Title: Veranstaltungen
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Veranstaltungen des Demokratiezentrum Wien

 

Frauengeschichtsschreibung am Beispiel von Gerda Lerner. Ihre Relevanz und Aktualität für den historisch-politischen Unterricht von heute

Zeit: 30. November 2017, 13.30 – 16:30 Uhr
Ort: Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus, Firnbergplatz 1, 1220 Wien
Veranstalter: Demokratiezentrum Wien, Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung

Zur Veranstaltung
Gerda Lerner (1920–2013) war eine der Pionierinnen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Sie trug wesentlich zur Etablierung dieser Disziplin bei, die heute an internationalen Universitäten fest verankert ist. Frauen- und Geschlechtergeschichte ist einerseits Querschnittsmaterie, andererseits besonders für den historisch-politischen Unterricht relevant. Die Veranstaltung will Möglichkeiten aufzeigen, um den biografischen Zugang zur Thematik am Beispiel Gerda Lerners in den Unterricht zu integrieren, und LehrerInnen und MultiplikatorInnen Anregungen für die Praxis bieten.

Zur Biografie Gerda Lerners
Gerda Lerner wurde in eine jüdische Familie in Wien geboren. Nach dem "Anschluss" als Jüdin verfolgt, gelang ihr Anfang 1939 alleine die Flucht in die USA. Sie und ihr Mann Carl Lerner waren in den 1940er und 1950er Jahren in der kommunistischen Partei und der Bürgerrechtsbewegung aktiv. Mit 38 Jahren begann Gerda Lerner ein Studium, das sie mit einer Dissertation über die Grimké-Schwestern abschloss, die früh gegen Sklaverei und für Frauenrechte gekämpft hatten. Am Sarah Lawrence College etablierte Lerner ein Lehrprogramm zur Frauengeschichte, als Professorin in Wisconsin schuf sie das erste PhD-Studium der USA in diesem Feld. Ihre Bücher "Die Entstehung des Patriarchats" und "Die Entstehung des feministischen Bewußtseins" gelten bis heute als Standardwerke. Gerda Lerner verknüpfte Ihre Forschung immer auch mit dem Anspruch auf gesellschaftlichen Wandel.

Begrüßung und Einleitung
• Maria Ettl, Direktorin der Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus
• Roswitha Tschenett, Leiterin der Abteilung Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Schule des Bundesministeriums für Bildung
• Gertraud Diendorfer, Leiterin des Demokratiezentrum Wien

Impulsstatement von Renata Keller (Berlin), Regisseurin des Films „Warum Frauen Berge besteigen sollten. Eine Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner“

Filmvorführung: Ausschnitte aus „Warum Frauen Berge besteigen sollten“

Podiumsdiskussion mit:
• Rosa Costa (Historikerin)
• Gertraud Diendorfer (Leiterin des Demokratiezentrum Wien)
• Silvia Kronberger (PH Salzburg Stefan Zweig / BZGPF)
• Renata Keller (Regisseurin)
• Selma Köhler (Schulsprecherin der Hertha Firnberg Schulen)

Moderation: Irini Tzaferis (Professorin für Deutsch und Geschichte)

Im Anschluss laden wir zu einem Buffet


Anfahrt: U1 Station Kagran, Fußweg ca. 11 Minuten (siehe auch hier)

Einladung als PDF

 


 

Workshops zum Themenbereich Integration und Migration

Termine: laufend (individuell buchbar)

Ausgehend von der Wanderausstellung Migration on Tour bietet das Demokratiezentrum Wien Workshops zu den Themen Integration und Migration. Die Workshops geben einen Überblick über historische Migrationsmuster und aktuelle Zuwanderungstrends sowie Integrationsbereiche. Aufbauend auf den Vorstellungen und Meinungen der SchülerInnen wird ein intensiver Dialog mit und unter den SchülerInnen geführt. Die SchülerInnen erarbeiten anhand konkreter Aufgabenstellungen eigenständig ein differenzierteres Wissen über Ursachen für und Herausforderungen im Kontext von Migration. Baute man dieses glcksspiel in anlehnung daran auf und verkrzte dennamen spter auf den allgemein bekannten keno keno-regeln, hilf mit, jahrhundert wurde das kenospiel durch chinesische eisenbahnarbeiter nach nordamerika gebracht und als chinesische lotterie bezeichnet.

Weitere Informationen

 


 

Vergangene Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.


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