Die Zweite Republik - Analysieren, nachdenken, weiterdenken
Veranstaltet vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, dem Renner Institut und dem Demokratiezentrum Wien.
Konzept: Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger
60 Jahre Zweite Republik sind nicht nur an einzelnen historischen Ereignissen festzumachen, sondern verlangen nach einer differenzierten gegenwarts- und zukunftsorientierten Betrachtung. Die Veranstaltungsreihe will den Umgang mit der Vergangenheit in der Zweiten Republik, (Ent-)Demokratisierung in ausgewählten Politikfeldern sowie Zukunftsperspektiven Österreichs im Europäischen Integrationsprozess beleuchten.
PROGRAMM
MONTAG, 18. April 2005, 18-20 Uhr: Die II. Republik und ihre Vergangenheit
HEIDEMARIE UHL (Akademie der Wissenschaften): Transformationen des österreichischen Gedächtnisses
OLIVER RATHKOLB (Demokratiezentrum Wien, Universität Wien): "Braune Flecken" nach 1945: Zum Umgang der politischen Parteien mit der NS-Vergangenheit BRIGITTE BAILER-GALANDA (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes): Gesetze, Fonds und Kommissionen - die Bürokratie und die Opfer des Nationalsozialismus
Moderation: PETER HUEMER, Journalist und Historiker
DIENSTAG, 19. April 2005, 18-20 Uhr: Die II. Republik und ihre Demokratisierung: Freiheit-Gleichheit-Rechte
MARKUS MARTERBAUER (WIFO, Lektor Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien): Die Entwicklung sozialer/ ökonomischer Un-Gleichheit
MARIA MESNER (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien): Frauenfragen und Familienpolitik. Geschlechterpolitische Ambivalenzen der Zweiten Republik
BERND-CHRISTIAN FUNK (Institut für Staats- und Verwaltungsrecht,Universität Wien): Rechtsgleichheit – Rechtsfreiheit
HELMUT KONRAD (Institut für Geschichte, Universität Graz): Wissenschaftspolitik: Zwei Schritte vor - ein Schritt zurück
Moderation: ARMIN THURNHER, Chefredakteur FALTER
MITTWOCH, 20. April 2005, 18-20 Uhr: Die II. Republik und ihre europäischen Zukunftsvisionen
ALAN SCOTT (Institut für Soziologie, Universität Innsbruck): Governance: Multi-Level or Post-Democratic?
Podiumsdiskussion mit:
BRIGITTE EDERER, Staatssekretärin a.D.
OLIVER MARCHART, Institut für Medienwissenschaften, Universität Basel
SONJA PUNTSCHER RIEKMANN, Fachbereich Geschichts- und Politikwissenschaft, Universität Salzburg, Akademie der Wissenschaften, Wien
Moderation: SIEGLINDE ROSENBERGER, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

