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Veranstaltungen 

Veranstaltungen des Demokratiezentrum Wien

Demokratie-Kompetenzen in der Praxis

Anwendung des Referenzrahmens Kompetenzen für eine demokratische Kultur des Europarats

Zeit: 21. Oktober 2021, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort: Online (Zoom)
Veranstalter: Demokratiezentrum Wien, demokrative - Initiative für Politische Bildung, Campus Demokratie

Programm

Einführung in den Referenzrahmen Kompetenzen für eine Demokratische Kultur des Europarats
von Co-Autor Prof. Dr. Rolf Gollob

Demokratiekompetenzen in der Praxis, Einblick in das Projekt DEMOGAMES der Demokrative
Dr. Sabine Jenni

Vorstellung der Peer-Prozesse zur praktischen Reflexion der Kompetenzorientierung am Beispiel des Referenzrahmens des Europarats
Lara Möller (Demokratiezentrum Wien) und Carol Schafroth (Campus für Demokratie)

Herzlich willkommen sind alle Akteur*innen und Interessierte aus der D-A-CH-Region, die Demokratie durch Bildung stärken möchten.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Damit Sie rechtzeitig die Einwahldaten erhalten, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 14. Oktober 2021 unter campusdemokratie.ch.

Flyer

Gefördert durch Anstoss Demokratie

 


Solidary Citizens
Imperiale Lebensweise und Politische Bildung

3rd Vienna Conference on Citizenship Education

Zeit: 5. und 6. November 2021
Ort: Skylounge der Universität Wien

Im Jahr 2021 widmet sich die dritte Vienna Conference on Citizenship Education dem Schwerpunktthema Imperiale Lebensweise und den damit verbundenen Impulsen, Anregungen und Schlussfolgerungen für die Politische Bildung. Der Begriff der „imperialen Lebensweise“ wurde von Ulrich Brand und Markus Wissen vorgeschlagen, um die tiefe institutionelle, diskursive und alltägliche Verankerung einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nicht nachhaltigen Produktions- und Lebensweise genauer zu verstehen. Sie wird reproduziert über politische und wirtschaftliche Strategien und Interessen, aber auch darüber, dass sie von den Menschen im Alltag ganz praktisch gelebt wird.

Weiters werden die problematischen Voraussetzungen und Folgen, insbesondere der globalisierten Warenproduktion, gesellschaftlich kaum sichtbar gemacht und thematisiert. Innergesellschaftliche und internationale Ungleichheiten und Spaltungen werden darüber aufrechterhalten: Hierarchische Arbeitsteilung entlang von Klassen-, Geschlechter- und rassismusrelevanten Dimensionen, die Plünderung natürlicher Ressourcen, Konsumismus in Form von Wegwerfkultur, staatliche Politiken, die das tendenziell unterstützen. Durch die Corona-Krise wird die imperiale Lebensweise aktuell sehr widersprüchlich verändert. Die Politisierung und Veränderung der imperialen Lebensweise hin zu einer solidarischen ist eine Grundbedingung, um gesellschaftliche Krisen wie auch jene der gesellschaftlichen Naturverhältnisse zu verändern.

Die Tagung möchte aus unterschiedlichen fachspezifischen, wissenschaftlichen und praktischen Perspektiven vielfältige Aspekte des Themas „Imperiale Lebensweise und Politische Bildung“ beleuchten. Damit sollen die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Politische Bildung im Zusammenhang mit der imperialen Lebensweise und die damit verbundenen Herausforderungen kritisch reflektiert werden. Die Tagung soll dazu beitragen, die didaktischen Potenziale unterschiedlicher Forschungshintergründe und Praxiserfahrungen vorzustellen sowie theoretische Überlegungen und empirische Erkenntnisse zum Tagungsthema zu präsentieren.

Die Tagung wird nach derzeitigem Stand in Präsenz stattfinden

 


Jugend, Corona und Politische Bildung

Diskussionsveranstaltung

Zeit: 11. November 2021, 18.00 Uhr
Ort: online
Veranstalter: ÖGPW-Sektion Politikdidaktik, Demokratiezentrum Wien

Jugendliche wurden in der Pandemie oft ignoriert und nicht angesprochen.

Wir möchten in einer Diskussion erörtern, ob und wie die Pandemie das Verhältnis von Jugendlichen zu Politik verändert hat - welche Herausforderungen sich für die Politische Bildung durch die Corona-Pandemie ergeben und welche Erwartungen es für die Zukunft gibt.

Diskutant*innen:

Claudia Fahrenwald
Professorin für Organisationspädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung, Uni Linz und Uni Augsburg

Alexander Wohnig
Juniorprofessor für Didaktik der Sozialwissenschaften, Uni Siegen

Linda Thornton
Sozialpädagogin im Verein MAFALDA, Graz

Linda Kreuzer
Religionspädagogin in Wien, Schwerpunkte in der Politischen Bildung und im Interreligiösen Dialog

Anna Steinhauser
Vorstandsmitglied der Bundes Jugend Vertretung und ehem. AKS-Bundesfrauensprecherin

Moderation: Lara Möller

Um Anmeldung per E-Mail unter moeller@demokratiezentrum.org bis spätestens 9. November 2021 wird gebeten!

 


Digitale Spiele als Mittel der Politischen Bildung

Vortrag und Workshop mit Alexander Preisinger

Zeit: 1. Dezember 2021, 17.00 Uhr
Ort: ZLB Uni Wien, 1. STOCK, Raum 1 0G 70, Porzellangasse 4, Stiege 2, 1090 Wien
Veranstalter: ÖGPW-Sektion Politikdidaktik, Demokratiezentrum Wien, GameLab Didaktik der Geschichte Uni Wien

Digitale Spiele sind spätestens seit der „Gaming Revolution“ durch die Smartphones nach 2000 Teil der Lebenswirklichkeit einer stetig steigenden Zahl von Menschen. Knapp jede*r Zweite ist heute Gamer*in. Der Altersdurchschnitt liegt mittlerweile bei 37 Jahren, und mit 5,3 Mrd. Euro Umsatz (Deutschland) bilden digitale Spiele das größte Unterhaltungssegment. Es lässt sich daher vom „Massenphänomen Computerspiele“ und einer „Gaming Society“ sprechen. Trotz ihrer Popularität werden digitale Spiele von den Fachdidaktiken Geschichte und Politische Bildung kaum behandelt. Dabei bieten Städtebau- oder Politiksimulatoren die Möglichkeit, Politik in unterschiedlichen Kontexten aktiv zu „erleben“ und zu „gestalten“.

In diesem Vortrag werden digitale Spiele als (polit-)didaktische Unterrichtsmittel und Möglichkeiten ihrer Didaktisierung vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, mit dem GameLab der Fachdidaktik Geschichte digitale Spiele selbst auszuprobieren.

Alexander Preisinger ist Senior Lecturer an der Didaktik der Geschichte (Universität Wien) und Lehrer an einer Wiener Handelsakademie. Sein Forschungsschwerpunkt sind digitale Spiele als Medien der historischen und Politischen Bildung.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: Um Anmeldung per E-Mail unter moeller@demokratiezentrum.org bis spätestens 29. November 2021 wird gebeten!

Bitte beachten: Die Teilnahme in Präsenz (nach der 2,5-G-Regelung) setzt eine verbindliche Voranmeldung mit Angabe von Kontaktdaten (E-Mail + Telefonnummer) und die Vorlage eines Identitätsdokuments sowie eines Impfnachweises, einer Bestätigung, dass man von einer COVID-19-Erkrankung genesen ist, oder eines negativen COVID-19-Tests (nur PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) voraus.

 

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Online-Ausstellung

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