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Grazer Forschungsbeiträge zu Frieden und Konflikt

Zeit: 29. und 30. September 2020
Ort: Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsstraße 15, 8020 Graz, RESOWI-Zentrum, SZ 15.22(G2),
VeranstalterInnen: CPDC - Conflict-Peace-Democracy-Cluster, REWI - Faculty of Law, Forschungsnetzwerk Heterogenität und Kohäsion

Als Institution in der Tradition der Aufklärung stellt die Universität die menschliche Vernunft in den Dienst am Menschen. Nachdem die menschliche Wirklichkeit von Überschneidungen und Unvereinbarkeiten vieler unterschiedlicher Interessen geprägt ist, gilt ein Schwerpunkt der akademischen Tätigkeit der Beschäftigung mit sozialen Konflikten, ob lokal, national, regional oder international verortbar oder strukturell diffundiert, ob geprägt von struktureller oder physischer Gewalt oder nicht. Da sie den menschlichen Alltag prägen, verwundert es nicht, dass Konflikte sowie der Umgang mit ihnen entlang von unterschiedlichen Vorstellungen von Frieden zum wichtigen Gegenstand akademischer Tätigkeit gehören. Auch wenn sich vor allem im Rahmen des Friedensoptimismus der 1990er-Jahre dieses Feld spezialisiert und professionalisiert hat, so ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit Konflikt und Frieden in vielen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen weit verbreitet, selbst wenn diese Begrifflichkeiten nicht verwendet werden. Dies betrifft unterschiedliche wissenschaftliche Fächer sowie verschiedene Fakultäten.

Demgemäß ist auch an der Universität Graz die Forschung zu Frieden und Konflikt über vielerlei akademische Bereiche verstreut: von naturwissenschaftlichen über theologische Fächer zu den Rechtswissenschaften hin zu unterschiedlichen geistes-und kulturwissenschaftlichen Feldern. Um den wissenschaftlichen Beitrag der Universität Graz zu diesem Themenbereich sichtbar zu machen, versammelt diese Konferenz Forscherinnen und Forscher aus verschiedensten Bereichen, deren Tätigkeit sich in genau jenem Feld bewegt. Diese genuin interdisziplinäre Veranstaltung findet im Rahmen des an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät verorteten Conflict–Peace –Democracy Cluster in Kooperation mit dem Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen sowie dem Forschungsnetzwerk Heterogenität und Kohäsion statt.

Programm

 


 

entangled citizens.

Intersektionalität in der Politischen Bildung

2. Vienna Conference on Citizenship Education

Zeit: 5. und 6. November 2020
Ort: Online
VeranstalterInnen: Demokratiezentrum Wien, Didaktik der Politischen Bildung, Prof. Dr. Dirk Lange, Universität Wien

Im Jahr 2020 widmet sich die 2. Vienna Conference on Citizenship Education dem Schwerpunktthema Intersektionalität und den damit verbundenen Impulsen, Anregungen und Schlussfolgerungen für die Politische Bildung. Die Beurteilung von Personen aufgrund von ihnen zugeschriebenen Eigenschaften oder Zugehörigkeiten ist im gesellschaftlichen Alltag weit verbreitet und erfolgt häufig in Form von sich überschneidenden multiplen Abwertungsmechanismen.

Die Tagung möchte aus unterschiedlichen fachspezifischen Perspektiven vielfältige Aspekte im Kontext des diesjährigen Themas beleuchten. In diesem Rahmen sollen die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Politische Bildung im Zusammenhang mit Intersektionalität und damit verbundene Herausforderungen kritisch reflektiert werden. Die Tagung soll dazu dienen, die didaktischen Potenziale unterschiedlicher Forschungshintergründe vorzustellen sowie theoretische Überlegungen und empirische Erkenntnisse zum Tagungsthema zu präsentieren.

Die Vienna Conference On Citizenship Education findet dieses Jahr aufgrund der Situation mit COVID-19 digital statt. Die Tagung wird per Zoom übertragen. Bei der Anmeldung per E-Mail werden Ihnen Zoom-Links zugesendet, über die sie sich zur Veranstaltung einwählen können.

Um Anmeldung zur Tagung bis spätestens 1. November 2020 per E-Mail an viennaconference@demokratiezentrum.org wird gebeten!

Vollständiges Programm 

Abstractsammlung

Digitaler Büchertisch

Tipps Kunst- und Kulturangebot in Wien

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