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Abb.6: Das Atomium in Brüssel

Das Atomium in Brüssel
© picture-alliance / picturedesk.com / Franz-Peter Tschauner

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Wie kaum ein anderes Bauwerk symbolisiert das Atomium in Brüssel den Fortschrittsglauben im Atomzeitalter. Es wurde vom Architekten André Waterkeyn anlässlich der Weltausstellung 1958 – der ersten nach dem Krieg – in der belgischen Hauptstadt entworfen. Die Themen der Weltausstellung lauteten „Bilanz der Welt für eine menschlichere Welt“ und „Technik im Dienste des Menschen. Fortschritt der Menschheit durch den Fortschritt der Technik“. Schon diese Formulierungen belegen die große Fortschrittsgläubigkeit der InitiatorInnen gut ein Jahrzehnt nach Ende des Zweiten Weltkrieges deutlich. Die (friedliche) Nutzung der Kernenergie sollte im noch jungen Atomzeitalter eine wichtige Rolle spielen. Die Stahlkonstruktion des Atomiums besteht aus neun Kugeln mit einem Durchmesser von je 32 Metern, verbunden durch rund drei Meter dicke Rohre, in denen Treppen und Rolltreppen untergebracht sind. Die einzelnen Kugeln bieten Ausstellungsflächen, in der obersten Kugel ist ein Restaurant untergebracht. Die Form des Atomiums ist einem einhundertmillardenfach vergrößerten Eisenmolekül mit kristalliner Struktur nachempfunden.[1]


[1] Exposeum, http://www.exposeeum.de/expo2000/geschichte/detail.php?wa_id=15&lang=2 (4.9.08).


Zitierempfehlung: Pingel, Fabian, Das Atomium in Brüssel. Bildanalysetext zur Abbildung 6 der Ikone „Atomzeitalter“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/atomzeitalter/abb6-das-atomium-in-bruessel.html

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