Zwangsmigration und Flucht

Bilder von Menschenkolonnen, sogenannten Flüchtlingstrecks, fungieren als visuelle Icons für Zwangsmigration und Flucht, die ein „bestimmendes Kennzeichen der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“[1] darstellen. Zwangsmigration wird wie folgt definiert: „Sammelbegriff für die verwandten Phänomene von Flucht, Vertreibung und sogenannter ethnischer Säuberung. Ihre Gemeinsamkeit ist die erzwungene Wanderung von einer bestimmten ethnischen Gruppe. Die Urheber der Zwangsmigration sind Regierungen (oder De-facto-Regierungen wie im ehemaligen Jugoslawien), die dafür den staatlichen Machtapparat nutzen. Nahezu alle Zwangsmigrationen finden im Zusammenhang mit Kriegen oder Bürgerkriegen statt.“[2] Pavel Polian sieht zwischen Deportation und Zwangsmigration einen fundamentalen Unterschied[3], daher ist die Thematik dieses Aufsatzes dahingehend eingegrenzt. Das forced displacement, also von staatlicher Gewalt gelenkte An- und Umsiedelung von ethnischen oder sozialen Gruppierungen, ist ein über Europa hinausgehendes Phänomen des 20. Jahrhunderts, das in Zentral - und Osteuropa vor allem anhand der nationalsozialistischen Großraumpolitik – welche als „Neuordnung der ethnodemografischen Verhältnisse in Ostmittel- und Osteuropa unter den Vorzeichen des Rassismus und der Rassenpolitik“[4] klassifiziert werden kann – und anhand der unmittelbar nach Kriegsende 1945 folgenden Zwangsmigrationen beobachtet werden kann.

Zwangsmigration stellt eine transnationale europäische Erfahrung dar, die aber national kodiert als eine spezifische, zumeist nationale Erfahrung erinnert wird.[5] Im jeweiligen nationalen kollektiven Gedächtnis nimmt die Erinnerung an Fluchtbewegungen und Vertreibungen unterschiedliche Wertigkeiten und Deutungshorizonte ein, so wurden beispielsweise die Zwangsmigrationen am Ende des beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg in den staatssozialistischen Staaten nicht erinnert. Die diesbezügliche Erinnerung an Flucht und „Vertreibung“ stellte hingegen im Westen vor allem in der Bundesrepublik Deutschland einen wichtigen Teil der Geschichtspolitik dar: Der Umgang mit der Erinnerung an Zwangsmigrationen wird oftmals zum Nährboden für politische Forderungen wie beispielsweise nach der Revision von neuen politischen Grenzziehungen. Nach 1989 haben private Restitutionsforderungen dieser Frage eine neue Dynamik verliehen. Das Erinnern von Zwangsmigration läuft daher auch Gefahr eines Mangels an kausaler Einbettung des Geschehens in dessen historischen Kontext. Ebenso sind die spezifischen Motive der Trägergruppen des Erinnerns zu beachten, deren Einfluss in der jeweiligen Geschichtspolitik eine Rolle spielt. Bilder von „Flucht und Vertreibung“ Deutschsprachiger zu Ende des und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg fungierten beispielsweise in den Nachkriegsjahrzehnten als Gegennarrativ zur Thematisierung der Schuldfrage zur Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und an den NS-Verbrechen.[6] Gerade das Beispiel Deutschland zeigt auch den Wandel der Interpretation von Bildern der Zwangsmigration, so läuft seit Anfang des 21. Jahrhunderts- in Deutschland die Thematik nicht mehr verstärkt Gefahr, im Kontext einer Schuldzuweisung an die Siegermächte und einer Relativierung von NS-Opfern erinnert zu werden, sondern wirkt als nationaler deutscher Gedächtnisort „Unsere Opfer“[7], und generiert zugleich Spannungen zwischen Deutschland, Polen und anderen osteuropäischen Staaten.

Diese Deutungsunterschiede in den nationalen Gedächtnissen widerspiegeln sich auf semantischer Ebene in den unterschiedlichen Bezeichnungen für dieselben Zwangsmigrationen wider: Der im deutschen Sprachgebrauch für Zwangsmigration am Ende beziehungsweise unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg verankerte Terminus „Vertreibung“ wurde hauptsächlich als revisionistische „Kampfvokabel“ während des Kalten Kriegs im Westen verwendet,[8] hingegen wurde diese im staatssozialistischen Osten – beispielsweise in der DDR – als „Umsiedlung“[9] bezeichnet beziehungsweise z.B. in Tschechien „Abschiebung“ (Odsun) genannt.

Ikonische Bildmotive, mit denen Zwangsmigration dargestellt wird, wie jene der Flüchtlingstrecks (Abb. 4, Abb. 6, Abb. 11, Abb. 12, Abb. 13) beziehungsweisejenes des Flüchtlingslagers (Abb. 9, Abb. 10, Filmsequenz B) stellen ein Bildgenre dar, das – im Gegensatz zu anderen Bildmotiven des politischen Bildgedächtnisses wie Bilder von Vertragsunterzeichnungen – besonders emotionalisierend zu wirken vermag, da auf diesen Motiven die individuelle Leidenserfahrung der zivilen Bevölkerung stärker kommuniziert wird als der politische Kontext: Die Vorgeschichte und die Begleitumstände der Zwangsmigration treten in den Hintergrund. Die Bildmotive zeigen damit enthistorisierte Momentaufnahmen, anthropologisch-universelle Abbildungen menschlichen Leidens unter politischen Machtkonstellationen und sind damit offen für Rehistorisierungen verschiedener Art.

Bilder der Zwangsmigration werden nicht als universale europäische Bilderwelten, als eine Art gemeinsamer Bilderkanon erinnert, weil die Sichtweisen nicht universalisierbar kategorisiert werden können: Die Wahrnehmung dieser Bilder divergiert, je nachdem ob die Erinnerung seitens der Opfer oder seitens der Staaten, die für die Zwangsmigration verantwortlich waren, erfolgt. Daher bilden die vorliegenden Fotos Aspekte von Fluchtbewegungen und Vertreibungen in Europa ab, welche in einigen nationalen Gedächtnissen verankert sind und Teil aktiver Erinnerungspolitik wurden. Zwar verortet Karl Schlögel eine Art „gesamteuropäischen Bildervorrat“ von Vertreibungserfahrungen: „[…] die Beschlagnahmungs- und Ausweisungskommandos, erreichte Grenzen und Übergangsstellen, die Evakuierungsschiffe, die Marschkolonnen, die Fluchtbrücken, die Brutalität des Deportationsvorgangs, die Selektion und die Ausgrenzungsmechanismen, die Zeichnung durch Armbinden, die Flüchtlingstrecks vor allem, die Barackenlager und Zeltstädte“[10], diese Einschätzung spiegelt gleichzeitig die fließenden Übergänge zwischen europäischer Zwangsmigration infolge politischer Konflikte und Genozid oder systematischer Vernichtung und vor allem dem Holocaust[11] wider.

Die Bilder der Flüchtlingstrecks zeigen in der Regel ZivilistInnen, besonders alte Menschen, Frauen und Kinder (Abb. 11, Abb. 13), die während beziehungsweise nach Kriegen ihr Wohngebiet verlassen müssen. Eine besondere Stellung nimmt hierbei staatlich legitimierte Zwangsmigration ein, die erstmals in der griechisch-türkischen Konvention, die am 30.1.1923 in Lausanne (Abb. 1) zwischen der Türkei und Griechenland im Sinne eines Austauschs der jeweiligen Minderheitsbevölkerung beschlossen wurde, weitere solche Verträge in Südeuropa folgten. Für einen population transfer sorgten unter anderem das Münchner Abkommen 1938 (Abb. 3) und nach dem Zweiten Weltkrieg das Potsdamer Abkommen 1945 („[…] ordnungsgemäße Überführung deutscher Bevölkerungsteile“[12]) in Ost- und Zentraleuropa. Dahinter stand unter anderem die Intention, homogene Nationalstaaten anstelle multiethnischer Staaten zu schaffen, um Konflikte zwischen den unterschiedlichen Ethnien zu vermeiden. Im Gegensatz dazu wurden Zwangsmigrationen im Kosovo 1999 (Abb. 14) durch die militärische Intervention der NATO wieder rückgängig gemacht und – wie auch durch das Dayton-Abkommen für Bosnien-Herzegowina 1995 – der Wiederaufbau der multiethnischen Gesellschaft nach Kriegsende von der internationalen Staatengemeinschaft favorisiert.

Mit dem „Kalten Krieg“ verschob sich das Augenmerk der westeuropäischen Öffentlichkeit auf politische Fluchtbewegungen aus den kommunistischen Staaten in den Westen, wie es vor allem die Bilder rund um den Aufstand in Ungarn 1956 (Abb. 8, Filmsequenz A), den „Prager Frühling“ 1968 (Abb. 9, Filmsequenz B) sowie die Massenfluchtbewegungen im Jahr 1989 wie beispielsweise jene von DDR-BürgerInnen im Zuge des „Paneuropa-Picknicks“ in Sopron im August 1989.

Bei den politischen Fluchtbewegungen im Zeitalter des Kalten Kriegs wurden nur in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) naturgemäß die Flüchtlinge aus der DDR als Teil der eigenen Gesellschaft aufgenommen. Ein anderes Verhältnis zu den Flüchtlingen aus kommunistischen Staaten ergab sich zum Beispiel zwischen Österreich und Ungarn: Im kollektiven Gedächtnis nehmen diese Ereignisse eine andere Bedeutung ein, da hier kein Gedächtnisnarrativ einer „Wir-Gruppe“ erinnert werden kann, sondern die Erinnerung für das Asylland und die Flüchtlinge divergiert: Die Aufnahme ungarischer Flüchtlinge ist im österreichischen kollektiven Gedächtnis mit einer „identitätsstiftenden Historisierung der österreichischen Haltung“ im Sinne der besonderen Vermittlerrolle Österreichs zwischen West und Ost in Zeiten des „Kalten Krieges“ verbunden.[13]

Ab Mitte der 1980er-Jahre verschob sich die Begrifflichkeit des politischen Flüchtlings zu jener des Asylwerbers/der Asylwerberin, der/die zumeist aus außereuropäischen Staaten stammt, allerdings in den öffentlichen Debatten seit Ende des Ost-West-Konflikts tendenziell als Eindringling dargestellt wird. Hierbei kommt es zu einer Vermischung der öffentlichen Darstellung politischer Flüchtlinge mit sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen. In diesem Kontext ist auch vom Bild einer „Festung Europa“, die gegen Flüchtlinge abschottet, in den Medien die Rede.

Neben den Flüchtlingstrecks prägen Bildmotive von Transportmitteln, die für die Mehrzahl der Zivilbevölkerung jeweils verfügbar waren, um Besitz zu transportieren wie Pferdewagen (Abb. 1, Abb. 5, Abb. 6), Hand- bzw. Leiterwägen (Abb. 4), Traktoren (Abb. 12) oder aber auch Züge und Schiffe die Bilder von Zwangsmigrationen. Sinnbild für die Fluchtbewegungen wurde auch das Motiv des Rucksacks und des Koffers (Abb. 2, Abb. 3, Abb. 8). Zentrales ästhetisches Element der Dokumentarfotographien ist die Dynamik der Bewegung der Marschkolonne in seitlicher Kameraperspektive. Seltener sind Fotos, die eine Bewegung zur Kamera hin zeigen (Abb. 5). Es gibt auch ikonische Orte der Zwangsmigration, nämlich das Lager (Abb.9, Abb. 10, Filmsequenz B), die Sammelstelle (Abb. 3) und der Bahnhof. Oft verwendet wird zudem das Motiv der Frau mit Kind (Abb. 11) oder aber vor allem das der alten Frau mit Kopftuch (Abb. 10), das die Hilflosigkeit der ZivilistInnen verdeutlicht und ein Narrativ des „unschuldigen Opfers“ widerspiegelt, das sich als für staatliche Opferdarstellungen instrumentalisierbar erwies.[14]

Die Frage nach der Erinnerung der Zwangsmigration und in diesem Zusammenhang eine Thematisierung der dazugehörigen Bilderwelten in den Medien stellte sich vor allem in Zentraleuropa nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“: Gerade im deutschen Kontext bot das Erinnern an die Zwangsmigrationen zu Ende beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg ein gemeinsames Narrativ an, das in Ost- wie in Westdeutschland Teil der Erfahrungen einer gemeinsamen Geschichte darstellte. Nicht zuletzt wird in diesem Kontext auf die Bilder der Vertreibungen während des Bürgerkrieges in Ex-Jugoslawien verwiesen, welche die Erinnerung an Vertreibungserfahrungen geweckt hätten (Abb. 10, Abb. 11, Abb. 12)[15]. Visuelle Darstellungen nahmen bei dieser „Rückkehr der Erinnerung“ in Deutschland eine besondere Rolle ein: Breitenwirksam aufgegriffen wurde das Thema „Vertreibung der Deutschen aus dem Osten“ im TV (u.a. Guido Knopp „Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen“) sowie in Magazinen wie beispielsweise dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Abb. 14) oder „GEO“ sowie in der Literatur mit der Veröffentlichung von Günther Grass’ Novelle Im Krebsgang über den Untergang des Flüchtlingsschiffs „Wilhelm Gustloff“. „Flucht und Vertreibung“ von Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich damit zu einem visuellen Narrativ von ikonischer Qualität, dessen Bilder sich im deutschen Bildgedächtnis neben jenen des Holocaust als Alternativ- oder Gegenerzählung einreihen, wie die Historikerin Heidemarie Uhl urteilt.[16]

Auf der Ebene der Bilder kommt es daher für Deutschland zu einer „Parallelisierung der Opfergeschichten“[17] im kollektiven Gedächtnis, wobei die Menschen auf den Bildern von „Flucht und Vertreibung“ als Angehörige der Wir-Gruppe der sich erinnernden Deutschen aufgefasst werden.[18] Die Vertreibungserfahrung nach dem Zweiten Weltkrieg hat seit der Wiederkehr der Erinnerung die Tendenz erhalten, als eine Art „deutsche Normalerfahrung“ hin zu einem deutschen „Opfer-Kollektiv“ erinnert zu werden.[19] Für Österreich konstatiert Heidemarie Uhl keine derart öffentliche Rückkehr der Erinnerung, diesbezügliche Narrative seien nur in der privaten bzw. teilweise auch in regionalen und lokalen Darstellungen zu finden.[20] Nur im Zuge der EU-Osterweiterung 2004 wurde das Thema Beneš-Dekrete im österreichischen öffentlich-medialen Diskurs als Synonym für ein noch nicht abgegoltenes Unrecht thematisiert.[21]

Mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und der EU-Osterweiterungen 2004 und 2007 wurden weiters die rechtlichen Rahmenbedingungen für Besuch und Rückkehr der ehemaligen Flüchtlinge sowie die Frage nach Restitutionsforderungen möglich. Gleichzeitig änderten sich die Rahmenbedingungen für die Erinnerungen in diesen nun post-sozialistischen Staaten. Die Versuche der transnationalen Aufarbeitung von Zwangsmigration – vor allem jener der „Flucht und Vertreibung“ im Zuge bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg – gestalten sich schwierig[22] und mitunter entlang nationaler Differenzen wie auf bilateraler Ebene problembehaftet, wie es auch anhand der kontroversen Debatten rund um die Errichtung eines „Zentrums gegen Vertreibungen“innerhalb Deutschlands und zwischen Deutschland und Polen zu beobachten ist[23], welche wiederum die Frage einer gemeinsamen möglichen europäischen Erinnerung thematisieren: Hinsichtlich der Erinnerung an Zwangsmigration kann eine „Nationalisierung der Erinnerung in einer Zeit der politischen und wirtschaftlichen Europäisierung“[24] beobachtet werden: Für Europa dürfte dennoch die Herstellung eines gemeinsamen Wissens um staatliche Gewalt und Bevölkerungsbewegungen in Europa im 20. Jahrhundert ein wichtige Rolle bei der Herausbildung einer europäischen Identität darstellen.[25]

Petra Mayrhofer

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[1] Ohliger, Rainer. 2006. „Flucht und Vertreibung als Migrationsgeschichte: Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Deutung und Erinnerung.“ In Definitionsmacht, Utopie, Vergeltung. „Ehtnische Säuberungen“ im östlichen Europa des 20. Jahrhunderts, hg. v. Ulf Brunnbauer, Michael G. Esch und Holm Sundhaussen, S. 213–240. Berlin: LIT Verlag, hier: S. 219.

[3] Für die Geschichte der Zwangsmigrationen in der Sowjetunion vgl. Polian, Pavel. 2004. Against their Will: The History and Geography of Forced Migrations in the USSR. Budapest (u.a.): Central University Press, insbesondere die Klassifikation von Zwangsmigration auf S. 43ff.

[4] Ohliger, Rainer. 2006. „Flucht und Vertreibung als Migrationsgeschichte: Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Deutung und Erinnerung.“ In Definitionsmacht, Utopie, Vergeltung. „Ethnische Säuberungen“ im östlichen Europa des 20. Jahrhunderts, hg. v. Ulf Brunnbauer, Michael G. Esch und Holm Sundhaussen, S. 213–240. Berlin: LIT Verlag, hier: S. 222f.

[5] Vgl. Schlögel, Karl. 2006. „Wie europäische Erinnerung an Umsiedlung und Vertreibungen aussehen könnte.“ In Zwangsmigration und Vertreibung. Europa im 20. Jahrhundert, hg. v. Anja Kruke, S. 49–69. Bonn: Verlag J. H. W. Dietz, hier: S. 53.

[6] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 170.

[7] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 171.

[8] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 160.

[9] Bade, Klaus J. 2002. Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. München: Verlag C. H.  Beck, S. 297.

[10] Zit. Schlögel, Karl. 2003. „Europa ist nicht nur ein Wort. Zur Debatte um ein Zentrum gegen Vertreibungen.“ In Flucht und Vertreibung in europäischer Perspektive, hg. v. Jürgen Danyel und Philipp Ther, S. 5–13. Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 51. Jg, Heft 1. Berlin: Metropol Verlag, hier: S. 10.

[11] Vgl. Troebst, Stefan. 2006. „Geschichte als polisiertes Szientifikum: Ein europäisches Netzwerk zur Erforschung ethnopolitisch motivierter Zwangsmigration.“ In Zwangsmigration und Vertreibung. Europa im 20. Jahrhundert, hg. v. Anja Kruke, S. 41–48. Bonn: Verlag J. H. W. Dietz, hier: S. 43.

[12] Für den Originaltext des Potsdamer Abkommen siehe http://www.documentarchiv.de/in/1945/potsdamer-abkommen.html (letzter Zugriff: 03.09.2009)

[13] Liebhart, Karin/Pribersky, Andreas. 2005. „Brücke oder Bollwerk? Grenzland Österreich-Ungarn.“ In Memoria Austriae II, hg. v. Emil Brix, Ernst Bruckmüller und Hannes Stekl, S. 411–442. Wien, hier: S. 416; 422.

[14] Vgl. für den deutschen Diskurs Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 171.

[15] Vgl. Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 163.

[16] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 169.

[17] Vgl. Müller, Achatz von. 2003. „Volk der Täter, Volk der Opfer.“ Die Zeit vom 23.10.

[18] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 159 und 173.

[19] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 173.

[20] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 158.

[21] Uhl, Heidemarie. 2008. „Der gegenwärtige Ort von ‚Flucht und Vertreibung‘ im deutschen und österreichischen Gedächtnisdiskurs.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 157–175. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. 167.

[22] Vgl. exemplarisch für Polen und Tschechien Majewksi, Piotr M. 2008. „Zwischen Versöhnung und Verteidigung nationaler Interessen. Die polnische Debatte über die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg vor dem Hintergrund der Diskussionen in der Tschechischen Republik 1989–2003.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. 31–59. München: R. Oldenburg Verlag. (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108); Ahonen, Pertti (u.a.). 2008. People on the move. Forced Population Movements in Europe in the Second World War and its Aftermath. Oxford (u.a.): Berg, hier S. 155–167.

[23] Für eine ausführlichere Darstellung vgl. beispielhaft Schlögel, Karl. 2003. „Europa ist nicht nur ein Wort. Zur Debatte um ein Zentrum gegen Vertreibungen.“ In Flucht und Vertreibung in europäischer Perspektive, hg. v. Jürgen Danyel und Philipp Ther, S. 5–13. Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 51. Jg, Heft 1. Berlin: Metropol Verlag.

[24] Zit. Haslinger, Peter/Schulze Wessel, Martin. 2008. „Debatten um Zwangsmigrationen in Zentraleuropa als transnationale Diskursereignisse.“ In Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa. Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989, hg. v. Peter Haslinger, K. Erik Franzen und Martin Schulze Wessel, S. XV–1. München: R. Oldenburg Verlag (= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Band 108), hier: S. XVII.

[25] Schlögel, Karl. 2006. „Wie europäische Erinnerung an Umsiedlung und Vertreibungen aussehen könnte.“ In Zwangsmigration und Vertreibung. Europa im 20. Jahrhundert, hg. v. Anja Kruke, S. 49–69. Bonn: Verlag J. H. W. Dietz, hier: S. 53.


Zitierempfehlung: Mayrhofer, Petra, Zwangsmigration und Flucht. Bildaufsatz der Ikone „Zwangsmigration und Flucht“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009,URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/zwangsmigration-und-flucht.html

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