 20. September 2019, Salzburg

Der Grundrechtstag 2019 widmet sich der Rolle des Rechtsstaats in vermeintlich postdemokratischen Zeiten und der Frage, ob es freie Meinung überhaupt noch gibt. Ausgehend von einer Analyse des gegenwärtigen Zustandes unseres politischen Systems werden in offener und kritischer Diskussion Erwartungen verschiedener Gesellschaftsgruppen an den Rechtsstaat erörtert und Bedrohungen sowie notwendige Schranken der Meinungsfreiheit behandelt werden.

Die Veranstaltung richtet sich, ihrem interdisziplinärem Ansatz folgend, nicht nur an Angehörige der Justiz, sondern auch an Angehörige anderer juristischer oder verwandter Berufe einschließlich der Wissenschaften.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Programm finden Sie hier

Online‑Anmeldungen sind erbeten bis 6. September 2019 unter: http://www.123formbuilder.com/form-4715610/anmeldeformular-grt2019

Weitere Infos finden Sie hier 

 


 

Film

Refugee Lullaby

Zeit: ab 4. Oktober im Kino

Die israelische Filmemacherin Ronit Kertsner begleitet mit ihrer Kamera Hans Breuer, den letzten Wanderhirten Österreichs. Dieser unterstützt im Herbst 2015 Geflüchtete an der ungarischen Grenze. Im Zentrum stehen dabei nicht nur ein außergewöhnliches Lebenskonzept und solidarisches Verhalten, sondern auch die bewegende Familiengeschichte von Hans Breuer. Als Wanderhirte zog er jahrelang durch die österreichischen Alpen, hütete Schafe und sang dabei jiddische Lieder. Die Geschichten seiner Eltern - das Engagement seiner Mutter als kommunistische Widerstandskämpferin und die Flucht seines jüdischen Vaters aus Österreich - prägen seine eigene Biografie. Die Traumata der Vergangenheit werden in der Gegenwart politisch verhandelt. Hans Breuer hilft Geflüchteten und setzt sich damit für ein solidarisches Miteinander ein. Der Film zeigt diese berührenden Begegnungen und zeichnet dabei das Porträt eines Mannes, der durch seinen Einsatz tagtäglich ein Plädoyer für Gemeinschaftlichkeit und Verbundenheit abgibt.

Der Film feierte seine Premiere im Rahmen der diesjährigen Diagonale.

Website Hans Breuer: www.oyfnveyg.com

www.apomat.at

 


 

Vergangene Termine

 

 

Call for Papers

Europabildung. Interdisziplinäre Tagung Universität Wien

Einreichung bis zum 15. Juni 2019

Vom 28. bis 29. November 2019 findet im Rahmen der Tagungsreihe "sprache – macht – gesellschaft" die interdisziplinäre Tagung "Europabildung" im Haus der Europäischen Union in Wien statt. Die Tagung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Trier, der Université du Luxembourg und der Universität Wien (Zentrum für LehrerInnenbildung: Didaktik der Politischen Bildung, Arbeitsbereich Sprachlehr- und -lernforschung und Didaktik der Geschichte und Politischen Bildung).

Die Tagung zielt darauf ab, die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe aus interdisziplinärer Perspektive – unter anderem aus Sicht der Sozialwissenschaften, der Erziehungswissenschaft und der Linguistik sowie der Politikdidaktik und der Sprachendidaktik –  in den Blick zu nehmen. Nähere Informationen zur Tagung sowie den Call for Papers (Deadline: 15. Juni 2019), auf den wir in diesem Zusammenhang besonders hinweisen möchten, finden Sie auf der Tagungswebsite.

 


 

Projekt InterCap

Trainings für LehrerausbildnerInnen und TrainerInnen zu partizipativen Methoden im Bereich globales Lernen in Wien 

Zeit: Wien (13. - 14. Mai 2019) und Graz (5. - 6. Juni 2019)

Vom 13. bis 14. Mai 2019 (Wien) und vom 5. bis 6. Juni (Graz) finden im Rahmen des Projektes InterCap Trainings für LehrerausbildnerInnen und TrainerInnen in der Erwachsenenausbildung zu partizipativen Methoden mit Bezug auf OSDE und Theatre for Living im Bereich globales Lernen statt. Mit Hilfe dieser Methoden sollen Themen wie Migration, nachhaltige Entwicklung und SDGs verstärkt im Unterricht verankert werden. Die Teilnahme am Training ist unentgeltlich.

Das InterCap Projekt zielt darauf ab, das Verständnis von Migration und Entwicklung im Kontext der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) in der LehrerInnenausbildung zu fördern.

InteressentInnen sind herzlich eingeladen Ihre Bewerbung bis zum 30. April 2019 für das Training in Wien und bis zum 22. Mai 2019 für das Training in Graz per mail an natasa.tadic@wus-austria.org zu richten.

Mehr Informationen

 

 


 

Verteidigung der Demokratie

Zeit: 4. Juni 2019, 19.30 Uhr
Ort: Volkstheater, Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien

Volkstheater statt Ibiza:

Das Volkstheater ändert aus aktuellem Anlass sein Programm und zeigt am 4. Juni um 19.30 Uhr „Verteidigung der Demokratie“ – eine Politshow von Christine Eder (Stück) und Eva Jantschitsch (Musik).

2018 jährte sich der Gründungstag der Republik Österreich zum 100. Mal. Regisseurin Christine Eder und Musikerin Eva Jantschitsch entwickelten unter dem Titel „Verteidigung der Demokratie“ eine „Politshow mit Musik“: Ausgehend von der Lebensgeschichte des maßgeblichen Architekten der österreichischen Verfassung von 1918, Hans Kelsen, spannt der Abend den Bogen bis in die Gegenwart, um zu zeigen, wie der Traum von der Demokratie eigentlich gedacht war.

Zum Stück

Karten unter: 01/52111-400, kartenservice@volkstheater.at und www.volkstheater.at/karten 

 


 

Tagung im Rahmen des Sparkling-Science-Projekts "Making Democracy"

Making Democracy
Wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Alltag verhandelt werden

Zeit: 27. und 28. Mai 2019
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 17-19, 1080 Wien
Veranstalter: Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien in Kooperation mit Büro trafo.K, diverCITYLAB und WMS/BG/ORG Anton-Krieger-Gasse

Freiheit, Gleichheit und Solidarität gehören zu den zentralen Grundwerten der Demokratie. Wie diese Werte allerdings inhaltlich zu bestimmen sind, ist heiß umkämpfter Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Was sind die konkreten ideellen Grundlagen von Demokratie? Und wie und von wem werden diese überhaupt geformt, definiert und verändert?
Während die Rolle politischer Entscheidungsträger*innen und öffentlicher Debatten augenfällig ist, bleiben die Arten und Weisen, in denen Menschen in ihrer Alltagspraxis Freiheit, Gleichheit und Solidarität laufend neu verhandeln, häufig ausgeblendet. Dabei wird Demokratie auch in sozialen Beziehungen »gemacht«, beispielsweise in der Verteidigung oder Aufgabe persönlicher Freiheiten, im Zulassen von oder Aufbegehren gegenüber Ungerechtigkeit, in Gesten des Sich-Einsetzens für Andere. Insbesondere dort, wo Aspekte des Öffentlichen in soziale Beziehungen hineinwirken – etwa in Bildungseinrichtungen – gewinnen diese Aushandlungen von Demokratie Brisanz.
Das Projekt »Making Democracy« untersucht seit Herbst 2017 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einer Wiener Schule den alltagskulturellen Aushandlungsraum von Demokratie. Perspektiven der Demokratietheorie werden dabei mit jenen der kritischen Kunstvermittlung verschränkt, sozialwissenschaftliches Forschen und künstlerische Methoden informieren sich gegenseitig. Das Projekt verfolgt zugleich den Anspruch, für die Reflexion demokratischer Ideen ein demokratisches und partizipatorisches Forschungssetting zur Verfügung zu stellen.
Im Rahmen der Tagung wird die Frage des Projekts, wie Menschen Demokratie im Alltag aushandeln, aus verschiedenen Perspektiven und anhand unterschiedlicher Beispiele in einem breiteren Rahmen diskutiert. Die vier Perspektiven Politik, Bildung, Forschung und Kunst bilden den Rahmen für die interdisziplinäre Diskussion bei der Tagung, die Praxisbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum mit Beiträgen aus Demokratietheorie, Pädagogik und Kunstvermittlung vereint. Ein Rundgang durch den Vermittlungs- und Forschungsprozess des Projekts »Making Democracy« ergänzt das Programm. Schüler*innen der WMS/BG/ORG Anton-Krieger-Gasse geben am Abend des ersten Tages Einblicke in ihre Projekte.

Die Teilnahme ist kostenlos - Anmeldung erforderlich

Zur Anmeldung

Kontakt: Carina Maier, carina.maier@univie.ac.at

Gefördert vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) im Rahmen des Programms "Sparkling Science"

 


 

EU-Jugendkino #EUandME

Zeit: 9. Mai 2019

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich lädt vor den kommenden Europawahlen zusammen mit dem LET’S CEE Film Festival österreichweit Jugendliche und junge Erwachsene ins Kino ein. Mit der Vorführung von spannenden Kurzfilmen samt anschließenden Diskussionen mit hochkarätigen Gästen sollen die BesucherInnen auch dazu animiert werden, am 26. Mai 2019 von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Die Vorführungen des EU-Jugendkinos sind kostenlos zugänglich und finden am Europatag am 9. Mai in jedem Bundesland statt.

Alle Termine im Überblick hier

Information und Anmeldung: www.youth-cinema.eu 

Rückfragen richten Sie bitte an:
EU-Jugendkino Team
education@letsceefilmfestival.com

 


 

Diskussionsveranstaltung

Das Leben der Vielen. Erinnerung als Filmevent

Zeit: 7. Mai 2019, 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Am 7. Mai 2019 laden wir Sie herzlich zur zweiten Veranstaltung zum Thema „Das Leben der Vielen. Erinnerung als Filmevent“ ein.

Es wirken mit: Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung im Medienboard Berlin-Brandenburg; Erzsébet Rácz, Drehbuchautorin und Regisseurin; Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Stiftung Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen; Heide Schwochow, Drehbuchautorin; und Alexander Soyez, Filmjournalist und Moderator beim Inforadio vom rbb.

Mehr Informationen

 


 

Wiener Vorlesungen

100 Jahre Rotes Wien
Die Zukunft einer Geschichte

Zeit: 6. Mai 2019, 19.00 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I, 1010 Wien

Das „Rote Wien“ wird vielfach als Modell für eine moderne Großstadt angesehen. Was in einem guten Jahrzehnt geleistet wurde, war vorbildlich. Es war aber auch mehr: Das gesellschaftspolitische Experiment, für „Neue Menschen“ die „Neue Stadt“ zu bauen, ein Unterfangen mit Risiken und Widersprüchen. Eine Wiener Vorlesung, die sich auch mit den Zukunftsprognosen dieser gelebten Utopie befasst.

Begrüßung:
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Zum Geleit:
Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München a.D.

Keynote
Helmut Konrad, emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz

Anschließendes Gespräch mit
Helmut Konrad, Gabriella Hauch, Professorin für Geschichte der Neuzeit/Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien, Michael Ludwig und Christian Ude

Moderation:
Sonja Kato

 

Anmeldung

Weitere Informationen finden Sie unter www.wienervorlesungen.at 

 


 

Film

INLAND

Kinostart: 3. Mai 2019

INLAND
von Ulli Gladik, 94 Min

www.facebook.com/inlandfilm 
www.inland-der-film.at

Die Wiener Arbeiterbezirke gelten als die Wiege der österreichischen Sozialdemokratie. Doch seit einigen Jahren muss diese Partei in ihren angestammten Bezirken vermehrt Verluste verzeichnen. Viele Menschen wenden sich rechtspopulistischen Parteien zu. INLAND porträtiert drei Menschen, begleitet sie in ihr privates Umfeld, in ihren beruflichen Alltag, zu Wahlveranstaltungen und zeigt ihre Probleme, Ängste und Gesinnungen.
Die österreichische Dokumentaristin Ulli Gladik wurde vor allem durch ihren Kinoerfolg „Global Shopping Village“ bekannt.

 


 

Tagung

MiDENTITY
Identitätskonstruktionen von Jugendlichen im (medialen) Raum

Zeit: 25. und 26. April 2019
Ort: Bruno Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien / Institut für Geographie und Regionalforschung (NIG), Universität Wien, Universitätsstraße 7/5. Stock, 1010 Wien

25. April
Vorträge, Podiumsdiskussion und Workshop

26. April
Lehrer/innen sind eingeladen, gemeinsam mit einer Schulklasse (ab der 8. Schulstufe) Workshops an der Schnittstelle von Identitätskonstruktion, Persönlichkeitsbildung, kritische Medienkompetenz und Politische Bildung zu besuchen. Wir bitten um Anmeldung unter isabel.kern@univie.ac.at bis 5. April 2019. Bei Fragen zu den Workshops wenden Sie sich bitte an Christiane Hintermann (christiane.hintermann@univie.ac.at; Tel.: 01 4277-48639).

Die Veranstaltung ist öffentlich.
Wir bitten um Anmeldung unter isabel.kern@univie.ac.at bis 12. April 2019.

Programm

 


 

Workshop

Populismus und Demokratietheorie

Zeit: 11. bis 13. April 2019
Ort: Institut für Politikwissenschaft, NIG, 2. Stock, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Der von der Deutschen Thyssen-Stiftung geförderte Workshop "Populismus und Demokratietheorie" behandelt zwei Themen: Die Formen von Populismus und das Verhältnis von Populismus und Demokratie. Der Workshop soll zu einer Vertiefung von Populismusansätzen aus politik- und demokratietheoretischer Sicht beitragen. Insbesondere möchte der Workshop zur wissenschaftlichen Debatte über das Verhältnis von Populismus und Demokratie beitragen. Liegt Populismus außerhalb der (liberalen) Demokratie oder ist er mit (bestimmten Merkmalen liberaler) Demokratie verbunden? Welche Antworten geben unterschiedliche Demokratietheorien auf diese Frage?

Es werden drei Hauptredner_innen sprechen: Prof.in Paula Diehl, Universität Kiel; Prof. Oliver Marchart, Universität Wien und Prof. Martin Nonnhof, Universität Bremen. Aus den 81 Vortragsvorschlägen eines Call for Papers wurden 12 Beitragende ausgewählt. Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Keynotes
Paula Diehl (Universität Kiel): A Complex Definition of Populism and its Implications
Oliver Marchart (Universität Wien): The Democratic Sovereign. On Populism and Radical Democracy
Martin Nonhoff (Universität Bremen): Populism and the Question of Domination

Weitere Vortragende
James Alexander (Bilkent Universität), Gulsen Seven (TED Universität), David Ragazzoni (Columbia Universität), Enrico Biale (Universität Piemonte Orientale), Uğur Aytaç (Universität Amsterdam), Mareike Gebhardt (Universität Erlangen), Henrike Bloemen/Gabriele Wilde (Universität Münster), Simon Tunderman (Universität Bremen), Tamara Caraus (Universität Bukarest), Inni Youh (Cornell Universität), Christian Rostbøll (Universität Kopenhagen)

Organisator_innen
Birgit Sauer (Universität Wien) & Manon Westphal (Universität Münster), unterstützt durch die Institute für Politikwissenschaft der Universität Wien und Universität Münster, finanziert durch die Fritz Thyssen Stiftung

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Preisverleihung und Buchpräsentation

Roma-Literaturpreises 2019 – zum Gedenken an Cejia Stoika

Zeit: 10. April 2019, 11:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Der Österreichische PEN vergibt diesen Literaturpreis nun zum dritten Mal, um seine Wertschätzung für einen wesentlichen Teil europäischer Kultur auszudrücken und Vertreterinnen und Vertreter der Roma und der Sinti zu ermutigen, unbeirrbar ihre Kultur, ihre Lebensart und ihre Sprachen in ihrer Besonderheit weiter zu pflegen.

Der diesjährige Preis geht an Rosa Gitta Martl. Als Kind zweier die Schrecken von Ravensbrück und Sachsenhausen mit knapper Not überlebt habender Sinti, kam Rosa Gitta Martl 1946 in Linz auf die Welt. Die in der KZ-Haft erlittenen gesundheitlichen und seelischen Leiden der Eltern blieben nicht folgenlos. In dem äußerst erfolgreichen, in mehreren Auflagen publizierten und von Ludwig Laher herausgegebenen Buch „Uns hat es nicht geben sollen. Rosa Winter, Gitta und Nicole Martl. Drei Generationen Sinti-Frauen erzählen“ (Edition Geschichte der Heimat im Verlag Steinmaßl) breitet Rosa Gitta Martl 2004 auf mehr als achtzig dicht beschriebenen Seiten ihr Leben vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in der Zweiten Republik Österreichs mit großer Erzählkraft und Offenheit aus. Dieser wichtige zeitgeschichtliche Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte durch die Erzählungen der drei Sinti-Frauen, vor allem der Holocaust-Überlebenden Rosa Winter, leistet eine längst fällige historische Aufklärungsarbeit, die für die Republik Österreich und seine Bevölkerung auch in ihrer Mahnung von großer Bedeutung und hohem Wert ist.

Anlässlich der Preisvergabe erscheint nun ein weiteres Buch von Rosa Gitta Martl mit dem Titel „Bleib stark!“ in der edition pen im Löcker Verlag in Wien.

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Model European Union Strasbourg (MEUS) 2019 

Zeit: 6. bis 13. April 2019
Ort: Strasbourg

MEUS ist die realistischste Simulation der Funktionsweise der Europäischen Union und findet seit 2008 im Europäischen Parlament in Straßburg statt. Jedes Frühjahr treffen sich fast 200 junge Menschen, um in die Rollen von Europaabgeordneten, Ministern, Kommissaren, Lobbyisten, Dolmetschern und Journalisten zu schlüpfen und aktuelle europäische Angelegenheiten zu diskutieren. Eine Woche haben die Teilnehmer die Möglichkeit zwei reale, kontroversielle Gesetzesvorschläge zu behandeln. Die Simulation wird zwischen 6. und 13.April 2019 stattfinden und dieses Jahr drei Themen im Zentrum haben: Klimawandel, Konsumentenrechte und als zusätzliches anlassbezogenes Thema die Europawahlen.

MEUS ist nicht nur eine Chance aus erster Hand zu erfahren, wie die EU-Institutionen arbeiten und die Entscheidungsfindung vonstattengeht, sondern auch eine großartige Gelegenheit rhetorische Fähigkeiten und Sprachkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus wird man TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt kennenlernen und eine außergewöhnliche Woche mit vielen Aktivitäten im wunderschönen Straßburg genießen.

Die Bewerbungsfrist endet am 13. Jänner 2019
Bewerbungen sind bis dahin hier möglich: https://meu-strasbourg.org/apply2019/

 


 

Diskussionsveranstaltung

1989. Das Jahr der Revolutionen

Zeit: 9. April 2019, 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier.

 


 

Präsentation und Respondenz

GrenzBilder

Zeit: 29. März 2019, 19:00 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Der Journalist und Fotograf Antonio Sempere leitet durch seine GrenzBilder das Augenmerk gezielt auf Menschen auf der Flucht. Wie mit „Grenzbildern“ von refugees visuell sowie verbal umgegangen wird, hat bedeutenden Einfluss auf den Diskurs und die Stimmung in Politik und Gesellschaft, im öffentlichen wie auch im privaten Raum. Wie sind diese Bilder zu deuten, und wie lässt sich über sie diskutieren? Müsste, angesichts solcher Bilder, nicht der moralische Kompass rekalibriert werden?

Präsentation: Antonio Sempere, freier Fotokünstler und Journalist, Ceuta, Spanien

Input:
Andreas Oberprantacher, Universität Innsbruck, Forschungszentrum Migration&Globalisierung
Irene Brickner, Redakteurin, der Standard
Sergej Seitz, Philosoph, Universität Wien

Moderation: Sophie Weidenhiller, Philosophin, Aktivistin

 


 

Konferenz

1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven

Zeit: 19. bis 20. März 2019
Ort: Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstr. 18, 10117 Berlin

Mit den Jahren 1989/90 verbindet sich eine historische Zäsur – mit nachhaltigen Wirkungen für Deutschland und die Welt. Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf der oben genannten Konferenz in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin im Jubiläumsjahr 2019 einen Beitrag leisten, um eine vergleichende Gesamtperspektive auf die „Friedlichen“ Revolutionen von 1989/90 in der DDR und ausgewählten Ländern Ostmitteleuropas zu entwickeln. Ziel ist es, die Auf- und Umbrüche in den langen historischen Linien zu verorten und danach zu fragen, was geblieben ist.

Das Veranstaltungsprogramm und ausführliche Informationen finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei – um Anmeldung wird gebeten (an: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de / Tel.: 030 88 412-254)

 


 

Wiener Stadtgespräch 

Philip Manow im Gespräch mit Peter Huemer:
Die politische Ökonomie des Populismus

Zeit: 14. März 2019, 19:00 Uhr
Ort: AK Wien Bildungszentrum, großer Saal, Theresianumgasse 16–18, 1040 Wien

„Wer über den Populismus reden will, aber nicht zugleich auch über den Kapitalismus, landet immer nur bei der Identitätspolitik.“

Philip Manow ist Politikwissenschaftler an der Universität Bremen und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit vorherigen Stationen u.a. an den Universitäten Konstanz und Heidelberg sowie dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln. Er forscht unter anderem zu den Wachstums- und Wohlfahrtsstaatsmodellen der entwickelten Industrienationen. Im November 2018 erschien sein Buch „Die Politische Ökonomie des Populismus“, in dem er eine politökonomische Erklärung für die heterogene Landschaft des populistischen Protests in Europa – und darüber hinaus – entwickelt.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten

 


 

SYMPOSION DÜRNSTEIN 2019

DEMOKRATIE!
Zumutung oder Zukunft

Zeit: 7. bis 9. März 2019
Ort: Stift Dürnstein, Prälatensaal, 3601 Dürnstein

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in der Krise. Jedoch ist Demokratie kein Fertigprodukt, sondern muss sich immer wieder erneuern. Wahlen allein sind noch kein Garant für Demokratie. Genauso entscheidend ist die Trennung von gesetzgebender (Parlament), richterlicher (Gerichtswesen) und ausführender (Exekutive) Gewalt im Staat. Dazu kommt die „vierte Gewalt“ der öffentlichen Medien.

Es geht nicht nur um die Diagnose. Wichtig ist die Therapie: wie kann die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden? Wie kann direkte Demokratie funktionieren? Wie kann Meinungsfreiheit in einer digitalisierten und ökonomisch globalisierten Welt garantiert werden?  Welchen Stellenwert hat Religion und Religionsfreiheit? Wie kann die grundlegende menschliche Fähigkeit, mit Anderen in einen wertschätzenden, zukunftsorientierten Austausch zu treten, gestärkt werden?

Neue Formen der Partizipation, der Kontrolle und Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt und unter dem Vorzeichen demografischer Veränderungen das demokratische Miteinander weiter zu entwickeln. Dazu werden beim Symposion Dürnstein 2019 namhafte ReferentInnen aus Politik, Philosophie, Soziologie und Religion sprechen.

Mehr Informationen 

 


 

10. Jahrestagung der IGPB

Religion und Politische Bildung

Zeit: 28. Februar und 1. März 2019
Ort: Universität Innsbruck, SoWi-Gebäude, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck

Religion scheint in die Politik zurückzukehren. Nachdem insbesondere in den westlichen Gesellschaften lange Zeit die Annahme dominierte, dass religiöse Einstellungen schwinden und religiöse Institutionen ihren Einfluss auf politische Entscheidungen verlieren, wird heute vielerorts das Gegenteil behauptet.

Aber war die Religion tatsächlich weg? In Österreich war diese Frage lange Zeit von der Debatte über das Verhältnis von Staat und Kirche geprägt. Staat und Kirche sind heute formal getrennt, tatsächlich ist es aber eine schlampige Trennung, und es gibt eine Fülle von Privilegien, die insbesondere die Mehrheitsreligion gegenüber anderen weltanschaulichen Vereinigungen bevorzugen.

Seit der Jahrtausendwende drehen sich Debatten um Religion und Politik hingegen fast ausschließlich um den Islam. Dabei geht es freilich nicht um Religion alleine, sondern vor allem auch um Flucht und Migration, um soziale und kulturelle Integration. Dieser Themenkomplex ist längst ins Zentrum der politischen Auseinandersetzungen gerückt, und Symptome einer starken ideologischen Polarisierung sind nicht zu übersehen.

Die diesjährige Tagung der IGPB greift diese Fragen auf. Inwieweit wirken sich solche gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auf die Politische Bildung aus? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Unterricht? Wie kann und soll die Politische Bildung darauf reagieren?

Programm

 


 

Film

Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht

Zeit: 21.2.2019, 21.05 Uhr, ORF II

ein Film von Beate Thalberg
D/A 50 Min
nach der Ausstrahlung 7 Tage in der tvthek.orf.at

Österreich und Deutschland zwischen 1880 und 1919: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie haben keine Vorbilder und machen alles irgendwie zum ersten Mal. Die Deutsche Revolutionärin Clara Zetkin, Adelheid Popp aus der österreichischen Arbeiterbewegung und die Pionierin des bürgerlichen Lagers, Hildegard Burjan, setzen ihre Reputation und ihre Zukunft aufs Spiel im Kampf für eine gerechtere Welt. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück.

1919 haben sie in Österreich und Deutschland das Wahlrecht für alle Frauen durchgesetzt. 100 Jahre später zeigt dieser Film, wie diese drei mutigen Frauen das vollbracht haben – zwischen Wut und Verzweiflung, Abenteuerlust und Kalkül. Filmisch entdecken wir einen neuen gesellschaftlichen Kontinent, mitgerissen von drei faszinierenden Persönlichkeiten, die heute noch ein Vorbild sind – für Frauen und Männer.

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