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Wahlen zum Europäischen Parlament 2014

Der aktuelle Slogan zu den EU-Wahlen 2014 lautet "handeln. mitmachen. bewegen."

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament, die vom 22. bis 25. Mai 2014 stattfanden, waren rund 380 Millionen Wahlberechtigte aus den 28 Mitgliedsstaaten der EU aufgerufen, die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments neu zu bestimmen.

Bei der EU-Wahl handelt es sich um eine Direktwahl, die alle fünf Jahre stattfindet. Aktiv wahlberechtigt sind ÖsterreicherInnen ab 16 Jahren sowie EU-BürgerInnen mit Hauptwohnsitz in Österreich.

→ Europäischen Parlament

 

Aufgrund des seit 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Vertrags von Lissabon und dem EU-Beitritt Kroatiens wird sich das Europäische Parlament nach den Wahlen aus 751 Abgeordneten (darunter 18 aus Österreich) zusammensetzen.

→ Europäisches Parlament: Informationsbüro für Österreich

 

Das Ergebnis der Europawahl 2014 für Österreich lautet wie folgt:

  • ÖVP: 27,0 Prozent (5 Mandate)
  • SPÖ: 24,1 Prozent (5 Mandate)
  • FPÖ: 19,7 Prozent (4 Mandate)
  • Die Grünen - Die Grüne Alternative: 14,5 Prozent (3 Mandate)
  • NEOS: 8,1 Prozent (1 Mandat)
  • EUStop: 2,8 Prozent (0 Mandate)
  • Europa Anders: 2,1 Prozent (0 Mandate)
  • REKOS: 1,2 Prozent (0 Mandate)
  • BZÖ: 0,5 Prozent (0 Mandate)


Während die ÖVP im Vergleich zu 2009 rund 3 Prozent verlor, konnte die SPÖ ihr Wahlergebnis halten und um 0,4 Prozent ausbauen. Starke Zugewinne konnten sowohl FPÖ (+ 7 %) sowie die Grünen (+ 4,6 %) verzeichnen. Auf die NEOS, die zum ersten Mal bei der EU-Wahl angetreten sind, entfielen 8,1 Prozent.

→ Bundesministerium für Inneres/EU-Wahl 2014

Die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen 2014 lag in Österreich bei 47,8 Prozent (2009 bei 46 %), EU-weit bei 43,1 Prozent (ebenso 2009). Die Wahlergebnisse in den anderen EU-Mitgliedsstaaten können detailliert auf folgender Website nachgelesen werden:

→ Europäisches Parlament/EU-Wahl 2014

Europaweit musste v.a. die Fraktion der Europäischen Volkspartei Verluste hinnehmen. Die Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten konnte auch auf EU-Ebene ihr Ergebnis halten. EU-skeptische Splittergruppen legten stark zu, ebenfalls stark dazugewinnen konnten rechte/rechtspopulistische Parteien, die nun um die Bildung einer Fraktion ringen.

Die Konservativen werden auch nach der Wahl die stärkste Fraktion im Europaparlament bleiben – gefolgt von der sozialdemokratischen Fraktion, den Liberalen und den Grünen.

 

Nähere Informationen zum Europäischen Parlament finden sich in unserem
→ Themenmodul "EU kompakt"!

 

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