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Digitale Vortragsreihe
Rechtsextremismus und Politische Bildung. Prävention – Pädagogik – Handlungsstrategien

Zeit: ab 19. März 2021, jeweils 10:30 bis 12:00 Uhr
Ort: online, Teilnahme über den Link https://univienna.zoom.us/j/96342639009?pwd=UEc1MERwNDNQZnVURGo1WTJTZmZqQT09

Europaweit lässt sich sowohl auf der Einstellungsebene als auch bei Wahlen verstärkt ein Trend zu einem wachsenden rechten bis rechtsextremen Gedankengut verzeichnen, der auch vor Bildungseinrichtungen wie der Institution Schule nicht Halt macht. Intersektional gedachte politische Bildungsarbeit versucht daher, von Diskriminierung betroffene Menschen dabei zu unterstützen, ihre diesbezüglich gemachten Erfahrungen zu verarbeiten. Es sollen aber auch präventive Ansätze entwickelt werden, um Ideologien der Ungleichheit, Gewalt und Extremismus entgegenzuwirken.

Die Veranstaltungsreihe geht den Fragen nach, welche Konsequenzen die Rechtsextremismusforschung aus der Begeisterung für menschenverachtende Ideologien derUngleichheit ziehen kann und welche Ansätze Pädagogik und Präventionsarbeit liefern, um diesen Tendenzen entgegen wirken zu können. Ausgehend von theoretischen Überlegungen zum Zusammenspiel von Rechtsextremismus und politischer Bildung werden diese mit pädagogischen Praxen in Beziehung gesetzt und Möglich¬keiten und Hindernisse der Rechtsextremismusprävention nachgezeichnet.

 

Programm

19. März 2021
Elke Rajal | Universität Passau

Rechtsextremismusprävention in der Schule: Ein ambitioniertes Programm

26. März 2021
Eva Grigori | FH St. Pölten

Jugendarbeit von rechts

23. April 2021
Alexandra Hofer | Studien- und Beratungsstelle für Kinderund Jugendliteratur (STUBE)

Prävention durch Bücher – Erinnerungskultur und Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus mit und durch Kinderund Jugendliteratur

7. Mai 2021
Judith Goetz | Universität Wien

„Echte Männer und Frauen“ – Zur Bedeutung von Gender in der Rechtsextremismusprävention

28. Mai 2021
Sebastian Fischer | Universität Hannover

Wie macht sich das Erstarken des Rechtspopulismus in der Institution Schule bemerkbar? Ergebnisse einer akteurszentrierten Untersuchung 

 

Flyer

Vortragsabstracts

 


Webinar im Rahmen des Forschungsprojekts TEACH – Targeting extremism and conspiracy theories: Verschwörungstheorien in der Erwachsenenbildung Herausforderung und Lernfeld

Zeit: 27. April 2021, 15:00-16:30 Uhr
Ort: online

Warum?
Verschwörungstheorien verbreiten sich im digitalen Zeitalter schneller denn je.  Diskriminierende Ideologien stellen eine Gefahr für die Demokratie und unser Zusammenleben in einer Gesellschaft dar. Auch in der Erwachsenenbildung werden Trainer*innen damit konfrontiert. Das Webinar diskutiert Methoden zum sicheren Umgang mit solchen Situationen.

Wer?
Erwachsenenbildner*innen, Leiter*innen von Bildungseinrichtungen, Multiplikator*innen, Interessierte

Was?
Erstmalige Präsentation aktueller Umfrageergebnisse aus der Erwachsenenbildung. Hintergrundinformationen zu Verschwörungstheorien und (Rechts-)Extremismus. Vorstellung und Durchführung konkreter Übungen zu Verschwörungstheorien. Feedback und Austausch durch die und mit den Teilnehmenden.

Anmeldung bitte unter reitmair@demokratiezentrum.org. Die Veranstaltung findet über Zoom statt, der Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.

 


Webinar im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung
Fake News, Verschwörungstheorien und Social Media – Kompakte Hintergrundinfos und Materialien für Ihren Unterricht

Zeit: 28. April 2021, 15:30–17:00 Uhr
Ort: online

Die Verbreitung von manipulierten Nachrichten, Falschinformationen und Hass im Netz stellt europäische Demokratien und auch die (Politische) Bildung vor neue Herausforderungen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, Lehrer*innen (und in weiterer Folge Schüler*innen) zu helfen, Falschnachrichten zu erkennen, über deren Hintergründe zu reflektieren und aktiv dagegen vorzugehen.

Nach einem theoretischen Input zu wichtigen Begriffen wie Fake News, Verschwörungstheorien, Algorithmen, Social Bots oder Computational Propaganda werden konkrete, niederschwellige Materialien für Ihren Unterricht vorgestellt und in Kleingruppen ausprobiert.

Bitte melden Sie sich unter reitmair@demokratiezentrum.org an, der Link wird dann zugeschickt.

Hier geht’s zur Veranstaltung im Onlinekalender der Aktionstage Politische Bildung, organisiert von Zentrum Polis

 


State of Democracy 2021: Das Politische in der DemokratiebildungZur Handlungsmacht mündiger Bürger*innen

Uhrzeit: 14. Jänner 2021
Ort: online
VeranstalterInnen: Partnerorganisationen des CPD-Clusters

Die State of Democracy Konferenz erörtert, welche neuen Partizipationsformen und Gestaltungsräume sich Bürger*innen und Initiativen in den letzten Jahren erarbeitet haben und inwiefern diese die Wahrnehmungen von Legitimität sowie die Inklusion des demokratischen Systems beeinflussen.

Auch die Didaktik der Politischen Bildung ist gefordert, Konzepte (weiter) zu entwickeln, um jungen Menschen die Möglichkeiten an die Hand zu geben, in einer sich rasch verändernden Welt ihre Interessen aktiv vertreten und das demokratische System hinterfragen und mitgestalten zu können. Die noch immer nicht überwundene „Ausnahmesituation“ bzw. die „neue Normalität“ durch Corona beeinflusst auch Handlungsspielräume von Bürger*innen, die Nutzung von Grundrechten wie der Versammlungsfreiheit, und hat für viele Menschen zu einer Neubewertung von Wissenschaft, traditionellen Medien und politischer Mitbestimmung geführt.

Die State of Democracy führt Forschungsansätze aus Politikwissenschaft und Didaktik der Politischen Bildung zusammen und erörtert Synergien der interdisziplinären Arbeit, wie sie das Demokratiezentrum Wien seit 20 Jahren betreibt.

Bitte melden Sie sich unter office@demokratiezentrum.org an.

Programm

 


Rechtsextremismus und Politische Bildung
Prävention – Pädagogik – Handlungsstrategien

Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Oskar-Morgenstern-Platz 1, 2. Stock, Hörsaal 11, 1090 Wien
VeranstalterInnen: Demokratiezentrum Wien, Didaktik der Politischen Bildung, Prof. Dr. Dirk Lange, Universität Wien

Europaweit lässt sich sowohl auf der Einstellungsebene als auch bei Wahlen verstärkt ein Trend zu einem wachsenden rechten bis rechtsextremen Gedankengut verzeichnen, der auch vor Bildungseinrichtungen wie der Institution Schule nicht Halt macht. Intersektional gedachte politische Bildungsarbeit versucht daher, von Diskriminierung betroffene Menschen dabei zu unterstützen, ihre diesbezüglich gemachten Erfahrungen zu verarbeiten. Es sollen aber auch präventive Ansätze entwickelt werden, um Ideologien der Ungleichheit, Gewalt und Extremismus entgegenzuwirken.

Die Veranstaltungsreihe geht den Fragen nach, welche Analysen die Rechtsextremismusforschung aus der Begeisterung für menschenverachtende Ideologien der Ungleichheit ziehen kann und welche Ansätze Pädagogik und Präventionsarbeit liefern, um diesen Tendenzen entgegen wirken zu können. Ausgehend von theoretischen Überlegungen zum Zusammenspiel von Rechtsextremismus und politischer Bildung werden diese mit pädagogischen Praxen in Beziehung gesetzt und Möglichkeiten und Hindernisse der Rechtsextremismusprävention nachgezeichnet.

Der erste Vortrag findet am 21. Oktober statt - hier finden Sie den Flyer, das ausführliche Programm hier.

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme aber nur nach Anmeldung möglich: office@demokratiezentrum.org

Die Vorträge werden anschließend über den YouTube-Kanal des Demokratiezentrums Wien verfügbar sein.

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