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Eiserner Vorhang

Der "Eiserne Vorhang" etablierte sich in seiner Entstehungsgeschichte als Metapher für die Blockbildung im Sinne der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abschottung der staatssozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und wurde in diesem ideologischen Kontext auf westlicher Seite verwendet. Geprägt durch die Rede des damaligen britischen Premierministers Winston Churchill in Fulton, Missouri, im Jahr 1946 („[…] From Stettin in the Baltic to Trieste in the Adriatic, an iron curtain has descended across the Continent […]“[1]), wird der "Eiserne Vorhang" in diesem Zusammenhang als einer der „unverzichtbaren Begriffe im Vokabular des Kalten Krieges“ beschrieben.[2] Untrennbar verbunden ist die Metapher mit der – in Zeiten des "Kalten Kriegs" im Westen geläufigen – Bezeichnung für die technischen Grenzbefestigungen, die die staatssozialistischen Länder (mit Ausnahme Jugoslawiens) vom Rest Europas trennten.3] Diese wurden seit Ende der 1940er-Jahre errichtet, existierten bis Ende der 1980er-Jahre und fanden insbesondere in die kartographische Darstellung Europas Eingang. Kartographische Visualisierungen der Systemgrenzen wurden vor allem in Schulbüchern und (Schul-)Atlanten gezeigt, dieses "Mapping Europe" war somit Bestandteil des Kanons der visuellen Repräsentationen.[4] Auf diese Weise markierten die Landkarten Europas auf bildliche Weise die klar gezogene Differenz zwischen Systemgrenzen, also die Grenze zwischen den Bündnisblöcken in Europa[5] (Abb. 1). Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und dem "Fall des Eisernen Vorhang"s ging der Begriff als Bezeichnung für das Grenzsystem in den gesamteuropäischen Sprachgebrauch über.

In seiner originären Bedeutung charakterisiert der eiserne Vorhang einen feuersicheren und rauchdichten Vorhang im Theater, der bei Feuergefahr die Bühne gegen den Zuschauerraum abschließt.[6] Zwar prägte Churchill den "Eisernen Vorhang" als politische Metapher, diese wurde allerdings als Synonym für eine unüberwindbare politische Grenze bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in mehreren literarischen Werken erwähnt, wobei vor allem die Schriftsteller Philipp Snowdon, Vasily Rozanov und Lev Nikulin den Begriff mit den Folgen der russischen Revolution und dem bolschewistischen Russland versus Europa kontextualisierten. Im Zusammenhang mit einer wachsenden sowjetischen Einflusszone in Europa wurde der Eiserne Vorhang mehrmals in der NS-Zeitung „Das Reich“ sowie in einem darin veröffentlichten Artikel Joseph Gobbels’ 1945 verwendet.[7]

In der Bildsprache der Karikaturen internationaler Medien wurde der "Eiserne Vorhang" unmittelbar nach Churchills Rede in Fulton kaum aufgegriffen: Westliche Karikaturen, welche auf die Rede Bezug nahmen, zeigten keine Visualisierung dieser politischen Metapher, sondern thematisierten andere Aspekte der Rede wie beispielsweise das „Schicksal der besetzten Länder in Osteuropa“. In der Sowjetunion beziehungsweise in den osteuropäischen Staaten in ihrer Einflusszone wurde der "Eiserne Vorhang" von der Politik wie den Medien kaum aufgenommen, da er als „westlicher Terminus“ angesehen wurde. Auf bildlicher Ebene wurde die Reaktion Stalins auf die Fulton-Rede Churchills vom Karikaturisten der Zeitung „Izvestia“, Boris Efimov, im Sinne einer Feindbilddarstellung ausgeführt. Der "Eiserne Vorhang" wurde in dieser Karikatur, die in osteuropäischen Medien immer wieder publiziert wurde, allerdings nicht visualisiert, sondern als Text-Zitat dargestellt[8] (Abb. 2).

Als „symbolisches Fundament“ der Festigung der beiden unterschiedlichen Interessenssphären zwischen Ost und West, auf die Churchill in seiner Rede mit der Metapher "Eiserner Vorhang" anspielt, wurde von späteren Generationen die Konferenz von Jalta am 11. Februar 1945 und damit auf der Bildebene die Fotografie der „großen drei“angesehen[9] (Abb. 3). Obwohl die Alliierten auf mehreren Konferenzen – Teheran 1943, Potsdam 1945 – die Nachkriegsordnung in Europa und die damit verbundenen Einflusszonen der beiden Großmächte USA und Sowjetunion thematisierten und die Konferenz von Jalta keinen Wendepunkt in der Entfremdung zwischen Ost und West darstellte[10], kann das Foto als bildliches Symbol für eine Neugestaltung der gesamteuropäischen Ordnungskonzeption nach dem Zweiten Weltkrieg gewertet werden und ist bis dato ein oft verwendetes Bild im Bildinventar europäischer Schulbücher.[11]

Der "Eiserne Vorhang" als hochgerüstete Grenzsperre wurde ab Ende der 1940er-Jahre an den Grenzen Ungarns zu Österreich, der damaligen Tschechoslowakei zur damaligen BRD und zu Österreich, Bulgariens zu Griechenland und zur Türkei und an der damaligen innerdeutschen Grenze von der DDR errichtet. In Skandinavien war die Grenze zwischen der damaligen Sowjetunion und Norwegen beziehungsweise Finnland zwar geschlossen und streng bewacht, es gab aber keine Grenzanlagen wie in Mittel- und Südosteuropa.[12] Hierbei ist zu erwähnen, dass ab 1949 auch die Grenzen zwischen den einzelnen staatssozialistischen Ländern geschlossen, aber nicht befestigt wurden.[13] Die technischen Abriegelungen entlang der Grenze wurden je nach Staat Ende der 1940er-Jahre, zu Beginn der 1950er-Jahre gebaut, zum Beispiel wurden in Ungarn 1948 die Grenze und die Grenzzone gesperrt, ab 1949 wurden Drahthindernisse errichtet und Minenfelder gelegt.[14] Die innerdeutsche Grenze wurde mit Stacheldrahtverhauen, Sichtblenden, Minenfeldern, Hundelaufanlagen und Selbstschussautomaten versehen[15], in Berlin trennte ab 1961 die Berliner Mauer den West- und den Ostteil der Stadt. Bilder dieser Grenzbefestigungen zeigen ein Abriegelungssystem, welches bis 1989 technisch ausgebaut wurde. Bis in die 1980er-Jahre wurden die Hürden immer ausgefeilter, ein elektronisches Signalsystem, Stolperdrähte, Signalraketen, Detektoren, Suchhunde, Nachtsichtgeräte, Infrarotsignalapparate und Hubschrauber wurden eingesetzt, um Flüchtende aufzuhalten.[16] Um das technische Abriegelungssystem des "Eisernen Vorhangs" gab es eine Grenzzone, die Personen nur mit Sondererlaubnis zugänglich war. Der "Eiserne Vorhang" teilte somit Städte, schlug Schneisen durch Landschaften und stellte aufgrund seiner Existenz eine „Hervorbringung einer Differenz im Raum“[17] dar. Der Ost-West-Konflikt wurde durch die Existenz des Grenzsystems im öffentlichen Raum offensichtlich vor Augen geführt (Abb. 4, Filmsequenz A, Filmsequenz B).

Art und Weise der Grenzbefestigung durchliefen allerdings je nach Staat und weltpolitischen Determinanten Phasen der Abrüstung wie der Aufrüstung. Die Grenzverläufe waren unterschiedlich stark mit Abriegelungsanlagen befestigt, was dazu führte, dass Fluchtwillige versuchten, in anderen sozialistischen Ländern den "Eisernen Vorhang" zu überwinden. Reaktionen auf diese länderübergreifenden Fluchtbewegungen finden ihre Entsprechung in Zeichen des öffentlichen Raums, zum Beispiel anhand zweisprachiger Grenzschilder in Bulgarien (Abb. 5).

Bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 wurde der "Eiserne Vorhang" in europäischen Ländern – mit Ausnahme der Sowjetunion – eine Konstante im Bildrepertoire der KarikaturistInnen. Sie skizzierten die Rolle des "Eisernen Vorhangs" als Objekt, welches das Gute vom Bösen trennte, wenngleich der Bedeutungszusammenhang je nach Blockzugehörigkeit divergierte: Im Westen symbolisierte er kommunistische Bedrohung, im Osten schützte er vor „kapitalistischer Einkesselung“.[18] Der Eiserne Vorhang wurde visuell als Theatervorhang, eiserner Rollladen oder Markise gezeigt. Ab 1961 löste in den Karikaturen und Zeichnungen die Berliner Mauer den "Eisernen Vorhang" als Ikone der Grenzziehung ab.[19]

Als zentrale Symbole der technischen Abriegelungsanlage können Wachtürme und Grenzzäune angesehen werden (Abb. 6). Wachtürme waren Teil des Grenzsystems der staatssozialistischen Länder und erfüllten zweierlei Funktionen: Diese Hochbeobachtungsposten waren zum einen fixer Bestandteil des "Eisernen Vorhangs", um flüchtende Personen im Grenzgebiet zu orten. Zum anderen wurden sie eingesetzt, um die ArbeiterInnen und SoldatInnen während der Errichtung und der Arbeiten an der Grenzanlage beaufsichtigen zu können und damit eine mögliche Flucht in den Westen zu verhindern.

Allerdings muss festgehalten werden, dass nicht von einer vollständigen Abschottung durch den "Eisernen Vorhang" gesprochen werden kann, die Grenzschließungen entlang der Systemgrenze verliefen in einem uneinheitlichen Prozess, die Grenzen wiesen anfangs durchaus Durchlässigkeiten auf, vor allem in puncto innerdeutscher Grenze und in Berlin.[20] Dennoch war bis 1975 die Reisefreiheit zwischen den Systemgrenzen extrem eingeschränkt[21] und eine Ausreise in den Westen praktisch nicht möglich. Erst nach der KSZE-Schlussakte der Konferenz in Helsinki 1975 wurde eine Emigration aus dem Osten aus familiären und humanitären Gründen erlaubt, Ausreisewillige mussten einen diesbezüglichen Antrag stellen, wurden aber als undankbare Feinde des Staates angesehen.[22]

Es lassen sich zwei zentrale Bildsujets der Überwindung des "Eisernen Vorhangs" herausfiltern: Zum einen zeigen Fotos das Motiv der gewaltsamen individuellen Überwindung. Als Ikonen der Fluchtversuche einzelner Personen oder größerer Gruppen können die Bilder der Massenflucht im Zuge des Ungarn-Aufstandes 1956 angesehen werden (Abb. 7). In diesem Zusammenhang wurde die „Brücke von Andau“, ein Holzgerüst auf ungarischem Hoheitsgebiet, bekannt. Die Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes korrespondierte auf bildlicher Ebene mit dem Bild der zerstörten Brücke, die am 21. November 1956 von sowjetischer Seite gesprengt worden war, um die Flüchtlinge zu stoppen. Neben der Brücken-Metapher, welche symbolisch die Verbindung von West- und Osteuropa darstellt, wird der Topos der geglückten Flucht visuell mit der Überwindung von Toren, Absperrungen gezeigt – wie beispielsweise das ikonische Foto des DDR-Grenzpostens Conrad Schumann.

Das zeigen beispielsweise die Fotos drängelnder Massen während des Picknicks der Paneuropa-Union am 18. August 1989 in der Sopronpuszta in Ungarn anlässlich der kurzzeitigen Grenzöffnung (Abb. 8), Fotos von Menschen, welche die Zäune der BRD-Botschaften in Prag und Budapest überklettern, und Fotos, die tanzende Menschen auf der Berliner Mauer am Abend des 9. November 1989.

Zum anderen wurde im Jahr 1989 analog zum Fall der Berliner Mauer der Abbau des "Eisernen Vorhangs" zum visuellen Symbol des Zerfalls der kommunistischen Staatenwelt. Ein zentrales Bildmotiv zeigt, wie PolitikerInnen den Stacheldrahtzaun des Eisernen Vorhanges durchschneiden. Dieser symbolische Akt wurde erstmals an der österreichisch-ungarischen Grenze vom damaligen österreichischen Außenminister Alois Mock und seinem ungarischen Amtskollegen Gulya Horn am 27. Juni 1989 unter großer medialer Beteiligung durchgeführt und als Medienereignis von PolitikerInnen anderer Länder wiederholt; er wurde damit zu einem globalen Medienereignis. Dieses Motiv der Demontage des "Eisernen Vorhangs" zwischen Ungarn und Österreich (siehe auch den Abbau des "Eisernen Vorhangs" durch Soldaten (Abb. 10) war von politischer Seite intendiert und stellte damit ein medial inszeniertes Ereignis dar (Abb. 9, Filmsequenz C). Die Ikonographie dieses Bildsujets steht für die Öffnung der Grenzen und das Ende des "Eisernen Vorhangs." Im Jahr 1989 gab es eine Wechselwirkung zwischen diesem intendierten Bildmotiv des Durchtrennens und jenem der gewaltsamen Überwindung des "Eisernen Vorhangs", indem die Bilder und TV-Berichte von dieser symbolhaften Aktion zwischen Mock und Horn via westlichen Medien den DDR-BürgerInnen vor Augen führten, dass der Eiserne Vorhang in Ungarn durchlässig geworden war, und sie daraufhin verstärkt versuchten, über Ungarn in den Westen zu gelangen.

Interessant ist in diesem Fall vor allem die Tatsache, dass die symbolische Aktion zwischen Mock und Horn bereits nach dem tatsächlichen Beginn des Abbaus des "Eisernen Vorhangs" erfolgte: Zuvor, am 18. April 1989, war das erste Stück des "Eisernen Vorhangs" zwischen Österreich und Ungarn in Györ entfernt worden, am 2. Mai 1989 begann der Abbau des "Eisernen Vorhangs" an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich. Bilder von Soldaten beim Aufrollen der Stacheldrahtzäune und dem Demontieren des technischen Abriegelungssystems in der ehemaligen Todeszone symbolisierten das Ende des Ost-West-Konflikts und damit der Teilung Europas im "Kalten Krieg" (Abb. 10). Teile der Stacheldrahtzäune des "Eisernen Vorhangs" wurden – ähnlich wie Teile der Berliner Mauer – als Souvenirs verteilt. Elemente des Grenzsystems wurden auf diese Weise zu einer Art Denkmal für die Zeit des "Kalten Krieges." Der Verlauf des ehemaligen Grenzsystems in Mitteleuropa ist mittlerweile in einem völlig anderen Bedeutungszusammenhang visuell wieder präsent: Im Gebiet des "Eisernen Vorhangs" wurde in Mitteleuropa das Projekt „European Green Belt“ ins Leben gerufen, welches sich der Bewahrung der einmaligen ökologischen Vielfalt im Gebiet der ehemaligen Systemgrenze widmet; in dessen Logo wird der Grenzverlauf wieder visualisiert.

Petra Mayrhofer

Weitere Artikel zu den Themen:


[1] Winston Churchill, zit. www.winstonchurchill.org/i4a/pages/index.cfm (14.08.2008)

[2] Murawska-Muthesius, Katarzyna. 2003. „Who drew the iron curtain? Images East and West.“ In Znamení doby. Signs of the Times, hg. v. James Aulich, S. 125–131. Brno, hier S. 118.

[3] Vgl. Becker, Joachim/Komlosy, Andrea. 2004. „Grenzen und Räume – Formen und Wandel. Grenztypen von der Stadtmauer bis zum ,Eisernen Vorhang‘.“ In Grenzen weltweit. Zonen, Linien, Mauern im historischen Vergleich, hg. v. Joachim Becker und Andrea Komlosy, S. 21–55. Wien, hier S. 33.

[4] Vgl. Projektgruppe AG Iconclash. 2006. Iconclash. Kollektive Bilder und Democratic Governance in Europa. Endbericht. Wien, S. 187, Zugriff via www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/pdf/iconclash_bericht.pdf (01.09.2009).

[5] Becker, Joachim/Komlosy, Andrea. 2004. „Grenzen und Räume – Formen und Wandel. Grenztypen von der Stadtmauer bis zum ,Eisernen Vorhang‘.“ In Grenzen weltweit. Zonen, Linien, Mauern im historischen Vergleich, hg. v. Joachim Becker und Andrea Komlosy, S. 21–55. Wien, hier S. 29 f.

[6] http://lexikon.meyers.de/meyers/Eiserner_Vorhang_(Theatertechnik) (14.08.2008)

[7] Vgl. Sandgruber, Roman/Loidol, Norbert. 2001. „Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung.“ In Der Eiserne Vorhang. Katalog zur Sonderausstellung, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, S. 15–53. Wien, hier S. 16 ff.

[8] Absatz vgl. Murawska-Muthesius, Katarzyna. 2003. „Who drew the iron curtain? Images East and West.“ In Znamení doby. Signs of the Times, hg. v. James Aulich, S. 125–131. Brno, hier S. 120.

[9] Partos, Gabriel. 1993. The World that came from the Cold. Perspectives From East and West on the Cold War. London, S. 1.

[10] Vgl. Dülffer, Jost. 2004. Europa im Ost-West-Konflikt 1945–1990. München, S. 137. Pfaff, Ivan. 2004. „Die Legende von Jalta.“ In Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte 2, 8. Jg: S. 53–113.

[11] Popp, Susanne. 2007. „Europaweit gemeinsame Bilder? Anmerkungen zu europaweiten Präferenzen im Bildinventar aktueller Schulbücher.“ In Europa in historisch-didaktischen Perspektiven, hg. v. Bernd Schönemann und Hartmut Voit, S. 210–234. Idstein.

[12] Vgl. www.europeangreenbelt.org/001.route_fs.html (14.08.2008)

[13] Vgl. Sandgruber, Roman/Loidol, Norbert. 2001. „Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung.“ In Der Eiserne Vorhang. Katalog zur Sonderausstellung, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, S. 15–53. Wien, hier S. 25. Es darf in diesem Kontext nicht unerwähnt bleiben, dass die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen den verschiedenen staatssozialistischen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten verschieden geregelt war, vgl. beispielhaft die Grenzöffnung zwischen der DDR und Polen 1971.

[13] Heeresgeschichtliches Museum (Hg.). 2001. Der Eiserne Vorhang. Katalog zur Sonderausstellung. Wien, S. 184.

[14] Lugosi, Jozsef. 2001. „Keine Grenze wie jede andere.“ In Der Eiserne Vorhang. Katalog zur Sonderausstellung, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, S. 83–95. Wien, hier S. 84.

[15] Sandgruber, Roman/Loidol, Norbert. 2001. „Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung.“ In Der Eiserne Vorhang. Katalog zur Sonderausstellung, hg. v. Heeresgeschichtlichen Museum, S. 15–53. Wien, hier S. 29.

[16] Krumpöck, Ilse. 2005. „Asiens Atem ist jenseits.“ In Das neue Österreich. Die Ausstellung zum Staatsvertragsjubiläum 1955/2005, S. 219–231. Wien, hier S. 222.

[17] Vgl. Razac, Olivier. 2003. Politische Geschichte des Stacheldrahts. Prärie, Schützengraben, Lager. Berlin: diaphanes, S. 52.

[18] Vgl. Murawska-Muthesius, Katarzyna. 2003. „Who drew the iron curtain? Images East and West.“ In Znamení doby. Signs of the Times, hg. v. James Aulich, S. 125–131. Brno, hier S. 120.

[19] Vgl. Murawska-Muthesius, Katarzyna. 2003. „Who drew the iron curtain? Images East and West.“ In Znamení doby. Signs of the Times, hg. v. James Aulich, S. 125–131. Brno, hier S. 123.

[20] Vgl. Schmale Wolfgang. 2008. „,Osteuropa‘: Zwischen Ende und Neudefinition?“ In Europa im Ostblock, Vorstellungen und Diskurse (1945–1991), hg. v. José M. Faraldo, Paulina Jurgiel-Gulinska und Christian Domnitz, S. 23–37. Köln/Weimar/Wien, hier S. 29.

[21] Vgl. Becker, Joachim/Komlosy, Andrea. 2004. „Grenzen und Räume – Formen und Wandel. Grenztypen von der Stadtmauer bis zum ,Eisernen Vorhang‘.“ In Grenzen weltweit. Zonen, Linien, Mauern im historischen Vergleich, hg. v. Joachim Becker und Andrea Komlosy, S. 21–55. Wien, hier S. 26.

[22] Aulich, James/Sylvestrová, Marta. 1999. Political Posters in Central and Eastern Europe 1945–95. Signs of the Times. Manchester: Manchester University Press, S. 190 f.


Zitierempfehlung: Mayrhofer, Petra, "Eiserner Vorhang". Bildaufsatz der Ikone „Eiserner Vorhang“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL:http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/eiserner-vorhang.html

 

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