Veranstaltungshinweise
Vortrag
"Fächerdämmerung. Über das Verschwinden des Faches im Zeitalter der Kompetenz"
Vortragender: Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Liessmann
Zeit: 16. Mai 2013, 16 Uhr
Ort: Fachdidaktikzentrum Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung, Berggasse 7, Seminarraum FDZ Geschichte 1, 1090 Wien
Veranstalter: Didaktik am Donnerstag - Kolloquium LehrerInnenbildung
Die Idee von „Fachdidaktik“ hat zwei Voraussetzungen: dass es Fächer gibt und dass die Vermittelbarkeit und Lehrbarkeit dieser Fächer von der Fachlichkeit des Faches bedingt ist. So wie die Idee der Fächer unterstellt, dass es fachspezifische Logiken der Forschungen gibt, so unterstellt die Idee der Fachdidaktik, dass die Logik der Vermittlung von der Logik der Fächer nicht getrennt werden kann. Die aktuelle Entwicklung entzieht diesen Voraussetzungen zunehmend den Boden. Das beginnt mit der Kompetenzorientierung, die operationalisierbare Fähigkeiten und nicht fachspezifische Kenntnisse als zentrales Ziele von Lernprozessen proklamiert, das setzt sich fort in einer impliziten und expliziten Kritik am Konzept von Fachlichkeit, die sich in Begriffen wie Interdisziplinarität, Transdisziplinarität, Fächerbündel oder Aufhebung der Fachgrenzen manifestiert, und das endet in einem Konzept allgemeiner Fachdidaktik, das die Fragen der Vermittlung von den Spezifika des Faches löst und an allgemeinen Bestimmungen kompetenzorientierter Zugangsformen zur Totalität des Lebens orientiert.
In der Tat hängt in der Wirklichkeit alles mit allem zusammen. Wissenschaft besteht aber genau darin, diesen Zusammenhang zu zerschlagen, und mit Perspektiven auf Ausschnitte der Welt auch Fragestellungen, Gegenstandsbereiche, die Methoden der Forschung und die Verfahren der Vermittlung zu generieren. Die Disziplinierung des Wissens und damit die Konstitution des Faches war eine Voraussetzung für den Erkenntnisfortschritt. Dass die Ergebnisse einzelwissenschaftlicher Forschung wieder zusammengeführt werden müssen, setzt diese Trennung voraus. Nur wer eine Disziplin beherrscht, kann interdisziplinär arbeiten. Die Frage ist, ob dieses Konzept noch tragfähig ist oder ob ein Jenseits der Disziplin möglich ist, das den gegenstandskonstituierenden Charakter des Faches transzendieren kann, ohne in methodische Beliebigkeit abzugleiten.
Davon aber hängt auch die Frage der Vermittlung ab: ob es eine Auflösung der Fächer gibt, die diese oder ihre Residuen zu einem beliebig austauschbaren Material degradiert, an dem die erwünschten Kompetenzen erworben und geschult werden können: Denken lernen kann man dann, in dem man Platon liest, Latein lernt, Mathematik betreibt, ein Computerspiel spielt oder mit seinem Nachbarn diskutiert. Vielleicht aber ist dies alles ein Irrtum.
Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
Die öffentliche Konferenz versammelt international führende Wissenschafterinnen und Wissenschafter und steht unter der wissenschaftlichen Leitung des renommierten Berliner Antisemitismusforschers Prof. Wolfgang Benz.
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Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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Vortrag und Diskussion
"Islamophobia, Euro-Islam, Islamism and Post-Islamism: Changing Patterns of Secularism in Europe"
Zeit: 23. Mai 2013, 18.00 Uhr
Ort: Konferenzraum des Instituts für Politikwissenschaft (Neues Institutsgebäude, 2. Stock), Uni Wien, Universitätsstraße 7, 1010 Wien
Veranstalter: Forschungsgruppe The Politics of Inclusion & Exclusion (INEX), Forschungsplattform Religion und Transformation in Contemporary European Society
Vortrag: Peter O'Brien (Trinity University, Texas)
anschließender Kommentar: Kristina Stöckl (Uni Wien/EUI Florenz)
Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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Tagung
"Bündnis für Beteiligung"
Vitalisierung der Demokratie und Zivilgesellschaft
Zeit: 13. Juni 2013
Ort: St. Virgil, Salzburg, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg
Veranstalter: St. Virgil Salzburg
Eine Tagung, für alle, die sich für mehr Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement einsetzen.
- Wir widmen uns Konzepten und Instrumenten zur Vitalisierung der Demokratie
- Wir diskutieren die Notwendigkeit politischer Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement
- Wir präsentieren Best-Practice-Beispiele für Zugänge zu politikdistanzierten Gruppen und stellen einen Lehrgang des Friedensbüros Salzburg vor, der sich mit diesem Thema 2014 beschäftigen wird
Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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Information und Anmeldung (bis 29. Mai)
Kurs an der Friedensburg Schlaining/International Peacebulding Training:
"Project Management, Monitoring and Evaluation: Real world instruments and experiences"
IPT Specialisation Course
Zeit: 14. bis 26. Juli 2013 (Anmeldeschluss: 1. Mai 2013)
Ort: Stadtschlaining
Im Rahmen dieses Kurses steht die Verbesserung der Vorbereitungen für ExpertInnen, die in die Gestaltung, Implementation und Evaluation von Projekten in Post-Konflikt-Gebieten tätig werden. Methodisch bedient sich der Kurs eines 'Action-Learning' Zuganges, der theoretisches Wissen mit praktischer Anwendbarkeit auf das Arbeitsumfeld der Teilnehmenden verbindet. In Kleingruppen werden die Teilnehmenden Aufgabenstellungen und Werkzeuge er- und bearbeiten und sich dadurch notwendiges Wissen und Fähigkeiten für die Arbeit im Rahmen ihrer Projekte aneignen.
Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen, Anmeldung und Kosten
Vergangene Termine
Öffentliche Fachkonferenz
"Ressentiment und Konflikt"
Vorurteile und Feindbilder im Wandel
Zeit: 13.-14. Mai 2013
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien
Veranstalter: Sir Peter Ustinov Institut
Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der Ausgrenzungmodernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
Die öffentliche Konferenz versammelt international führende Wissenschafterinnen und Wissenschafter und steht unter der wissenschaftlichen Leitung des renommierten Berliner Antisemitismusforschers Prof. Wolfgang Benz.
Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gibt Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der
modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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modernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern sollen im Überblick und in Fallstudien betrachtet werden, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.
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Vorträge + Diskussion
"Empirische Sozialforschung und politisches Engagement. Otto Neurath, Käthe Leichter und die Arbeiterkammer"
Zeit: 7. Mai 2013, 18.00 Uhr
Ort: AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien
VeranstalterInnen: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien/Abteilung Frauen - Familie, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Käthe Leichter und Otto Neurath zählen zu den intellektuell einflussreichsten Persönlichkeiten der österreichischen ArbeiterInnenbewegung der Zwischenkriegszeit. Beide gelten in ihren Bereichen als PionierInnen, die neue Wege in der Sozialforschung und der demokratischen Wissensvermittlung eröffnet haben. Käthe Leichter schuf in ihrer Funktion als Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer Wien – mit Unterstützung eines breiten Netzwerks von Gewerkschafterinnen – bahnbrechende Grundlagenw
erke zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen, die auch heute noch eine der reichsten Quellen zur Situation der Arbeiterinnen in dieser Zeit darstellen. Otto Neurath hat als Direktor des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums mit der „Wiener Methode der Bildstatistik“ zusammen mit dem Grafiker Gerd Arntz eine Bildsprache entwickelt, die nicht nur im Österreich der Zwischenkriegszeit als Instrument der ArbeiterInnenbildung genutzt wurde. Sie fand unter der Bezeichnung Isotype später auch weltweite Verbreitung in Ausstellungen, Büchern und Dokumentarfilmen. Beiden gemeinsam ist ein Wissenschaftsverständnis, das untrennbar mit ihrem politischen Engagement verbunden ist.
Programm:
Begrüßung
Renate Anderl, Vizepräsidentin der AK Wien & Johanna Gehmacher, Vorständin des Instituts für Zeitgeschichte an der Uni Wien
Beiträge
Günther Sandner (Politikwissenschafter, politischer Erwachsenenbildner und FWF-Research Fellow am Institut Wiener Kreis an der Uni Wien): OTTO NEURATH
Jill Lewis (Department of History and Classics Swansea University (GB), Mitglied des Council of the Royal Historical Society, derzeit Stadt Wien/IFK-Fellow in Wien): KÄTHE LEICHTER
Diskussion
Moderation: Gerlinde Hauer, AK Wien, Abt. Frauen - Familie
Information und Anmeldung (bis spätestens 3. Mai)
5. Dialogforum Mauthausen
"Gedenkort - Museum - Lernort. Ein Spannungsfeld an Gedenkstätten"
Zeit: 6-7. Mai 2013
Ort: Besucherzentrum des Mauthausen Memorial
Das 5. Dialogforum Mauthausen findet unmittelbar nach der Eröffnung des neuen Museums mit zwei neuen Ausstellungen und einem neuen Gedenkraum, dem Raum der Namen, statt.
Bereits vor drei Jahren wurde mit der Umsetzung eines neuen pädagogischen Konzeptes begonnen. Deshalb wird sich das Dialogforum 2013 mit Fragestellungen zum Spannungsfeld zwischen historischem Ort, Ausstellungen und Vermittlungsangeboten beschäftigen. Welche Rolle wird in der aktuellen Diskussion Ausstellungen an Gedenkstätten beigemessen? Welche Erwartungen von BesucherInnen können sie im Kontext des historischen Ortes erfüllen? Wie können historisches Areal und Ausstellungen auf der Ebene der Vermittlung miteinander verbunden werden? Welche Potentiale haben neue Medien für Ausstellungen und Vermittlungsangebote?
Ausstellung
"WELCOME TO EUROPEAN UNION. Grenzverhandlungen am Rande Europas."
Dauer: 21. März bis 3. Mai 2013
Ort: Galerie IG Bildende Kunst, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien
VeranstalterInnen: Alena Pfoser, Eva Engelbert & Mitglieder des Fotoklub Narva
„Freie Mobilität“ und „Festung Europa“ sind die widersprüchlichen Schlagworte, die zur Charakterisierung des europäischen Grenzregimes gebraucht werden. Während ausgewählte Gruppen Nutzen von der Freizügigkeit im Inneren ziehen und ihre Pässe auch die äußeren Grenzen der EU leicht überwindbar machen, wird auf der anderen Seite dicht gemacht. Wie aber erscheint die EU-Außengrenze jenen, die heute am Rande Europas leben und deren Lebenswelten und ökonomische und soziale Netzwerke bis vor kurzem nicht von Zäunen und Grenzposten gestört wurden? Das Ausstellungsprojekt „Welcome to European Union“ beschäftigt sich mit den lokalen Verhandlungen der neuen EU-Außengrenze zwischen Estland und Russland.
Rahmenprogramm
9. April 2013 19h
Grenzen und (Im)mobilität – Filmprogramm
Clemens von Wedemeyer – ‚Otjesd / Leaving’ (2005)
Volxtheater Karawane – ‚publiXtheatrecaravan.mov’ (2002)
Isa Rosenberger – ‚Nový Most’ (2008)
Aurelia Mihai ’…si cel moldovean’ / ‚… and the Moldavian one’ (2008)
25. April 2013 19h
Refugees und das EU-Grenzregime: (Un-)Rechtslagen, Forderungen, Strategien
Diskussionsabend mit AktivistInnen und UnterstützerInnen plus Screening von Videoaufnahmen aus den ersten Wochen des Refugee Protestcamp Vienna
Diskussion: 15. NPO-Jam Session
"Mit Freiwilligenarbeit zur Staatsbürgerschaft - Chance oder Druck? "
Zeit: 23. April 2013, 17.30 Uhr
Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, Konferenzraum KRD706, Nordbergstraße 15, 1090 Wien
VeranstalterInnen: WU Wien
Das neue Staatsbürgerschaftsgesetz sieht vor, dass BewerberInnen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, die Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren erwerben können. Zu den Kriterien zählen unter anderem Deutschkenntnisse auf Maturaniveau (B2-Level). Wird lediglich das Mittelschulniveau (B1-Level) erreicht, ist die der Erwerb der Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren auch dann möglich, wenn nachgewiesen wird, dass sich die BewerberInnen zumindest drei Jahre lang gemeinnützig engagiert haben, was als Nachweis für eine nachhaltige, persönliche Integration gilt. Als gemeinnütziges Engagement zählt Freiwilligenarbeit bei gemeinnützigen Organisationen mit Tätigkeitsbereich in Österreich, ehrenamtliche Arbeit in einem nicht gesetzlichen Interessensverband (z.B. Elternvertretung, Betriebsrat) oder eine berufliche Tätigkeit im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich. Das gemeinnützige Engagement ist kein Muss-Kriterium – bei Erfüllung aller anderen Kriterien kann die Staatsbürgerschaft nach zehn Jahren auch ohne erworben werden.
Es diskutieren:
Mag. Alex Bodmann, Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien
Dr. Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes
Mag. Thomas Mühlhans, Leiter des Referats III/8/a Flüchtlings- und Integrationsförderung, Bundesministerium für Inneres
Ismet Özdek, Integrationsbotschafter, Elektroanlagenbauer, Tanzlehrer (isi-dance) und Sanitäter beim Roten Kreuz
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Michael Meyer, Vizerektor der WU, Universitätsprofessor für Betriebswirtschaftslehre an der Abteilung für Nonprofit-Management an der WU, stellv. Wissenschaftlicher Leiter des NPO-Kompetenzzentrums der WU
Mag. Eva-More-Hollerweger, Vize-Direktorin des NPO-Kompetenzzentrums der WU
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Diskussionsrunde
"Europa im Diskurs - Debating Europe "
zum Thema "Ungleichheit und Solidarität"
Zeit: 7. April 2013, 11.00 Uhr
Ort: Burgtheater, Wien
VeranstalterInnen: Burgtheater, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften von Menschen (IWM) und "DER STANDARD"
Die finanzkapitalistische Expansionsphase bis 2008 brachte überdurchschnittliches weltwirtschaftliches Wachstum. Gleichzeitig stieg das Maß der Ungleichheit in den Gesellschaften und zwischen den Staaten an. Die Anti-Krisenpolitik seit 2008 mündete in eine Rekordverschuldung der öffentlichen Haushalte und verschärfte diesen Trend. Die Mittelschicht – als Träger des sozialen Ausgleichs – kommt unter Druck. Die budgetären Spielräume für soziale Transfers werden enger. Ist das Zerreißen des sozialen Zusammenhalts und daher der sozialen Marktwirtschaft unausweichlich? Wo gibt es Ansätze für eine Neudefinition der sozialen Solidarität jenseits eingefahrener Umverteilungsregime? Wie viel Gleichheit braucht eine Gesellschaft der „sozialen Solidarität“, wie viel Ungleichheit verträgt / benötigt sie? In welche Richtung bewegt sich das gesellschaftspolitische Experiment? Welche neuen Institutionen der sozialen Solidarität sind denkbar, und wie sieht ihre demokratische Legitimation aus?
Es diskutieren:
Elsa Fornero, Italienische Ministerin für Arbeit & Soziales sowie Gleichstellung
Ira Katznelson, Professor of Political Science and History, Columbia University; President, Social Science Research Council
Michael Sandel, Professor of Government, Harvard University
Andreas Treichl, CEO, Erste Group, Wien
Moderation:
Alfred Gusenbauer, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler
Eintritt: EUR 7,- (EUR 5,- mit Standard AboVorteil)
Kurse an der Friedensburg Schlaining/International Peacebulding Training:
"Getting ready for the Field"
IPT Core Course for Peace Builders
Zeit: 3. bis 16. März 2013 (Anmeldeschluss: 7. Dezember 2012)
Ort: Stadtschlaining
Im Rahmen dieses Kurses eignen sich die TeilnehmerInnen Basiswissen und -fähigkeiten an, die für die Arbeit in Post-Konflikt- und Krisengebieten notwendig sind. Die einzelnen Module sollen einen reflexiven und kritischen Zugang zur Thematik ermöglichen und beschäftigen sich stark mit der Rolle aktiven Engagements innerhalb der ansässigen Bevölkerung. Zusätzlich haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Methoden der Arbeit im Außeneinsatz vertraut zu machen.
"Protecting the most Vulnerable"
Child Protection, Monitoring, and Rehabilitation / IPT Specialisation Course
Zeit: 17. bis 29. März 2013 (Anmeldeschluss: 7. Dezember 2012)
Ort: Stadtschlaining
Kinder sind von bewaffneten Konflikten unverhältnismäßig stark betroffen und leiden lang an den Spätfolgen. Die TeilnehmerInnen dieses Kurses eignen sich fachbezogenes Wissen und Fähigkeiten an, um im Bereich des Monitoring und der Beratung tätig werden und Schutzmaßnahmen für Kinder in Krisengebieten ergreifen zu können.
Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen, Anmeldung und Kosten
Auftaktveranstaltung
"Europa bedingungslos sozial - Grundeinkommen für alle"
Zeit: 16. März 2013, 16.00 Uhr
Ort: Foyer 21er-Haus, Arsenalstrasse 1, 1030 Wien
VeranstalterInnen: EBI (Europäische BürgerInnen Initiative) / BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen)
Es ist gelungen, bei der EU die Genehmigung für ein europaweites „Volksbegehren“ (EBI) zu bekommen. VertreterInnen aus 15 Ländern haben einen Antrag ausgearbeitet und eingereicht, der am 14. Jänner 2013 von der Kommission genehmigt wurde. Nun müssen innerhalb der EU bis 14. Jänner 2014 insgesamt 1,000.000 Unterschriften gesammelt werden. Beim Unterschreiben ist der Pass oder der Personalausweis notwendig.
Die Auftaktveranstaltung wird darüber informieren, wobei es auch vergnüglich zugehen wird.
Diskussionsrunde
"Europa im Diskurs - Debating Europe "
zum Thema "Was hält Europa zusammen?"
Zeit: 10. März 2013, 11.00 Uhr
Ort: Burgtheater, Wien
VeranstalterInnen: Burgtheater, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften von Menschen (IWM) und "DER STANDARD"
Thema der Debatte sind die Fliehkräfte auf dem Kontinent: Bleibt Griechenland in der Eurozone? Tritt Großbritannien aus der EU aus? Ist die Grundidee einer Angleichung der europäischen Staaten durch den Binnenmarkt und einer gemeinsamen Währung gescheitert? Stimmt die einst von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vorgenommene Einteilung in Neues und Altes Europa? Ist die Einschätzung des „alten Kontinents“ nicht positiver, je weiter man sich von ihm entfernt? Gibt es, trotz aller Unterschiede, nicht so etwas wie eine kulturelle Identität? Für die Union sind das Schicksalsfragen.
Es diskutieren:
Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident
Rossen Plewneliew, bulgarischer Staatspräsident
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik
Roger Köppel, Chefredakteur „Die Weltwoche“
Moderation:
Alexandra Föderl-Schmid, DER STANDARD
Eintritt: EUR 7,- (EUR 5,- mit Standard AboVorteil)
Konferenz, Tagung
"Ökonomisches Lernen in der politischen Bildung"
Zeit: 1. bis 2. März 2013
Ort: Karmeliterhof, Graz
VeranstalterInnen: Interessensgemeinschaft Politische Bildung in Kooperation mit dem Landesjugendreferat Steiermark und der Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte.
Follow-up Panel Discussion
"Israel-Palestine: Is a Two-State Solution Still Viable?"
Zeit: 14. Dezember 2012, 18.00-20.00 Uhr
Ort: Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF), Schottenfeldgasse 29, 1070 Vienna
VeranstalterInnen: Österreichisches Institut für Internationale Politik in Kooperation mit International Crisis Group (ICG) - Vienna Forum on the MENA Region, Herbert C. Kelman Institute, Alpen-Adria Universität und Centre for Peace Research and Peace Education
Opening Remarks:
Werner Wintersteiner (Director Center for Peace Research and Peace Education, Alpen-Adria
University Klagenfurt-Vienna-Graz)
Wolfgang Petritsch (President Kelman Institute)
Wilfried Graf (Conflict Peace Democracy Cluster, Alpen-Adria University)
Discussants:
Herbert C. Kelman (Harvard University)
Ofer Zalzberg (ICG Senior Analyst, Jerusalem)
Sami Abu Roza (Birzeit University, Ramallah)
John Bunzl (Senior Fellow, oiip)
Chair: Gudrun Kramer, Kelman Institute
Konferenz
"Alle ins Netz. Wie internet-fit ist Österreich?"
Zeit: 13. Dezember 2012
Ort: Statistik Austria, Guglgasse 13, 1110 Wien
Veranstalter: Bundeskanzleramt: Verfassungsdienst
Rund 1,2 Millionen Menschen in Österreich waren noch nie 'online'. Im Rahmen dieser Konferenz soll diskutiert werden, wie die Teilhabe an der Internetnutzung möglichst allen Bevölkerungsgruppen ermöglicht werden kann und welche Chancen und Risiken mit der Nutzung von Internet und digitalen Medien verbunden sind. Neben Beispielen gelungener digitaler Inklusion werden auch Gründe für die Nichtnutzung, wie beispielsweise Daten- oder Konsumentenschutz, zur Diskussion gestellt.
Vortrag
Lena Freimüller: "Frieden Bewegung Bildung"
Zeit: 10. Dezember 2012, 19:00 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) im Rahmen der Vortragsreihe "Soziale Bewegungen und politische Erwachsenenbildung"
Der Begriff Friedensbewegung ist oft Auslöser für Hippie-Nostalgien - aber wie steht es um den aktuellen Friedensaktivismus? Wo bewegt sich was? Wie sind Friedensbewegungen mit emanzipatorischen Bildungsstrategien verknüpft? Was bedeutet das Leitmotiv "Kultur des Friedens" für die Vermittlung von Politik und für die Beteiligung an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen? Und wer ist ein "Peace-Joker" oder könnte ein solcher sein?
Lena Freimüller, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, European Peace University Schlaining & Peace in Action, PIA
NIC Konferenz 2012
"Interkulturelle Bildung – Brüche und Kontinuitäten"
Zeit: 21. und 22. November 2012
Ort: Audimax der Donau-Universität Krems, Dr. Karl Dorrek-Str. 30, 3500 Krems
Veranstalter: Donau-Universität Krems, Fachbereich Interkulturelle Studien (DUK)
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
Interkulturelles Zentrum (IZ)
Brüche und Kontinuitäten sind in junger Zeit, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Finanzkrise, über Bildung hinaus ein zentrales globales Thema geworden. Der Wandel im Feld der Interkulturellen Bildung ist unübersehbar: Früher ging es vorwiegend um Brüche im Leben Einzelner durch die Erfahrung von Fremdheit und kultureller Diversität. Heute ist die allgemeine Brüchigkeit von Lebenskonzepten zu einer globalisierten Erfahrung geworden. Statt vorgegebenen Rollenmustern in einem kollektiven Orientierungssystem zu folgen, sind wir nun mehr oder weniger gefordert, individuelle "LebenskünstlerInnen" zu werden (Bauman).
Information und Anmeldung
Politische Bildung und europäische Projekte
Veranstaltung der Nationalagentur für Lebenslanges Lernen
Termin: 7. November 2012, 09.30-16.00 Uhr
Ort: Landesschulrat für Niederösterreich, Rennbahnstraße 29, 3100 St. Pölten
Comenius-Projekte rund um den Themenkomplex „Politische Bildung“ stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Das Demokratiezentrum Wien wird gemeinsam mit dem Zentrum Polis – Politik lernen in der Schule das multilaterale Comenius-Projekt „VOICE“ präsentieren und einen Fortbildungs-Workshop zur Politischen Bildung auf Basis der Projektergebnisse abhalten. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über politische Bildung an den Schulen in Niederösterreich sowie die Möglichkeit, die verschiedenen Comenius-Aktionen interaktiv kennenzulernen.
Nähere Informationen und Anmeldung
Mit Bildern im Unterricht arbeiten
Termin: 29.10. 2012, 14:00-17.30 Uhr
Ort: PH Oberösterreich, Kaplanhofstrasse 40, 4040 Linz
Im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung der PH Oberösterreich stellt Petra Mayrhofer vom Demokratiezentrum Wien vor, wie LehrerInnen in Pflichtschulen mit politischen Bildern (Fotos, Plakate etc.), mit denen Schüler/innen in den Massenmedien und im Schulbuch konfrontiert sind, im Unterricht arbeiten können, welche Funktionen Bilder in Schulbüchern einnehmen und welche Kompetenzen sich SchülerInnen durch die Analyse von Bildern erwerben können.
Österreichischer Zeitgeschichtetag 2012
Der 9. Österreichische Zeitgeschichtetag findet vom 3. bis zum 5. Oktober 2012 unter dem Thema "Grenzenlos" an der Johannes Kepler Universität Linz statt.
Termin: 3.-5.Oktober 2012
Ort: Johannes Kepler Universität, Altenbergerstr. 69,4040 Linz
Website: www.zeitgeschichtetag.jku.at
Forschungsergebnisse des Projekts „Dvided memories? Eine vergleichende Analyse von visuellen Repräsentationen der Geschichte des 20. Jahrhunderts in europäischen Geschichtsschulbüchern“ werden am 5.10, 11:00 – 12:30h, im Panel 26 "Diskurse über und visuelle Repräsentationen von Grenzen", Chair: Karin Liebhart, durch einen Vortrag von Petra Mayrhofer mit dem Titel "Visuelle Repräsentationen von Grenzen und deren Überwindung in Schulbüchern. Polen, Estland, Frankreich, Deutschland und Österreich im Vergleich" präsentiert.
26. „State of Peace“-Konferenz, Friedensburg Schlaining
Fokus auf „Demokratie in der Krise“
Die State of Peace (StoP) Konferenz 2012 des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) wird sich dieses Jahr – erstmals in englischer Sprache und in Kooperation mit den Partnerorganisationen des Konflikt-, Friedens- und Demokratieclusters (cpdc) - dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, dem Institut für Konfliktforschung Wien und dem Demokratiezentrum Wien – der brandaktuellen Thematik der Krise der Demokratie und der sich daraus ergebenden Folgen und Alternativen für zivilgesellschaftliche Protest- und Widerstandsbewegungen widmen. Unter der Projektleitung von Mag. Bert Preiss werden 15 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis vier Tage lang auf der Friedensburg Schlaining in intensiven Workshops die Multidimensionalität der aktuellen Situation und Problematik diskutieren und analysieren, sowie konkrete Lösungsmöglichkeiten und Handlungsalternativen aufzeigen.
18. – 21. September 2012, Burg Schlaining, Austria
Migration und Kommunikation
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sz-129, Oman-Saal
26. Jänner 2012, 18:00
- Einleitung: Bettina Gruber (Universität Klagenfurt)
- Filmausschnitt: Nina Kusturica "Little Alien"
- Stadt und Migration - neue kommunale Perspektiven: Erol Yildiz (Universität Klagenfurt)
- Vorstellung des Jahrbuchs "Migration" (Hrsg. Bettina Gruber/Daniela Rippitsch)
- Die Plattform "Migration Villach"
- Einführung in die Wanderausstellung "Migration on Tour": Gertraud Diendorfer
Wanderausstellung "Migration on Tour"
Aula der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
24. Jänner bis 8. Feber 2012
Das Demoratiezentrum Wien hat in Kooperation mit der Initiative Minderheiten sowie unter Mitwirkung von SchülerInnen und LehrerInnen diese Ausstellung entwickelt. Darin werden sowohl aktuelle Zuwanderungstrends als auch historische Migrationsmuster dargestellt. Sie beschäftigt sich mit aktuellen Fragen im Kontext von Asyl, Aufenthalts- und Arbeitsrecht, Einbürgerungspolitik und Integration.
Krieg(e) in Jugoslawien
Herausforderungen für eine „Europäischen Friedenskultur“
Internationale Tagung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
29. November bis 1. Dezember 2011
Als Jugoslawienkriege (oft auch „Balkankonflikt“ genannt) wird eine Serie von Kriegen auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien gegen Ende des 20. Jahrhunderts bezeichnet, die mit dem Zerfall des Staates verbunden waren. Im Einzelnen handelte es sich um den 10 -Tage Krieg in Slowenien (1991), den Kroatienkrieg (1991–1995), den Bosnienkrieg (1992–1995) und den Kosovokrieg (1999).
Die Konferenz dient der Analyse der Kriege und ihrer Auswirkungen sowie einer kleinen Bilanz möglicher Lehren und zukünftiger Friedensperspektiven. Die Konferenz soll auf die Ereignisse (Kriegsverläufe, Friedensabkommen und deren Folgen) zurückschauen, die Positionen der Friedens- NGO`s im ehemaligen Jugoslawien ins Zentrum rücken und Zukunftsperspektiven für den Raum veranschaulichen. Es sollen sich WissenschafterInnen, PolitikerInnen und NGO-VertreterInnen gemeinsam dem Thema widmen.
Konkrete Fragestellungen
VeranstalterInnen
Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Universität Klagenfurt in Kooperation mit: Institut für Geschichte, Universität Klagenfurt; Mitgliedern des neu gegründeten Friedensclusters (Institut für Konfliktforschung Wien, IKF, Österreichisches Studienzentrum für Friedens- und Konfliktforschung Schlaining, ÖSFK, Demokratiezentrum Wien); Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding, IICP in Wien; Universitäts Club Klagenfurt; Bündnis für Eine Welt; Institutionen aus dem ehemaligen Jugoslawien
Info und Anmeldung
Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Dr. Bettina Gruber (Projektleitung)
e-mail: bettina.gruber@uni-klu.ac.at, Tel.: +43 463 2700-8650
Infobroschüre zur Tagung
Ringvorlesung 'Menschenrechte & Universitäten'
am Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik
der Alpen-Adria Universität Klagenfurt
Termin: Wintersemester 2011/12, Donnerstags, 16.00 - 18.00 Uhr, HS 8 Mensagebäude
Beginn: 13. 10. 2011
Leitung: Univ.-Ass. Dr.in Claudia Brunner
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ökonomisierung von Wissen, die bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten verschärft, wird in dieser Ringvorlesung die Frage nach dem Zusammenhang von 'Bildung' einerseits und 'Menschenrechten' andererseits in zweifacher Weise gestellt:
• Inwiefern kann Menschenrechts-Bildung auch an Universitäten verankert werden und wie müsste diese aussehen?
• Inwiefern kann der Bezug auf Menschenrechte ein wirksames Mittel in der Auseinandersetzung um die Zukunft der Universitäten als Orte der Kritik und Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen sein?
Die Lehrveranstaltung im Vortrags- und Diskussionsformat gliedert sich in vier Hauptabschnitte:
→ Menschenrechts-Vielfalt: informieren (juristische & politische Grundlagen)
→ Menschenrechts-Konzepte: kritisieren (wissenschaftstheoretische & politische Reflexionen)
→ Menschenrechts-Aktivismus: praktizieren(konkrete Anwendungen mit & ohne Wissenschaft)
→ Menschenrechts-Bildung: institutionalisieren (inneruniversitäre Umsetzungen & Herausforderungen).
Nähere Informationen entnehmen Sie bitten dem Folder
Ringvorlesug 'Menschenrechte & Universität'
eLearning und Neue Medien im Unterricht und in der Lehre
6. eLearning Didaktik Fachtagung
Termin: 18. – 19. Oktober 2011
Ort: TGM, Wexstraße 19-23, 1200 Wien
Website: edidaktik.tgm.ac.at
Die eLearning Didaktik Fachtagung wird heuer bereits zum sechsten Mal zum Forum für eLearning Expertinnen und Experten aus allen Bildungsbereichen und für Lehrende, die sich dem Unterricht mit den „Neuen Medien“ verschrieben haben.
Das Demokratiezentrum Wien war gemeinsam mit dem ICT&S Center der Universität Salzburg mit einem Vortrag von Mag. Petra MAYRHOFER und Mag. Stefan HUBER am 18. 10.2011, 14:00 - 15:30h, mit dem Titel „Schulen vernetzt - schulübergreifendes Arbeiten mit PoliPedia.at" bei dieser Tagung vertreten.
Challenge Social Innovation
Innovating innovation by research – 100 years after Schumpeter
ICICI 2001 International Conference on Indicatoirs and Concepts of Innovation
NET4SOCIETY Networking and Brokerage Event for Socio-economic Sciences and Humanities in FP 7
Termin: 19. – 21. September 2011
Ort: Tech Gate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien
Veranstalter: NET4SOCIETY (the Network of Socio-economic Sciences and Humanities National Contact Points) mit Unterstützung der Europöäischen Komission, Zentrum für soziale Innovation Wien und TU Dortmund
Website: www.socialinnovation2011.eu
Das Demokratiezentrum Wien ist mit einem Vortrag von Petra MAYRHOFER im Panel 2.3 „Education and Democracy“ am 20.09.2011 mit dem Titel „Approaches towards social innovation in civic education“ bei der Konferenz vertreten.
Zum Programm der Konferenz
Was bedeutet "Soziale Innovation" heutzutage? Wie kann Forschung "Soziale Innovation" unterstützen? Was können die Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften beisteuern? Dies sind nur einige Themen die anlässlich der internationalen wissenschaftlichen Konferenz "Challenge Social Innovation" diskutiert werden. Außerdem wird mit der „Vienna Declaration: The most needed social innovations and related research topics “ ein gemeinsames Papier erarbeitet werden, dessen Inhalt in forschungspolitische Debatten auf europäischer und internationaler Ebene einfließen wird und das die entstehende internationale Community of Researchers zur weiteren strukturierten Arbeit an einschlägigen Forschungsthemen anregen soll.
Europa im Klassenzimmer
Wo: MuseumsQuartier Wien
Arena 21, Ovalhalle & Barocksuiten
Wann: Dienstag, 28. Juni 2011, 8.30 bis 13.00 Uhr
Eintritt frei!
Kinderanimation für die jüngeren Besucherinnen und Besucher
Mit dabei sind unter anderem
• KinderuniWien
• Österr. Sprachen-Kompetenz-Zentrum
• KinderBOKU
• Vertretung der Europäischen Kommission
• Akademie der bildenden Künste & TU Wien
• Europabüro des SSR Wien
• Demokratiezentrum Wien
• Österreichisches Bibliothekswerk
• Ludwig Boltzmann Institut für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit
• eTwinning
• Sparkling Science
• Arqa -VeT
• Bildungsberatung in Wien
... und viele mehr!
Interaktive Themeninseln zu den Bereichen Sprachen, Kunst, Beruf & Schule, Naturwissenschaft & Umwelt, Web 2.0, Europa
Projektausstellung
Spannende Projekte stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein
Workshops für Pädagoginnen & Pädagogen (Anmeldung erforderlich)
• NQR – das steht für …? Nationaler Qualifikationsrahmen
in Österreich!
• Schulbücher unter Kritik!
• Die QualitätsInitiative BerufsBildung (QIBB)
Workshops für Schülerinnen und Schüler
• Web 2.0
• Europass Cv: Bewerbungen für Europa
Newsroom
• Orange 94.0 | Das Freie Radio in Wien
• ZiS – Zeitung in der Schule (ohne Anmeldung)
Willkommen sind Kinder und Jugendliche sowie Pädagoginnen und Pädagogen – und alle Interessierten.
Infos und Anmeldung: www. lebenslanges-lernen.at/europa
24. und 25. März 2011
Inhalte in der Politischen Bildung
2. Jahrestagung_IGPB
Ort: Museum Arbeitswelt Steyr
Link: www.igpb.at
Über die Inhalte der Politischen Bildung wird eine rege Debatte geführt: Welche Inhalte definieren Politische Bildung oder soll sie Kompetenzen vermitteln? Vernachlässigen die gängigen Kompetenzmodelle die Wissensvermittlung? Wie können Wissen und Kompetenzen zusammengeführt werden? Was ist überhaupt "Wissen"? Was bedeutet in diesem Zusammenhang "konzeptuelles Deutungswissen"? Die Tagung beleuchtet daher aus der Perspektive verschiedener Wissenschaften – der Politischen Bildung selbst, der Geschichtswissenschaft, der Politikwissenschaft
und der Rechtswissenschaft – die unterschiedlichen Vorstellungen von Politischer Bildung bzw. auch die Überschneidungsbereiche. Zudem werden die möglichen Inhalte eines Kerncurriculums
diskutiert. Workshops zu aktuellen Themen ergänzen die Vorträge und Diskussionen.
Eine Veranstaltung der IGPB in Kooperation mit:
Museum Arbeitswelt Steyr
Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Demokratiezentrum Wien.
Institut für Didaktik der Politischen Bildung der Universität Wien
Zentrum polis - Politik lernen in der Schules.
11. November 2010
Vortragsreihe Politische Erwachsenenbildung:
Gertraud DIENDORFER: Politische Bildung als gesellschaftliche Strategie gegen Politikdistanz
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1, 1090 Wien
Zeit: 18.30 Uhr
Link: www.politischebildung.at
Vortrag von Gertraud DIENDORFER (Demokratiezentrum Wien) im Rahmen der Vortragsreihe "Politische Erwachsenenbildung", organisiert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK)
Blog von Judith Schoßböck über den Vortrag: http://digitalgovernment.wordpress.com/2010/11/12/politische-bildung-im-21-jahrhundert/
Demokratiebildung und Politische Bildung sind Voraussetzungen für die persönliche, zivilgesellschaftliche und soziale Teilhabe von Individuen an der Gesellschaft. Immer mehr Menschen nehmen sich als politisch kompetent wahr und haben hohen Beteiligungswillen, aber zusehends das Gefühl, immer weniger auf Politik Einfluss nehmen zu können. Welche Bedeutung kommt der Politischen Bildung in Österreich angesichts dieses "Partizipationsparadoxon" (Plasser) und einer zu beobachtenden Politikdistanz zu? Mit welchen methodischen, praktischen und strukturellen Problemen sind AkteurInnen der außerschulischen politischen Bildung konfrontiert? Welche Anforderungen stellen demokratische Gesellschaften an politische Erwachsenenbildung im 21. Jahrhundert? Darauf aufbauend werden im Referat Möglichkeiten und Ansätze politischer Erwachsenenbildung herausgearbeitet.
br /Mit dabei sind unter anderem
lebenslanges-lernen.at/europa

