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Veranstaltungen des Demokratiezentrum Wien

Workshops zum Themenbereich Integration und Migration

Termine: laufend (individuell buchbar)

Ausgehend von der Wanderausstellung Migration on Tour bietet das Demokratiezentrum Wien Workshops zu den Themen Integration und Migration. Die Workshops geben einen Überblick über historische Migrationsmuster und aktuelle Zuwanderungstrends sowie Integrationsbereiche. Aufbauend auf den Vorstellungen und Meinungen der SchülerInnen wird ein intensiver Dialog mit und unter den SchülerInnen geführt. Die SchülerInnen erarbeiten anhand konkreter Aufgabenstellungen eigenständig ein differenzierteres Wissen über Ursachen für und Herausforderungen im Kontext von Migration.

Weitere Informationen

 


Podiumsdiskussion
"Aufreger Integration?"

Zeit: 21. Februar 2017, 18 Uhr
Ort: Ringturm Wien, Schottenring 30, 1010 Wien
Veranstalter: CPDC-Cluster, Demokratiezentrum Wien, Institut für Konfliktforschung, Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Österreich ist schon seit längerem Einwanderungsland geworden – einerseits
durch Zuwanderung, andererseits durch Fluchtbewegungen aus verschiedenen
Ländern. Die Dringlichkeit von Integrationspolitik und Integrationsmaßnahmen auf allen Ebenen ist evident. Darüber, was Integration bedeutet und was diese leisten kann, wird im Rahmen dieser Podiumsdiskussion ein wissenschaftlich fundierter Diskurs zu diesem aktuellen und oftmals polarisierenden Thema geleistet. ExpertInnen aus verschiedenen Fachrichtungen werden unterschiedliche Positionen kritisch diskutieren. Auf den Ergebnissen aufbauend sollen konstruktive Lösungsansätze und Maßnahmen für die Praxis hin zu einer
integrativen Gesellschaft entwickelt werden.

Es diskutieren:
Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ)

Karin Bischof, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konfliktforschung (IKF), Forschungsschwerpunkte: Integration und Vorurteilsbildung

Gertraud Diendorfer, Leiterin des Demokratiezentrums Wien; Arbeitsschwerpunkte: Demokratieforschung, Migration, Integration, Politische Bildung und Minderheiten

Heiko Heinisch, Institut für Islamische Studien in Wien;
Forschungsschwerpunkte: Menschenrechte, Islam, Antisemitismus

Joseph Marko, Professor für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft, Karl-
Franzens-Universität Graz

Düzen Tekkal, Deutsch-jesidische Journalistin und Kriegsreporterin

Moderation: Andrea Warnecke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK)

Anschließend Buffet und Networking
Achtung: begrenzte TeilnehmerInnenzahl!

Anmeldung

Einladung als PDF

 


IGPB-Jahrestagung
"Umkämpfte Demokratie(n) – Perspektiven der politischen Bildung
"

Zeit: 23. bis 24. Februar 2017
Ort: PH Salzburg

Das Modell der repräsentativen Demokratie steht in Europa derzeit unter Druck. Wähler_innen und etablierte Formen der Politik scheinen sich immer mehr voneinander zu entfernen.

Nach einer Periode des intensiven Nachdenkens über mögliche Erweiterungen der Partizipationsmöglichkeiten und Verbesserung der Demokratiequalität (deliberative, partizipative, soziale Demokratie, “do it yourself”-Demokratie, BürgerInnenräte, liquid-democracy etc.) folgte nach der neokonservativen und neoliberalen Ära das Konzept der „Postdemokratie“. Wachsende Dominanz der Wirtschaft über die Politik, Entpolitisierung der Bürgerinnen und Bürger, Politik als mediales Entertainment und radikaler Rechtspopulismus sind die damit verbundenen Probleme.

Auf allen Ebenen des politischen Systems stellt sich daher die Herausforderung, über neue Wege in der Demokratieentwicklung nachzudenken: Welche Spannungsfelder und Hürden ergeben sich für die Qualität von Demokratien auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene? Welche Rolle kann Demokratie in unserem Alltag, im Beruf, im sozialen Umfeld und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielen? In welche Richtung werden sich die Konzepte der Demokratie entwickeln?

Die Tagung stellt diese Fragen in den Kontext der politischen Bildung: Wie wirkt sich die Brüchigkeit europäischer Demokratien auf junge Menschen aus? Welche Möglichkeiten und Erfordernisse sind in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung sowie in der Erwachsenenbildung dafür gegeben? Welche Demokratie-Initiativen und neuen Demokratiekonzepte gibt es und was kann die politische Bildung von ihnen lernen?

Formate der Tagung: Fachvorträge, Workshops, Diskussionen, Austausch

Nähere Informationen und Programm

 


Eröffnung der Wanderausstellung
"Das österreichische Minderheitenschulwesen
Sprachliche Vielfalt mit Geschichte
"

Zeit: 1. März 2017, 10 Uhr
Ort: Zweisprachiges Bundesgymnasium Oberwart, Badgasse 7, 7400 Oberwart
Veranstalter: Bundesministerium für Bildung in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum Wien sowie dem Landesschulrat für Burgenland

Die Achtung vor und der Schutz von Minderheiten ist in einer Demokratie wie Österreich essentiell. Deswegen hat das Demokratiezentrum Wien im Auftrag des BMB eine Wanderausstellung zum Thema Minderheitenschulwesen erarbeitet, zu deren Eröffnung wir Sie gerne einladen möchten.

Programm:

Grußworte:
HR. Mag. Martin Zsivkovits (Direktor des Zweisprachigen Bundesgymnasiums Oberwart)
Mag. Heinz Josef Zitz (Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Burgenland)
SC Kurt Nekula, MA (Leiter der Sektion I im Bundesministerium für Bildung)

Präsentation der Wanderausstellung:
Mag. Gertraud Diendorfer (Leiterin Demokratiezentrum Wien)
SchülerInnen des ZBG Oberwart

Abschließende Worte:
PSI Mag.a Karin Vukman-Artner (Schulaufsicht für das Minderheitenschulwesen)
Mag. Jan Sisko (Abteilung Minderheitenschulwesen, Bundesministerium für Bildung)

Begegnung und Gespräch
bei kleinem Buffet

Moderation
SchülerInnen des Zweisprachigen Bundesgymnasiums Oberwart

Musikalische Umrahmung
SchülerInnen des Zweisprachigen Bundesgymnasiums Oberwart

Wir bitten Sie um Zu-/Absage bis 22. Februar 2017 an:
E-Mail: ZBG.Oberwart@lsr-bgld.gv.at
Tel.: +43 3352/340 24


Programm im PDF-Format

 


 

internationale Sommerakademie Schlaining
"Welt im Umbruch
"
Perspektiven für europäische Friedenspolitik

Zeit: 9. bis 14. Juli 2017
Ort: Friedensburg Schlaining, Rochusplatz 1, A-7461 Stadtschlaining
Veranstalter: ÖSFK in Kooperation mit den Partnerinstituten des CPD-Clusters

In den vergangenen Jahren hat eine Abfolge von Krisen, Umbrüchen und Konflikten nicht nur dazu beigetragen, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen, sondern auch das Grundvertrauen eines Teils der Bevölkerung in die Politik und andere Organe des öffentlichen Lebens in ganz Europa zu erschüttern. Der unbefriedigende Umgang mit Flucht und Migration, der Aufstieg einer völkischen Rechten, wachsender Nationalismus, Populismus und gewaltbereiter Extremismus, Unabhängigkeitsbestrebungen, Brexit und geforderte weitere Austritte aus der oft ungeschlossenen und entscheidungsschwachen Europäischen Union, Finanz- und Bankenkrisen, drohende Staatsbankrotte, heftig umstrittene Freihandelsabkommen, die zunehmende soziale Ungleichheit, die fortschreitende Erderwärmung, Terroranschläge in Europas Metropolen, Konflikte vor den Toren der EU, eine weiterhin existierende nukleare Bedrohung – und dies alles vor dem Hintergrund der neuen US-Administration – konfrontieren uns mit einer dynamischen Komplexität der Realität, der der öffentliche Diskurs nicht gerecht werden kann. Die Debatten verlaufen polarisiert, verbreiten Unsicherheit und ein Gefühl der Ohnmacht.

Die Sommerakademie 2017 will eine kritische Gesamtschau auf diese komplexen Herausforderungen bieten und einen analytischen Blick auf die dahinterliegenden ökonomischen, sozialen, politischen und kulturell-zivilisatorischen Macht- und Gewaltverhältnisse ermöglichen. Wir wollen uns aber auch der historischen Notwendigkeit stellen, Alternativen zu entwickeln. Zwischen dem Rückfall in die Kleinstaaterei und dem Mythos vom europäischen Superstaat werden wir versuchen, individuelle und kollektive, lokale und globale Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu finden.

Im Rahmen unterschiedlicher interaktiver Formate wollen wir einen dialogischen Dreischritt aus kritischen Diagnosen, kreativen Ideen und konkreten Utopien setzen und mögliche Wege aus der Krise erarbeiten.

Nähere Informationen in Kürze

 


Vergangene Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.


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