Ikonographie EU-Europas

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich im Spannungsgefüge des Ost-West-Konflikts in Westeuropa mit den Römischen Verträgen 1957 ein europäisches Integrationsprojekt, die Europäischen Gemeinschaften (ab 1993: Europäische Union), die 2009 auf eine supranationale Organisation von mittlerweile 27 europäischen Staaten angewachsen sind. Angesichts seiner Entwicklungsgeschichte stellt das Europäische Integrationsprojekt ein Gebilde sui generis dar, das völkerrechtlich als Union einen eigenständigen Verfassungstyp bildet, der nicht in die Klassifikationen von Staatenbund oder Bundesstaat einordenbar ist.[1] Da sich für politische Entitäten Identitätskonstruktionen als nötig erweisen,[2] stellt sich daher die Frage, wie sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl der EU-BürgerInnen im Sinne einer imagined community (Benedict Anderson) konstituiert,[3] denn: „Einen Binnenmarkt kann man nicht lieben“[4], wie es der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, Jacques Delors, angesichts der spezifischen Charakteristik der EU formulierte.

Als Faktoren zur Schaffung einer gemeinsamen Identität werden für eine nationalstaatliche Identitätspolitik Elemente wie Hinweise auf das gemeinsame kulturelle Erbe oder die gemeinsame Geschichte, gemeinsame Mythen, Rituale, Symbole oder Ereignisse gewertet.[5] Die Darstellung einer gemeinsamen sozialen Wirklichkeit basiert in der visuellen Kultur der Medien- und Kommunikationsgesellschaft nicht mehr allein auf sprachlichen, sondern vor allem auf visuellen Narrativen.[6] Diese wichtige Funktion von Ikonographie, Europa-Konzeptionen im Bewusstsein und im kulturellen Gedächtnis zu verankern, gibt es seit der Antike.[7] Daher kommt der offiziellen visuellen Selbstrepräsentation der Union – die sich unter anderem durch Informationsbroschüren sowie das Internetportal des Audiovisual Service gezielt an die EU-BürgerInnen richtet – eine eminente Rolle für das europäische politische Bildgedächtnis zu, da der intendierte Einsatz von Symbolen zur Schaffung der imagined community einen ausgeprägt legitimatorischen Charakter aufweist: dem aufzubauenden EU-Europa über das rational begründete Projekt hinaus Sinn zu verliehen.[8]

Da die Konstruktion des europäischen Integrationsprojekts top-down, also von den politischen Eliten ausgehend, erfolgte, verwundert es nicht, dass mit dem Dokument über die europäische Identität (Kopenhagen, 14. Dezember 1973) die Debatte zur EU-europäischen Identität und deren visuellen Verkörperungen[9] ebenfalls hauptsächlich von den politischen Eliten ausging. Ab den 1980er-Jahren haben sich mit dem Pass, der Flagge, der Hymne, dem Europatag am 9. Mai und dem Euro politische Symbole unter einer äußerst geringen Teilnahme der Zivilgesellschaft herausgebildet[10] und prägen bis dato die offizielle Selbstrepräsentation der EU sowie die massenmediale Berichterstattung.

Zugleich weist die offiziell in der Selbstrepräsentation verwendete politische Symbolik das für die Schaffung von Identität typische Merkmal des gleichzeitigen Inklusions- und Exklusionscharakters auf: Konkret handelt es sich bei diesen Symbolen vor allem um die europäische Flagge (Abb. 1), den Euro (Abb. 2, Abb.3 und Abb. 4) und den EU-Pass, welche Grenzziehungen zwischen EU- Mitgliedstaaten und Nicht-EU-Staaten sowie zwischen EU-BürgerInnen und Drittstaatsangehörigen vor Augen führen.[11] Als visuell einprägsamster Marker fungiert dabei die Flagge, das „wichtigste Kollektivsymbol Europas“[12]. Dieses „Super-Icon“ stellt visuelle Darstellungen und Publikationen auf den ersten Blick in einen EU-europäischen Kontext. Dabei ist eine detailgetreue Abbildung der Flagge als Kranz von zwölf goldenen fünfzackigen Sternen, deren Spitzen sich nicht berühren, auf azurblauem Hintergrund[13] – wie sie beispielsweise auf den Scheinen der Gemeinschaftswährung Euro zu sehen ist – keine Notwendigkeit, da die Affichierung des goldenen Sternenkranzes wie auf dem EU-Pass oder aber der Farben Blau und Gelb genügt, um einem Sachverhalt in den Massenmedien, auf den Webportalen, Infobroschüren der Union oder auf Plakaten im öffentlichen Raum einen EU-europäischen Anstrich zu verleihen. Diese Wirkung spiegeln ebenso die Logos zu den EU-Ratspräsidentschaften (Abb. 5) wider:[14] Seit Einführung der ersten Logos wurde durch die Affichierung von Sternen oder durch die Verwendung der EU-Farben auf die europäische Flagge rekurriert, einige Logos wirken damit visuell als spezielle Form der Verschränkung von nationalstaatlicher und EU-Ebene.[15]

Im Falle eines gleichberechtigten Nebeneinanders von EU-europäischer und nationalstaatlicher Symbolik werden nationale und die EU-europäische Identität als „Bindestrich-Identität“[16] gleichermaßen dargestellt, wie es auf den Euro- und Centmünzen (Abb. 2), welche innerhalb der Eurozone als Zahlungsmittel in Umlauf sind, ersichtlich ist. Die Ikonographie der Euroscheine (Abb. 3) verweist im Gegensatz zu den Münzen auf ein anderes Verhältnis von EU-europäischer und nationalstaatlicher Identität: Die Scheine zeigen verschiedene Architekturstile in EU-Europa; diese architektonische Symbolik nimmt nicht zuletzt Bezug auf eine christlich geprägte Kultur und repräsentiert damit die Vorstellung eines gemeinsamen kulturellen Erbes seit Jahrhunderten.[17] Im Jahr 2008 wurde der Euro in einer Eurobarometer-Umfrage als wichtigstes Element der europäischen Identität bezeichnet.[18] Das Symbol dieser Währung (Abb. 4) markiert wie die Scheine und Münzen die Länder der Eurozone, wirkt aber als EU-europäisches Symbol und verweist auf die wirtschaftlich intendierten Anfänge des europäischen Integrationsprojekts.

Als „Die Symbole der EU“ werden am Internetportal der Union 2009 die europäische Flagge, die europäische Hymne, „9. Mai – Europatag“ und „In Vielfalt geeint“ als „Motto der EU“ angeführt.[19] Letztgenanntes „United in Diversity“ (Abb. 6) wurde in einem Wettbewerb gekürt und zierte unter anderem jene offiziellen Postkarten, mit denen die Europäische Kommission am 1. Mai 2004 die 10 neuen Mitgliedsstaaten in der EU begrüßte, und Plakate zu den Europatagen 2004–2006.[20]

Doch nicht nur diese in der medialen Selbstrepräsentation verwendeten Symbole und Logos verkörpern den Inklusions- und Exklusionsdiskurs zur Konstruktion einer gemeinsamen EU-europäischen Identität. Auch auf sprachlicher Ebene haben sich diesbezügliche Metaphern im politischen wie im massenmedialen Diskurs etabliert und werden auf bildlicher Ebene in Karikaturen – Exponenten der aktuellen Diskussionslage in öffentlichen Debatten[21] – aufgegriffen und visuell umgesetzt.

Zentrale Metapher ist in diesem Kontext das Bildfeld „Haus“: Architektur wird – wie bereits erwähnt – auf den Euroscheinen zur Visualisierung gemeinsamer Werte verwendet, zugleich drücken die verschiedenen Varianten der Metaphorisierung des gemeinsamen EU-Raumes Kerndebatten um EU-Europa-Konzeptionen und Inklusion/Exklusion aus: EU-Mitgliedsstaaten bewohnen das historisch noch von Michail Gorbatschow in Zeiten des Ost-West-Konflikts geprägte „gemeinsame Haus“ (Abb. 7). Damit wird ein unterschiedlicher Zugang zur EU-europäischen Identitätsbildung zwischen ost- und westeuropäischen Staaten sichtbar, war doch in den frühen 1990er-Jahren die Bedeutung EU-europäischer Identität eng verbunden mit der Abkehr von der staatssozialistischen Vergangenheit. Gemäß dem Motto „Zurück nach Europa“ stellten viele osteuropäische Staaten rasch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Beitrittsanträge, Europa wurde als Synonym für die Mitgliedschaft in der EU und umgekehrt verstanden. Im Zuge des Erweiterungsprozesses wich diese Vorstellung zugunsten einer utilitaristischeren,[22] da Erweiterungskandidaten lange Zeit metaphorisch an die Tür des „gemeinsamen Hauses“ EU klopften, wobei die Tür in diesem Kontext als potenzielle Öffnung verstanden wurde und die EU bestimmte, wann die Tür geöffnet wird und welches Zimmer des gemeinsamen Hauses bezogen werden darf.[23] Das „gemeinsame Haus“ wirkt außerdem als einer der Topoi der Beschreibung EU-europäischer Identität im Spannungsfeld von supranationaler Einheit und nationalstaatlicher Differenzierung.[24] Oder metaphorisch ausgedrückt: Es werden Fragen nach der Zimmerverteilung und den Rechten im „gemeinsamen Haus“ debattiert und diese Sprachbilder visualisiert. Mit dem Sprachbild Festung Europa werden Debatten rund um Migration von Drittstaatangehöriger in die EU belegt.

Die prägnanteste Metapher, die die Suche nach EU-europäischer Identität zwischen Erweiterungs- und Vertiefungsdebatten im EU-europäischen Raum widerspiegelt und in Karikaturen, Fotografien in der massenmedialen Berichterstattung und als Bildsujet der Symbolic Photographies der Audivisual Library der EU-Kommission angeboten wird, ist jene der „Baustelle Europa“ (Abb. 8). Dieses Sprachbild bzw. dessen Visualisierung vermag den Prozesscharakter (anstelle der Ergebnisse) von Entwicklungen hervorzuheben und verweist auf die Unabgeschlossenheit des europäischen Integrationsprojekts – als ein zeitgenössisches (Bild-)Motiv ist es allerdings in der politischen Symbolik nicht verankert und steht damit einem wesentlichen Merkmal politischer (Bild-)Kommunikation, dem traditionellen Versprechen der Beständigkeit, diametral entgegen.[25]

Bemühungen, den Symbolhaushalt der EU zu institutionalisieren beziehungsweise auszubauen, um das European identity building zu beschleunigen, bleiben bis dato umstritten: Angesichts der Stellung und fatalen Wirkung politischer Symbolangebote im 19. Jahrhundert und vor allem im 20. Jahrhundert bis 1945 waren solche Bestrebungen nicht primäres Ziel der Gründer des europäischen Einigungsprojekts.[26] Aber auch nationale Regierungen können sich nicht für eine offizielle gemeinsame Symbolik erwärmen, wie die Debatten um die Verankerung der „Symbole der Union“ in einem neuen EU-Vertrag zeigen: 2007 war im abgelehnten Vertrag über eine Verfassung Europas vorgesehen, Europaflagge, Europahymne, die Devise Europas „In Vielfalt geeint“, den Euro und den „Europatag“ 9. Mai als Symbole der Europäischen Union zu verankern, da diese „den Europäern die Identifizierung mit Europa ermöglichen“, so die EU-Broschüre „Eine Verfassung für Europa“[27].

Im Vertrag von Lissabon findet sich diese Intention nicht mehr, nachdem mehrere EU-Staaten die Ansicht vertraten, dass Symbole wie Flagge, Hymne oder Motto zwar eine nationale, nicht aber eine EU-europäische Identität stiften könnten.[28] Zwar hat das Europäische Parlament im Oktober 2008 als „deutliche politische Botschaft an die EU-Bürger“ mit einer großen Mehrheit beschlossen, diese Symbole für das Europäische Parlament anzuerkennen und deren Gebrauch in die Geschäftsordnung zu übernehmen.[29] Die nicht erfolgte Verankerung der EU-Symbolik im Vertrag von Lissabon verdeutlicht allerdings eine Bedeutungsminderung jener Elemente EU-europäischer Identität, welche der Entwicklung einer European Soul (EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien Viviane Reding) dienlich wären – die „Seele“ des politischen Ordnungsgefüges bleibt somit von nationalen Interessen und Einflüssen determiniert.[30]

Ebenso wurden im Jahr 2001, ausgehend vom damaligen Kommissionspräsidenten Romano Prodi und dem belgischen Premierminister Guy Verhofstadt, Versuche gestartet, eine neue Visualisierung des Zusammenspiels EU-europäischer Staaten zu kreieren: Es wurden der niederländische Architekt Rem Koolhaas und die Gruppe AMO beauftragt, ein neues Logo zu entwerfen (Abb. 9). Koolhaas’ beliebig erweiterbares Logo vereint die Länderflaggen aller EU-Mitgliedsstaaten von Westen (links) nach Osten (rechts) und vermittelt die EU-europäischen Merkmale der Weiterentwicklung, Dynamik und Bewegung.[31] Damit symbolisiert dieses Logo einen Wechsel von der traditionellen Staatsrepräsentation hin zum Alltagsbereich der EU-BürgerInnen als KonsumentInnen.[32] Weitab von blauer Farbe und Sternenbanner spiegelt dieser „Barcode“ zum einen stärker den wirtschaftlichen Hintergrund des europäischen Integrationsprojekts wider, zum anderen wird die Staatenbunds-Konzeption durch das Nebeneinander aller Flaggen hervorgehoben. Vielfalt und Multicolor-Stil finden sich auch im Logo „gemeinsam seit 1957“ zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge (Abb. 10).

Koolhaas’ Entwurf hat sich allerdings (noch) nicht durchgesetzt, das „Super-Icon“ europäische Flagge wird weiterhin als DAS Symbol für EU-Europa verwendet. Wie auch bei der offiziellen EU-Hymne, der „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Symphonie[33], handelt es sich bei diesen beiden bekanntesten und am weitesten verbreiteten EU-Ikonographien um Symbole, welche in einem anderen Ursprungszusammenhang stehen und nicht originär für die EU konzipiert, sondern vom Europarat übernommen wurden und erst seit Anfang 1986 von sämtlichen europäischen Einrichtungen verwendet werden.

Das EU-europäische Identitätsdefizit piegelt sich laut De Graaf/Koolhaas angesichts der überschaubaren Menge von EU-europäischen Symbolen vor allem auch in einem iconographic deficit wider.[34]

Hartmut Kaelble bewertet die Situation etwas optimistischer: Die Präsenz der Symbole im Alltagsleben der EU-BürgerInnen hat sich seit den späten 1990er-Jahren intensiviert, da über europäische politische Symbole von vielen verschiedenen Gruppen wie Intellektuellen, PolitikerInnen, FunktionärInnen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und den BürgerInnen diskutiert wird bzw. ihre Bedeutungshorizonte neu interpretiert und erschaffen werden.[35] Beispielhaft manifestiere sich dies anhand der Gemeinschaftswährung Euro, die das visualisierte Europa in den Geldbeutel bringe, „[…] näher dran geht es nicht“, urteilt Wolfgang Schmale, der allerdings durch die nicht vorhandene Kongruenz von EU-Raum und Eurozone ikonographisch eine neue Zweiteilung konstatiert.[36] Im Hinblick auf die Tatsache, dass Europa im Allgemeinen und das europäische Integrationsprojekt im Speziellen als „Europa der variablen Geometrie“charakterisiert werden kann, dessen Vergemeinschaftung auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Kombinationen stattfindet,[37] ist dieser Inklusions- und Exklusionscharakter erklärbar, der wie eingangs erwähnt auch auf einige andere EU-Symbole zutrifft. Außerdem ist angesichts der historischen Entwicklung, im Speziellen auch angesichts der Tatsache, dass die diskursive Konstitution Europas als „westlastig“ bezeichnet werden kann[38], die Entwicklung der EU-europäischen Identität und imagined community aufgrund laufender Erweiterungsprozesse und -debatten ein relativ junger und andauernder Prozess. Damit stellt sich freilich auch die Frage, in welchem Ausmaß eine einheitliche Symbolsprache grundsätzlich in der Lage sein kann, den spezifischen Charakter der Union zu widerspiegeln.[39]

Petra Mayrhofer

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[1] Schmale, Wolfgang. 2000. Geschichte Europas. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, S. 245.

[2] Wodak, Ruth/Puntscher Riekmann, Sonja. 2002. „,Europe for All‘ – diskursive Konstruktionen europäischer Identitäten.“ In Europas Identitäten. Mythen, Konflikte, Konstruktionen, hg. v. Monika Mokre, Gilbert Weiss und Rainer Bauböck, S. 283–300. Frankfurt am Main, hier S. 283.

[3] Zu europäischen Identitätskonstruktionen vgl. Assmann, Aleida. 2006. Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. München: Beck, S. 250–254.

[4] Jacques Delors zit. in: Uhl, Heidemarie. 2004. „EU-Europa als visuelles Narrativ.“ In Kulturrisse 2: S. 38–39, Zugriff Onlinequelle www.demokratiezentrum.org, hier S. 1.

[5] www.demokratiezentrum.org/bildatlas/identitaeten.html (letzter Zugriff 2.9.2009)

[6] Uhl, Heidemarie. 2005. „Europa kommunizieren – Europa visualisieren.“ In Europa-Bilder, hg. v. Vrääth Öhner u.a., S. 141–167. Innsbruck u. a., hier S. 153.

[7] Schmale, Wolfgang. 2000. Geschichte Europas. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, S. 257. Für die Perzeption des Europäischen Integrationsprojekts siehe Thum, Gregor. 2004. „,Europa‘ im Ostblock. Weiße Flecken in der Geschichte der europäischen Integration.“ In Zeithistorische Forschungen 3, Online-Ausgabe, Zugriff via www.zeithistorische-forschungen.de/portal/alias__zeithistorische-forschungen/lang__de/tabID__40208270/DesktopDefault.aspx (letzter Zugriff 23.1.2009)

[8] www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/pdf/iconclash_bericht.pdf (letzter Zugriff 2.9.2009)

[9] Siehe Bildmaterial zahlreicher Publikationen (ec.europa.eu/publications): European Commission – Audivisual Service auf der Webseite ec.europa.eu/avservices/home/index_en.cfm; vgl. beispielhaft Göldner, Markus. 1988. LinkPolitische Symbole der europäischen Integration. Fahne, Hymne, Hauptstadt, Pass, Briefmarke, Auszeichnungen. Frankfurt u.a.: Lang.

[10] Kaelble, Hartmut. 2003. „European Symbols, 1945–2000: Concept, Meaning and Historical Change.“ In Figures d’Europe. Images and Myths of Europe, hg. v. Luisa Passerini, S. 47–65. Bruxelles, hier S. 58.

[11] Kaelble, Hartmut. 2003. „European Symbols, 1945–2000: Concept, Meaning and Historical Change.“ In Figures d’Europe. Images and Myths of Europe, hg. v. Luisa Passerini, S. 47–65. Bruxelles, hier S. 51–59.

[12] Kneißl, Daniela. 2008. „EuroVisionen. Die Bildsprache des sich einigenden Europa.“ In Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute, hg. v. Gerhard Paul, S. 48–55. Göttingen: Vandenboeck&Ruprecht, hier S. 55.

[13] Heraldische Beschreibung der Flagge unter europa.eu/abc/symbols/emblem/graphics1_de.htm (letzter Zugriff 21.1.2009)

[14] Für die genauere Analyse aller Logos siehe Bildatlas Europa unter demokratiezentrum.org/de/startseite/themen/europa/bildatlas_europa.html (letzter Zugriff 18.4.2009)

[15] www.demokratiezentrum.org/bildatlas/identitaeten.html (letzter Zugriff 2.9.2009)

[16] Assmann, Aleida. 2006. Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. München: Beck, S. 251.

[17] Vgl. Uhl, Heidemarie. 2004. „EU-Europa als visuelles Narrativ.“ In Kulturrisse 2: S. 38–39, Zugriff Onlinequelle www.demokratiezentrum.org, hier S. 1.

[18] European Parliament. Eurobarometer, The 2009 European elections: expectations of the Europeans, Analysis Summary, EB 70.1, Report 01/09, Ref. Number 303, ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_303_synt_en.pdf (letzter Zugriff 21.1.2009)

[19] europa.eu/abc/symbols/index_de.htm (letzter Zugriff 21.1.2009)

[20] Für eine kurze Plakatanalyse siehe Rousso, Henry. 2004. „Das Dilemma eines europäischen Gedächtnisses.“ In Zeithistorische Forschungen 3, Online-Ausgabe, Zugriff via www.zeithistorische-forschungen.de/portal/alias__zeithistorische-forschungen/lang__de/tabID__40208270/DesktopDefault.aspx (letzter Zugriff 23.1.2009)

[21] Jones, Priska. 2008. „Europa-Karikaturen in Großbritannien.“ In Selbstverständnis und Gesellschaft der Europäer. Aspekte der sozialen und kulturellen Europäisierung im späten 19. und 20. Jahrhundert, hg. v. Hartmut Kaelble und Martin Kirsch, S. 225–251. Frankfurt, hier S. 229.

[22] Vgl. Brusis, Martin. 2003. „Zwischen europäischer und nationaler Identität.“ In Bürgerschaft, Öffentlichkeit und Demokratie in Europa, hg. v. Ansgar Klein u.a., S. 257–275. Opladen, hier S. 257 f.

[23] Hülsse, Rainer. 2003. LinkMetaphern der EU-Erweiterung als Konstruktionen europäischer Identität. Baden-Baden: Nomos-Verlag, hier S. 73 u. 127.

[24] Uhl, Heidemarie. 2004. „EU-Europa als visuelles Narrativ.“ In Kulturrisse 2: S. 38–39, Zugriff Onlinequelle www.demokratiezentrum.org, hier S. 1.

[25] Pribersky, Andreas. 2005. „Europa als Symbol politischer Image-Konstruktionen.“ In Europa-Bilder, hg. v. Vrääth Öhner u.a., S. 87–103. Innsbruck u.a., hier S. 91. Vgl. Bernhardt, Petra u.a. 2009. Europäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. Wien: Facultas, S. 101.

[26] Bernhardt, Petra u.a. 2009. Europäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. Wien: Facultas, S. 36.

[27] Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften. 2004. Eine Verfassung für Europa. Luxemburg: Europäische Gemeinschaften, S. 11.

[28] Bernhardt, Petra u.a. 2009. Europäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. Wien: Facultas, S. 147.

[29] www.euractiv.com/de/meinung/parlament-lasst-umstrittene-eu-symbole-aufleben/article-176232; www.europarl.at/view/de/AKTUELLES/press-release/pr-2008/pr-2008-October/pr-2008-Oct-7.html;jsessionid=2212CB4B1B6F4C48D33DA93771344389 (letzter Zugriff 23.1.2009)

[30] König, Helmut. „Europas Gedächtnis. Sondierungen in einem unübersichtlichen Gelände.“ In Europas Gedächtnis. Das neue Europa zwischen nationalen Erinnerungen und gemeinsamer Identität (= Europäische Horizonte 3), hg. v. Helmut König, Julia Schmidt und Manfred Sicking, S. 9–39. Bielefeld: transcript Verlag, hier S. 23.

[31] Bernhardt, Petra u.a. 2009. Europäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. Wien: Facultas, S. 33f.

[32] Pribersky, Andreas. 2005. „Europa als Symbol politischer Image-Konstruktionen.“ In Europa-Bilder, hg. v. Vrääth Öhner u.a., S. 87–103. Innsbruck u.a., hier S. 92.

[33] Zur Verwendung der „Ode an die Freude“ siehe Buch, Esteban. 1999. La Neuvième de Beethoven: une histoire politique. Paris.

[34] Zit. nach Uhl, Heidemarie. 2005. „Europa kommunizieren – Europa visualisieren.“ In Europa-Bilder, hg. v. Vrääth Öhner u.a., S. 141–167. Innsbruck u. a., hier S. 153.

[35] Vgl. Kaelble, Hartmut. 2003. „European Symbols, 1945–2000: Concept, Meaning and Historical Change.“ In Figures d’Europe. Images and Myths of Europe, hg. v. Luisa Passerini, S. 47–65. Bruxelles, hier S. 59 f.

[36] Schmale, Wolfgang. 2000. Geschichte Europas. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, S. 262.

[37] Kreis, Georg. 2004. Europa und seine Grenzen. Bern, S. 31.

[38] Schmale, Wolfgang. 2000. Geschichte Europas. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, S. 285.

[39] Kaelble, Hartmut. 2003. „European Symbols, 1945–2000: Concept, Meaning and Historical Change.“ In Figures d’Europe. Images and Myths of Europe, hg. v. Luisa Passerini, S. 47–65. Bruxelles, hier S. 51.


Zitierempfehlung: Mayrhofer, Petra, Ikonographie EU-Europas. Bildaufsatz der Ikone „Ikonographie EU-Europas“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/eu-europa.html

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