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Die Bilderwelt der Österreich in Bild und Ton - Die konstruierte Realität eines ständestaatlichen Propagandainstruments

Autor:

Moser, Karin

Beschreibung:

Bereits am Anfang ihrer Darstellung macht Karin Moser klar, dass es sich bei der austrofaschistischen Wochenschau "Österreich in Bild und Ton" weniger um ein Nachrichtenmedium, sondern vor allem um ein Propagandainstrument handelte. Verbunden mir ihr war das Ziel, das gegenwärtige austrofaschistische System zu propagieren und die österreichische Identität zu stärken, um damit dem "Anschluss" an das Deutsche Reich entgegenzuwirken. Karin Moser zeichnet in ihrem Beitrag die Strategien und Methoden nach, mit denen das austrofaschistische Regime versucht hat, dieses Ziel zu erreichen und kommt zu dem Schluss, dass der "Ständestaat" dies nicht erreichen konnte, die vorgegebene heile, ständestaatlich-katholische Welt konnte die Wochenschau nicht wirklich glaubhaft transportieren.

Quelle:

in: Achenbach, Michael / Moser, Karin (Hg.), Österreich in Bild und Ton - Die Filmwochenschau des austrofaschistischen Ständestaates, Eigenverlag, Wien 2002, S. 99-148

PDF-Datei:

moser_oesterreichbildton.pdf
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