Theoretische Fundierung

Politik in Europa ist seit jeher untrennbar mit Bildmedien verbunden. Deren Palette reichte im 20. Jahrhundert von Wahlplakaten über Denkmale und Bauwerke bis hin zu Pressefotografien, Spielfilmen oder Websites. Verschiedenste politische Ikonographien wurden mit ihrer Hilfe im kollektiven Gedächtnis der nationalen „Imagined Communities“ (B. Anderson) verankert. Sie haben bisweilen auch an der Konstitution der transnationalen imaginären Gemeinschaft Europa mitgewirkt. Weil kollektive Identität nicht zuletzt über gemeinsame Erinnerungen entsteht, ist viel über das europäische Selbstverständnis zu erfahren, wenn das Bildgedächtnis in den Blick kommt. Der Zusammenhalt einer sozialen Gemeinschaft beruht in aller Regel auf gemeinsamen Überzeugungen und Zuschreibungen, die sich wiederum aus einer geteilten Vergangenheit ergeben. Diese Form der Sinnstiftung leistet das kollektive „Funktionsgedächtnis“ (A. Assmann) auch mit Hilfe visueller Mythen, also durch die Instrumentalisierung von Bildern. Das europäische politische Bildgedächtnis kann ebenso wenig in seiner Gesamtheit erfasst werden, wie die Identität Europas mit einem Satz zu erklären ist. Stattdessen versuchen wir in unserem Projekt, einzelne Schichten des europäischen Bildgedächtnisses exemplarisch vorzustellen: Warum zeigt die Europaflagge einen Sternenkranz auf blauem Grund? Inwiefern deuten die Kriegerdenkmale zum Zweiten Weltkrieg auf die (trans-)nationale Prägung europäischer Erinnerungskulturen? Was sagt die visuelle Metapher des „Eisernen Vorhangs“ über den europäischen Ost-West-Konflikt im 20. Jahrhundert aus?

Science Communication für eine breitere Öffentlichkeit
Herstellung und Darstellung kollektiver Entscheidungen sind zwei Seiten einer Medaille: Politik kommt also nicht ohne Bilder aus. Sozialwissenschaften und politische Bildung haben sich zwar lange Zeit nur zögerlich mit visueller Kommunikation befasst, aber im Laufe der vergangenen 20 Jahre hat sich das zunehmend geändert. Eine Vielzahl von Büchern und Aufsätzen widmet sich verschiedensten Aspekten des europäischen Bildgedächtnisses, die auch politisch relevant sind. Häufig stehen die einzelnen Analysen jedoch relativ unvernetzt nebeneinander. Unser Projekt beruht auf einer Vermittlungsposition: Wir knüpfen an den „Pictorial Turn“ (W. J. T. Mitchell) an, der in Sozial- und Kulturwissenschaften dazu geführt hat, dass Bilder zunehmend erforscht werden. Dabei versuchen wir, einige zentrale Forschungsergebnisse zum europäischen politischen Bildgedächtnis zusammenzufassen und bisweilen auch neu zu perspektivieren. So möchten wir eine breitere Öffentlichkeit ansprechen. Als Anknüpfungspunkte dienen Themen wie die das bildhafte Erinnern an Auschwitz, die Ikonen der 68er-Zeit oder Visualisierungen der atomaren Bedrohung. „Bildakte“ (H. Bredekamp) konstituieren kollektive Identitäten in Europa maßgeblich mit: Visuelle Analysen können deshalb viel zum Verständnis der europäischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede beitragen.

Zur Themenwahl
Zunächst haben wir einige visuelle „Kristallisationspunkte kollektiver Erinnerung“ (E. François) aus der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufgearbeitet. Wir wenden uns dabei nicht monoperspektivisch einer thematischen Kategorie zu: So hätten wir ausschließlich visuelle Kriegserinnerungen zusammentragen können. Daneben behandeln wir aber unter anderem auch die Ikonographie der politischen Einigung Europas, Grenzbilder oder die Visualisierung von Migrationsfragen und Konfliktlösungen. Unser Konzept der „Ikonen und Ikonographien“ ist dabei ähnlich offen angelegt wie das der „lieux de mémoire“ (P. Nora), kann also sehr heterogene Erinnerungsformate betreffen: So kommen neben Ereignissen wie dem Spanischen Bürgerkrieg oder dem Berliner Mauerfall auch Symbole wie Stacheldraht und die „Festung Europa“ oder etwa Artefakte wie Holocaust-Denkmale zur Sprache. Insgesamt tragen wir mit der Themenwahl, aber auch mit der digitalen Präsentationsform der Vielschichtigkeit und Vernetzung des europäischen politischen Bildgedächtnisses Rechnung. Dieses kollektive Gedächtnis ist keineswegs als homogener Block konstruiert: Vielmehr entsteht europäische Erinnerung immer in vielen verschiedenen Erinnerungskulturen, die national, regional und anderweitig strukturiert sein können. Zudem ist jedes kollektive Gedächtnis prozessförmig angelegt, also stets im Wandel begriffen. Dazu kommtn, dass die (Be-)Deutung von Bildern sich ebenfalls ständig ändert, weil sie von variablen Kontexten abhängt. Genau wie ein Ranking europäischer Erinnerungsorte muss deshalb zwar jede Auswahl politischer Ikonen und Ikonographien im Europa des 20. Jahrhunderts, das ein „visuelle[s] Jahrhundert“ (G. Paul) gewesen ist, immer vorläufig bleiben: Denn das Spektrum möglicher Gegenstände und Fragestellungen ist unerschöpflich. Doch haben wir uns bemüht, durch unsere Auswahl zumindest bestimmte Themenfelder zu berühren und zu vernetzen, die für die Verbindung von Bildmedien mit europäischer Identität von besonderer Bedeutung sind. Neben beiden Weltkriegen, dem Holocaust, Migrationsprozessen sowie dem Ost-West-Konflikt zählt dazu insbesondere das Projekt der politischen Einigung Europas in der Europäischen Union.

Europäisches politisches Bildgedächtnis – Anmerkungen zum Forschungsstand
Das politische Bildgedächtnis Europas ist mitsamt seinen aktuellen Bezügen lange von der interdisziplinären Forschung vernachlässigt worden. Seit den 1990er Jahren haben die Bemühungen zur Behebung dieser Lücke jedoch deutlich zugenommen. Nationale und transnationale Bilderwelten mit Politikbezug werden dabei mit Hilfe (kunst)historischer, politik- und kommunikationswissenschaftlicher oder auch semiotischer Ansätze analysiert. Die Historiker Michael J. Wintle und Wolfgang Schmale etwa haben mehrfach untersucht, wie Europavorstellungen im Laufe der Jahrhunderte visualisiert worden sind (u.a. in Gestalt von Karikaturen, Gemälden oder Skulpturen).[1] In der jüngeren Vergangenheit haben sich auch interdisziplinäre Tagungen und daraus folgenden Sammelbände mit solchen Fragen befasst.[2] Dabei geraten häufig insbesondere jene Bilder ins Visier, die mit der Präsentation der Europäischen Union verbunden sind - auch eine spezifisch politikwissenschaftliche Perspektive liegt dazu mit dem Band „EUropäische Bildpolitiken“[3] vor. Das politische Bildgedächtnis Europas umfasst aber noch zahllose weitere Bereiche. Für das 20. Jahrhundert zählen dazu Fotografien und Denkmale zum Zweiten Weltkrieg oder auch verschiedene visuelle Erinnerungslandschaften zum Eisernen Vorhang. Auch in solchen Bereichen zeichnet sich ein allmählicher Fortschritt der einschlägigen Forschungen ab.[4]

Europäische Ikonen – Eine kurze Einführung
Politische Bildlichkeit sowie „Europas Gedächtnis“[5] sind in den vergangenen Jahren zunehmend als sozial- und kulturwissenschaftliche Forschungsthemen entdeckt worden. Damit rückt auch die Verknüpfung beider Aspekte, nämlich das europäische politische Bildgedächtnis, in den Blickpunkt. Noch immer wissen wir viel zu wenig darüber: So ist etwa die Funktion visueller Kommunikation für den europäischen Integrationsprozess lange Zeit völlig unterbelichtet geblieben. Erst allmählich werden „EU-Europa als visuelles Narrativ“[6] und „EUropäische Bildpolitiken“ [7]zum Gegenstand ausführlicher Analysen. Viele der bis heute wirkmächtigen „Europa-Bilder“ [8] sind allerdings in ganz anderen Zusammenhängen entstanden und auch deutlich älteren Ursprungs als die Europäische Union: Man denke etwa an den antiken Gründungsmythos von der jungen Frau mit dem Stier oder an einschlägige Landkarten, die schon im Mittelalter einen eindeutig lokalisierbaren europäischen Kontinent suggerierten.[9]Um einen Zugang zum vielschichtigen, vernetzten und prozessförmig organisierten Bildgedächtnis Europas zu finden, bietet sich die Analyse besonders wirkmächtiger Motive und Ikonographien an. Welches sind also die europäischen Ikonen, die in verschiedenen Zeiten und Öffentlichkeiten immer wieder reproduziert werden? 

Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst der Ikonenbegriff geklärt werden: Einzelne Bildmotive wie etwa der 1936 von Robert Capa fotografierte Tod eines spanischen Kämpfers oder der Kniefall Willy Brandts in Warschau zu Beginn der 1970er Jahre besetzen Schlüsselpositionen in öffentlichen Diskursen. Sie werden über Jahrzehnte hinweg in unterschiedlichen Medien und Formaten immer wieder gezeigt. Solche Motive wirken im Rahmen nationaler wie auch transnationaler Erinnerungskulturen jeweils als „visuelles Äquivalent zum geflügelten Wort“[10] und tauchen wieder und wieder in den (audio-)visuellen Massenmedien auf. Solche Bilder „werden – schon zeitgenössisch, aber auch durch ständig wiederholte ‚Zitierung’ – zu Sinnbildern, aufgeladen mit einer allgemeinen […] Bedeutung – von Ikonen ist in jüngster Zeit gerne die Rede“,[11] wie der Geschichtsdidaktiker Michael Sauer anmerkt.

Der Terminus „Ikone“ geht auf das griechische Wort „eikon“, d.h. Bild, zurück. „Ikonen“ im engeren Sinne sind transportable Kultbilder (insbesondere im orthodoxen Christentum verbreitet), auf denen seit der Spätantike Christus, Maria, andere Heilige oder biblische Szenen dargestellt werden. Vicki Goldberg schreibt dazu: „Today the word extends to secular images with so strong a hold on the emotions or the imagination that they have come to serve as archetypes. I take secular icons to be representations that inspire some degree of awe […] and that stand for an epoch or a system of beliefs.”[12]

Der Ikonen-Begriff ist in der (populär-)wissenschaftlichen Literatur ebenso transnational wie transdisziplinär verbreitet.[13] Zu einer einheitlichen, allgemein anerkannten Definition des Begriffs „Ikone“ (bzw. „Schlagbild“ oder „Schlüsselbild“) ist es dabei bisher nicht gekommen. Doch geht es im Kern aller einschlägigen Begriffsbestimmungen um öffentlich bekannte und wirksame Bilder. Insbesondere der Zugang über diese Ikonen kann dazu beitragen, die (visuelle) Konstruktion Europas als Erinnerungslandschaft besser begreifen zu lernen. So meinen etwa Kathrin Fahlenbrach und Reinhold Viehoff: „Wir sind der Auffassung, dass Medienbilder gerade dann, wenn sie – im Sinne des ‚Einbrennens’ von Ereignissen in das soziale Gedächtnis (Maurice Halbwachs) – zu zeitgenössischen Ikonen werden, als historisches ‚Quellenmaterial’ geeignet sind – und das nicht nur für rein mentalitätsgeschichtliche Ansätze, sondern für die Rekonstruktion von gegenwärtiger Geschichte und geschichtlicher Gegenwart einer Kultur überhaupt.“[14] Auch für das Verständnis der transnationalen Medienereignisse, die in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen haben, so etwas wie eine europäische Öffentlichkeit überhaupt erst zu generieren, sind solche Bilder entscheidend.[15]

Zu den Medienikonen, die im politischen Bildgedächtnis Europas eine zentrale Rolle spielen, zählen neben berühmten Fotografien auch ikonische Personen, Bauwerke oder Symbole (für die nähere Kategorisierung der Medienikonen siehe Text Europäisches politisches Bildgedächtnis)

Solche (Medien-)Ikonen müssen multiperspektivisch analysiert und beschrieben werden. So ist der oben erwähnte Kniefall Willy Brandts an Hand sehr unterschiedlicher methodischer wie auch thematischer Zugänge zu rekonstruieren. Einerseits kann ikonologisch bzw. anthropologisch nach den Ursprüngen und Traditionslinien des Kniefalls als „Pathosformel“ (A. Warburg) gefragt werden;[16] ergänzende Perspektiven nehmen andererseits die konkreten Geschehnisse in Warschau in den Blick oder betreiben eine historisch-politikwissenschaftliche bzw. kunstgeschichtliche Kontextualisierung der Geste.[17] Weiterhin kann der Kniefall auch als Schlüssel zum besseren Verständnis der Bedeutung von Bildern, Ritualen und religiösen Traditionen für die politische Kultur des 20. Jahrhunderts fungieren.[18] Und schließlich geben die Rezeptionsunterschiede in Polen, in der Bundesrepublik Deutschland sowie in anderen europäischen Staaten Aufschluss über die Bedeutungsschichten des ikonischen Bildmotivs. So ergibt sich insgesamt ein Mosaik aus Teilantworten auf die Frage, was die Ikonizität von Willy Brandts Warschauer Kniefall „eigentlich“ ausmache. Jede dieser Teilantworten ist auch wieder mit neuen Bildern verknüpft bzw. mit unterschiedlichsten Teilbereichen des Europäischen Bildgedächtnisses vernetzt – so ergeben sich schon bei geringem Kontextualisierungsaufwand Bezüge zwischen Brandts Geste und der ikonischen Fotografie eines kleinen Jungen mit erhobenen Armen im Warschauer Ghetto 1943.

Die europäischen Ikonen sind zentrale Knotenpunkte in jenem Netz, als das man sich das europäische politische Bildgedächtnis vorstellen kann. Jedes Bild ist in diesem vielschichtigen Gewebe mit unzähligen anderen Bildern verknüpft. Einige besonders wichtige Verknüpfungen stellen wir in unseren Aufsätzen vor. Selbstverständlich kann eine solche thematische Auswahl nur vorläufig sein, denn das gesamte politische Bildgedächtnis Europas lässt sich nie erfassen – schon allein deshalb, weil es einem ständigem Wandel unterliegt. Wir haben uns bei unserer Auswahl von der These leiten lassen, dass neben dem politischen Integrationsprozess der Europäischen Union vor allem Krisen, Konflikte, Gewaltereignisse mit kollektiver Dimension sowie damit verbundene Folgeerscheinungen das europäische politische Bildgedächtnis im 20. Jahrhundert geprägt haben. Dazu zählen wir insbesondere die beiden Weltkriege, den Holocaust sowie den Ost-West-Konflikt und verschiedenste Migrationsprozesse. Auch Grenzbilder halten wir für einen wichtigen Schlüssel zum europäischen politischen Bildgedächtnis, weil sie explizit auf die In- und Exklusionskraft verschiedener Ideen und Vorstellungen von Europa verweisen.

Benjamin Drechsel

Literatur
Bernhardt, Petra u.a, Hg. 2009. EUropäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. Wien: UTB.

Brechenmacher, Thomas/Wolffsohn, Michael. 2005. Denkmalsturz? Brandts Kniefall. München: Olzog.

DFG-Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse, Hg. 2006. Unvergessliche Augenblicke. Die Inszenierung von Medienereignissen. Frankfurt a.M.: Societätsverlag.

Fahlenbrach, Kathrin/Viehoff, Reinhold. 2003. „Ikonen der Medienkultur. Über die (verschwindende) Differenz von Authentizität und Inszenierung der Bilder in der Geschichte.“ In Bilder des Terrors – Terror der Bilder? Krisenberichterstattung am und nach dem 11. September, Hg. Michael Beuthner u.a. S. 42-59. Köln: Halem.

Giesen, Bernd/Schneider, Christoph, Hg. 2004. Tätertrauma. Nationale Erinnerungen im öffentlichen Diskurs. Konstanz: UVK.

Goldberg, Vicki. 1991. The Power of Photography: How Photographs Changed our Lives. New York: Abbeville.

Göldner, Markus. 1988. Politische Symbole der europäischen Integration. Fahne, Hymne, Hauptstadt, Paß, Briefmarke, Auszeichnungen. Frankfurt am Main: Lang.

Hariman, Robert/Lucaites, John L. 2007. No Caption Needed. Iconic Photographs, Public Culture, and Liberal Democracy. University.

Jaubert, Alain. 1989. Fotos, die lügen. Politik mit gefälschten Bildern. Frankfurt a.M.: Athenäum (frz. Original 1986).

Kämpfer, Frank/Wenger-Deilmann, Astrid. 2006. „Handschlag – Zeigegestus – Kniefall. Körpersprache und Pathosformel in der visuellen politischen Kommunikation.“ In Visual History. Ein Studienbuch, Hg. Gerhard Paul, S. 188-2005. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Kirschenmann, Johannes/Wagner, Ernst, Hg. 2006. Bilder, die die Welt bedeuten. „Ikonen“ des Bildgedächtnisses und ihre Vermittlung über Datenbanken. München: kopaed.

König, Helmut u.a., Hg. 2008. Europas Gedächtnis. Das neue Europa zwischen nationalen Erinnerungen und gemeinsamer Identität. Bielefeld: transcript.

Krzeminski, Adam. 2005. „Der Kniefall.“ In: Deutsche Erinnerungsorte. Eine Auswahl, Hg. Etienne François/Hagen Schulze, S. 431-446. München: Beck.

Öhner, Vrääth u.a., Hg. 2005. Europa-Bilder. Wien: Studien.

Passerini, Luisa, Hg. 2003. Figures d’Europe = Images and Myths of Europe. Brüssel: Lang.

Paul, Gerhard. Hrsg. 2008/2009. Das Jahrhundert der Bilder. 2 Bände. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Perlmutter, David D. 1998. Photojournalism and Foreign Policy. Icons of Outrage in International Crises. Westport: Praeger.

Schmale, Wolfgang. 2005. „Visualisierungen Europas. Ein historischer Überblick.“ In Europa-Bilder, Hrsg. Vrääth Öhner u.a., S. 13-34. Wien: Studienverlag.

Schneider, Christoph. 2006. Der Warschauer Kniefall. Ritual, Ereignis und Erzählung. Konstanz: UVK.

Sauer, Michael. 2000. Bilder im Geschichtsunterricht. Typen, Interpretationsmethoden, Unterrichtsverfahren. Seelze-Velber: Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung.

Schmale, Wolfgang. 2000. Geschichte Europas. Wien: Böhlau.

Sonntag, Susan. 2003. Das Leiden anderer betrachten. München: Hanser (engl. Original 2003).

Uhl, Heidemarie. 2004. EU-Europa als visuelles Narrativ. In: Kulturrisse 2, S. 38f. Online-Publikation unter http://www.demokratiezentrum.org/media/pdf/uhl_kulturrisse.pdf (letztmals eingesehen am 30. Januar 2009).

Wintle, Michael. 2004. Europa and the Bull, Europe and European Studies. Visual images as historical source material. Amsterdam: University

Wintle, Michael. Hrsg. 2008. Imagining Europe and European civilization as seen from its margins and by the rest of the world, in the nineteenth and twentieth centuries. Brüssel: Lang.


[1] Vgl. Etwa Wintle 2004; Schmale 2000; ders. 2005.

 

[2] Grundlegend in diesem Bereich noch immer Göldner 1988; zu den erwähnten Sammelbänden zählen Passerini 2003; Wintle 2008. Weitere einschlägige Publikationen sind derzeit in Vorbereitung.

 

[3] Bernhardt u.a. 2009.

 

[4] Vgl. exemplarisch Paul 2008/2009.

[5]König u.a. 2008.

[6]Uhl 2004.

[7] Bernhardt u.a. 2009

[8] Öhner u.a. 2005; vgl. auch Passerini 2003.

[9]Schmale 2000.

[10] Sontag 2003, S. 100.

[11] Sauer 2000, S. 164.

[12] Goldberg 1991, S. 135.

[13] Vgl. etwa Perlmutter 1998; Jaubert 1989; Kirschenmann/Wagner 2006; Hariman/Lucaites 2007.

[14] Fahlenbrach/Viehoff 2003, S. 43.

[15] DFG-Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse 2006.

[16] Kämpfer/Deilmann 2006.

[17] Vgl. dazu etwa Giesen/Schneider 2004; Brechenmacher/Wolffsohn 2005.

[18] Schneider 2006.


Zitierempfehlung: Drechsel, Benjamin, Theoretische Fundierung zum Europäischen Politischen Bildgedächtnis,  in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/theoretische-fundierung.html

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