Atomzeitalter

Am 6. August 1945 detonierte über der japanischen Großstadt Hiroshima die erste von zwei jemals im Krieg eingesetzten Atombomben.[1] Sie tötete innerhalb von Sekunden Zehntausende Menschen und beförderte die Welt mit einem Schlag in das Atomzeitalter. Am 8. August wurde über der Stadt Nagasaki die zweite amerikanische Atombombe gezündet, drei Tage später erklärte das japanische Kaiserreich seine Kapitulation und beendete damit den Zweiten Weltkrieg. Insgesamt forderten die beiden Atombombenangriffe weit über 100.000 Todesopfer.[2]

Zum visuellen Symbol der Angriffe, zur Ikone der Bedrohung durch Atomwaffen wurden jedoch keine Fotos von großflächig zerstörten Städten oder verbrannten Menschen. Solche Bilder wurden von der amerikanischen Besatzungsverwaltung zum Teil für Jahrzehnte unter Verschluss gehalten.[3] Stattdessen gingen die Luftaufnahmen der mehrere Tausend Meter in den Himmel ragenden Rauchwolken über Hiroshima (Abb. 1) und Nagasaki als fotografische Belege der Atombombenangriffe in die Geschichte ein.

Die Bilder der Wolkenformationen wurden erst nach der japanischen Kapitulation an die Presse herausgegeben. Sowohl bei der Motivauswahl als auch beim Veröffentlichungszeitpunkt folgte die US-Regierung einer bewussten Strategie: Die Atombombe sollte durch die Veröffentlichung unmittelbar nach Kriegsende im kollektiven Gedächtnis als das Instrument verankert werden, das den Zweiten Weltkrieg beendete, und nicht als eine weitere Massenvernichtungswaffe in einem mörderischen Krieg.[4] Innerhalb der USA ging diese Strategie zunächst auf, nicht jedoch im Rest der Welt. Gerade in der europäischen Öffentlichkeit wurde das Bild eines „Atompilzes“ – so die gängige Bezeichnung bereits wenige Jahre nach Kriegsende[5] – von Beginn an als Bedrohung wahrgenommen. Schließlich verfügten die westeuropäischen Länder bis 1952 über keine eigenen Atomwaffen. Zugleich sahen sie sich jedoch einer Sowjetunion gegenüber, die ihre Anstrengungen zum Bau eigener Atomwaffen forcierte und 1949 schließlich ihre erste Atombombe zündete.[6] Stilisierte Atompilze fanden bereits kurz nach Kriegsende in den europäischen Ländern verstärkt Verwendung als „publizistische Waffe“ (Gerhard Paul) etwa auf Plakaten und in Kunstwerken.[7]

Die beiden aufstrebenden Supermächte begaben sich in einen Rüstungswettlauf, der von immer neuen visuellen Machtdemonstrationen begleitet war: Die Sowjetunion zeigte alljährlich am Jahrestag der Oktoberrevolution in Militärparaden Stärke, außerdem veröffentlichten beide Mächte Bilder immer wirkungsvollerer Atomwaffen (Filmsequenz A, Filmsequenz B). Zwischen 1945 und 1963 unternahmen die USA, die Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich insgesamt 459 oberirdische Atomtests an Land oder auf dem Meer. Einen Meilenstein im Rennen um immer effizientere und durchschlagskräftigere Atomwaffen bedeutete die Entwicklung der Wasserstoffbombe (Abb. 2). Anders als bei der klassischen Atombombe, wie sie gegen Hiroshima und Nagasaki verwendet wurde, gewinnt die Wasserstoffbombe ihre Hauptenergie nicht aus der Spaltung von Uran oder Plutonium, sondern aus der Verschmelzung von Wasserstoffatomen zu Helium. Bei Wasserstoffbomben wird eine deutlich größere Sprengleistung erzielt. Typisch für die Wasserstoffbombe ist die Entstehung eines oder mehrerer Ringe aus Wasserdampf um dem Kopf des Atompilzes. Die größte jemals gezündete Wasserstoffbombe, die sowjetische „Zar“-Bombe, hatte fast die 3.000-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe.[8] Die europäischen Nationen sahen sich beim Wettrüsten der Supermächte stets als erstes potenzielles Ziel im Falle einer Eskalation des „Kalten Krieges“. Zur typischen Rhetorik des Kalten Krieges gehörte es in Ost und West gleichermaßen, die jeweils andere Seite als Aggressor darzustellen.

Als Reaktion darauf entwickelte sich weltweit eine Friedensbewegung. Die erste Friedensbewegung, die sich speziell gegen den Einsatz der Atombombe wandte, war der von Moskau kontrollierte „Weltfriedensrat“, der unter anderem durch eine weltweite Unterschriftenkampagne bekannt wurde. Eine der bekanntesten – und von Moskau unabhängige – Initiativen ist in diesem Zusammenhang die 1958 in London gegründete britische „Campaign for Nuclear Disarmament“ (CND)[9]. Sie brachte mit ihrer Gründung das zentrale Symbol im Kampf gegen die atomare Aufrüstung hervor: Das CND-Logo, zumeist besser bekannt als das „Friedens“- oder „Peace“-Zeichen (Abb. 3). Das Symbol, bestehend aus einem Kreis, einer senkrechten Linie, die ihn halbiert, und zwei vom Mittelpunkt ausgehenden, schräg nach unten ragenden Linien wurde von dem Grafiker Gerald Holtom erfunden und steht für die Buchstaben „N“ und „D“ im sogenannten „Winkeralphabet“: ND für „Nuclear Disarmament“ – Nukleare Abrüstung.[10] Die CND und andere Initiativen setzten sich für die Abschaffung von Atomwaffen ein und machten auch an den Grenzen der Militärblöcke nicht Halt. Eine Gruppe europäischer und amerikanischer FriedensaktivistInnen erreichte am 3. Oktober 1961 Moskau, um dort für Abrüstung zu demonstrieren.[11] Nach einer Phase der Entspannung in den späten 1960er- und 1970er-Jahren gewann das CND-Zeichen in den 1980er-Jahren wieder verstärkt an Bedeutung als Reaktion auf die erneute Zuspitzung des Ost-West-Konfliktes. Mit der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und der UdSSR rückte – unter anderem angetrieben von der Entwicklung der Neutronenbombe unter US-Präsident Ronald Reagan – die Atombombe erneut in den Fokus der breiten Öffentlichkeit. Im Rahmen des sogenannten „NATO-Doppelbeschlusses“ wurde die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen (Pershing II) in Westeuropa als Reaktion auf die Aufrüstung der Sowjetunion mit Mittelstreckenraketen des Typs SS20 beschlossen. Sie rief in den betroffenen Ländern massiven Widerstand der wiedererstarkenden Friedensbewegung hervor. Mit kreativen Protestformen wie etwa Menschenketten (Abb. 4) machte sie gegen die Aufrüstung des Kontinents mobil.

Auf der anderen Seite wurde Atomwaffen immer wieder eine friedenssichernde Wirkung im Rahmen eines „Gleichgewichts des Schreckens“ bzw. einer „gegenseitigen gesicherten Vernichtung“ (im Englischen MAD für Mutual Assured Destruction)[12] zugesprochen. In der Wissenschaft wurde hierfür der Begriff des Nuclear Peace[13], also des „nuklearen Friedens“, verwendet. Der Theorie folgend werde eine Atommacht eine andere nicht angreifen, wenn sie mit einem umfassenden atomaren Gegenschlag rechnen müsse. Durch Atom-U-Boote und mobile Raketenbasen besaßen sowohl die USA als auch die Sowjetunion eine sogenannte „Zweitschlagsfähigkeit“ (Second Strike Capability), also die gesicherte Möglichkeit, selbst auf einen massiven Angriff der Gegenseite noch zu reagieren.[14] Um auf die „friedenssichernde“ Wirkung von Kernwaffen aufmerksam zu machen, ersetzte zum Beispiel die britische Zeitschrift The Economist auf dem Titel einer Ausgabe des Jahres 1997 ironischerweise den Buchstaben „O“ des Wortes Bomb in der Forderung „Don’t ban the Bomb“ durch das CND-Zeichen.[15]

Mit der Unterzeichnung des „Partiellen Atomteststoppvertrages“ am 5. August 1963 hatten die USA, die Sowjetunion und Großbritannien den Verzicht auf oberirdische Atomtests erklärt. Spätestens mit dem bis dato letzten atmosphärischen Test durch die Volksrepublik China im Jahr 1980 – Frankreich hatte diesen Schritt bereits sechs Jahre zuvor vollzogen – wurde die Atombombe de facto unsichtbar. Unterirdische Tests oder solche unter Wasser wie etwa bei der international heftig kritisierten französischen Testreihe in den Jahren 1995 und 1996 (Abb. 5) sahen weit weniger spektakulär aus als die teilweise intensiv bunten Atompilze früherer Jahrzehnte. Das Bild der Pilzwolke blieb im kollektiven Gedächtnis als Bild der Bombe dennoch erhalten und tauchte im Zusammenhang mit Atomwaffen immer wieder auf.

Schon während der Entspannungsphase der 1970er-Jahre, spätestens allerdings nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 fokussierte sich der öffentliche Blick zunehmend auf eine atomare Gefahr jenseits der Ost-West-Konfrontation: auf die Verbreitung von Atomwaffen in politisch instabilen Staaten. Neben den offiziellen Atommächten USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich verfügen heute auch Israel, Indien und Pakistan über Atomwaffen. Ob mit Nordkorea ein weiteres Land zur Gruppe der Atommächte aufgeschlossen hat, ist unterdessen nicht abschließend geklärt. Zwar wurde mit dem Atomwaffensperrvertrag der Vereinten Nationen bereits im Jahr 1968 der Versuch unternommen, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, in der Realität hat dies jedoch die genannten „inoffiziellen“ Atommächte nicht vom Bau von Kernwaffen abhalten können.

Neben den militärischen Zuspitzungen ist das Atomzeitalter jedoch vom Beginn an auch geprägt von der zivilen Nutzung der Kernkraft. Das Atomium in Brüssel (Abb. 6), das anlässlich der Weltausstellung 1958 mit den beiden Themen „Bilanz der Welt für eine menschlichere Welt“ und „Technik im Dienste des Menschen. Fortschritt der Menschheit durch den Fortschritt der Technik“[16] errichtet wurde, offenbarte auch in Zeiten des Rüstungswettlaufs einen euphorischen Glauben an die Fortschrittlichkeit der Menschheit im noch jungen Atomzeitalter. Der Bau von Atomkraftwerken wurde in dieser Zeit als Zeichen des Fortschritts verstanden. Zudem versprach die neue Technik, die Energieversorgung langfristig zu sichern. Doch die öffentliche Stimmung wandelte sich bereits nach wenigen Jahren. Mitte der 1970er-Jahre regte sich in Form von Anti-Atomkraftbewegungen europaweit Widerstand gegen die neue Technik. Die AtomkraftgegnerInnen hielten die Kernenergie für zu gefährlich und forderten einen Ausstieg aus dieser Technik. Die Initiativen konnten international immer wieder Erfolge verbuchen: In der Schweiz erreichten UmweltaktivistInnen die Aufgabe des geplanten Kernkraftwerks Kaiseraugst, in Deutschland wurden gleich mehrere Kraftwerke verhindert. So wurde im baden-württembergischen Wyhl im Dreiländereck mit Frankreich und der Schweiz der schon begonnene Bau eines Kraftwerks abgebrochen, in Nordrhein-Westfalen ging das fertiggestellte Kernkraftwerk Kalkar nach Bürgerprotesten nie ans Netz und das Kraftwerk „THTR-300“ in Hamm wurde bereits nach wenigen Betriebsjahren wieder vom Netz genommen. Die AtomkraftgegnerInnen versammelten sich weltweit unter einem gemeinsamen Zeichen. Das Logo mit der roten Sonne auf gelbem Grund und dem sie umgebenden Schriftzug „Atomkraft? Nein danke“ wurde 1975 von der dänischen Organisation für Atomkraft-Aufklärung (AAO) entworfen[17] und entwickelte sich rasch zum zentralen Symbol der Bewegung (Abb. 7). Durch Ansteck-Buttons in insgesamt 47 Sprachen[18] wurde es millionenfach vervielfältigt und wird bis heute auf Demonstrationen gegen Atomenergie auf T-Shirts und Transparenten verwendet. Aus der Anti-Atomkraft-Bewegung ging unter anderem die Partei „Die Grünen“ hervor, die sich in den meisten europäischen Staaten innerhalb weniger Jahre einen festen Platz im Parteiensystem erobert hat.

Die Reaktorkatastrophe im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 bestätigte die Vorbehalte der Atomkraftgegner und verschaffte den Initiativen weiteren Auftrieb. Das Bild des geborstenen und bis heute nur provisorisch gesicherten Reaktors (Abb. 8) wurde zu einer Ikone des 20. Jahrhunderts und durch die unmittelbare Darstellung von Zerstörung zu einer Gegenikone der ästhetisierend bunten Atompilze.[19] Die eigentlichen Folgen für die Zivilbevölkerung – Umsiedlung Hunderttausender Menschen, hohe Krebsraten und missgebildete Kinder – kommen jedoch genau wie bei dem Bild der beiden Atompilze über Japan auch hier nicht zum Ausdruck. Als ein solch universelles Symbol für die zivile Nutzung der Kernkraft, wie es der Atompilz für die militärische Seite ist, taugt das Bild von Tschernobyl jedoch nicht. Dafür ist der Verwendungskontext zu spezifisch. Vor allem aber ist das Foto selbst zu komplex. Der Etablierung des Atompilzes als universellem Symbol für die Atombombe verdankt dieser mithin seine Reduktion auf die Pilzform.

Auch wenn es kein vergleichbar dominantes Symbol wie den Atompilz gibt, lassen sich doch vier typische Motive ausmachen, die im Zusammenhang mit der friedlichen Nutzung von Kernenergie immer wieder auftauchen: das schwarz-gelbe „Radioaktivitätszeichen“, Menschen mit Gasmasken und Schutzanzügen (Abb. 9), die riesigen Kühltürme und der vermeintlich typische Kuppelbau eines Atomkraftwerks samt Schornstein. Dabei ist keines dieser Motive wirklich spezifisch für Kernenergie. Das Radioaktivitätszeichen warnt als chemisches Zeichen vor jeder Art ionisierender Strahlung, nahezu identische Schutzanzüge werden auch bei biologischen oder chemischen Unfällen verwendet, Kühltürme werden auch von anderen Kraftwerkstypen benötigt und längst nicht alle Atomkraftwerke verfügen über einen Kuppelbau.

In den letzten Jahrzehnten erlangte die Verknüpfung zwischen der zivilen und der militärischen Seite des Atomzeitalters eine zunehmende Beachtung: Da bei den meisten Kraftwerkstypen angereichertes und damit kernwaffenfähiges Plutonium oder Uran als Abfallprodukte anfallen, ist die Lieferung von ziviler Reaktortechnik an politisch instabile Länder umstritten. Eine Karikatur der französischen Wochenzeitschrift L’Express aus dem Jahr 1998 (Abb. 10) thematisiert dies.

Die Ambivalenzen des Atomzeitalters spiegelten sich nicht zuletzt innerhalb der Wissenschaft selbst wider. Die Atomforscher befanden sich von Beginn an im Spannungsfeld zwischen dem eigenen Patriotismus, der Verantwortung für die Entwicklung einer Massenvernichtungswaffe, dem Beitrag zum „nuklearen Frieden“ und der Lösung des Menschheitsproblems der Energieversorgung. Intensive Forschungen im Bereich der Kernphysik wurden bereits unternommen, lange bevor das Potenzial der Entdeckung erkannt wurde. Zugleich war es Albert Einstein, dessen bahnbrechende Erkenntnisse der Atomphysik erst den Weg geebnet hatten, der den damaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt zur Entwicklung der Atombombe bewegte – aus Sorge, das Deutsche Reich unter Adolf Hitler würde seinerseits an der Waffe arbeiten. Im Nachhinein und mit dem Wissen, dass Deutschland nicht aussichtsreich mit dem Bau der Bombe befasst war, nannte er den Brief einen „großen Fehler“. Julius Robert Oppenheimer, dem Leiter des für die Entwicklung der Atombombe verantwortlichen Manhattan Project, wird in der Folge des ersten Atomtests „Trinity“ wenige Wochen vor dem Angriff auf Hiroshima der Satz zugeschrieben: „Ich bin der Tod, der Zerstörer von Welten.“[20] Mit der „Göttinger Erklärung“ vom 12. April 1957 formulierten 18 deutsche Atomwissenschaftler im Kontext der Diskussion um eine atomare Aufrüstung der Bundeswehr eine gemeinsame Position zur Kernforschung: Sie lehnten eine Beteiligung an der Entwicklung von Atomwaffen ab, betonten jedoch zugleich die Bedeutung der zivilen Atomtechnik. Auf den seit 1957 stattfindenden „Pugwash“-Konferenzen diskutierten WissenschaftlerInnen aus den westlichen Industrienationen, dem Ostblock und auch den Entwicklungsländern die wissenschaftlichen und politischen Dimensionen der Nukleartechnik und bereiteten blockübergreifend Abrüstungsverhandlungen vor.

Fabian Pingel  

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[1] Der vorliegende Text befasst sich vorrangig mit der westeuropäischen Perspektive des Atomzeitalters, da die Quellenlage in Osteuropa recht schwierig ist.

[2] Die genauen Opferzahlen sind bis heute strittig. In einem Untersuchungsbericht des Pentagons aus dem Jahr 1946 ist von 70.000 Toten die Rede, teilweise werden aber auch deutlich höhere Zahlen angenommen, der Spiegel (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,368129,00.html) nennt zum Beispiel 140.000 Todesopfer in den ersten Monaten. Noch schwieriger gestaltet sich die Bezifferung der Opferzahlen aus den Spätfolgen der radioaktiven Verstrahlung.

[3] Vgl. Paul, Gerhard. 2006. Visual History. Göttingen, S. 249.

[4] Vgl. Leo, Vincent. 1985. “The Mushroom Cloud Photograph: From Fact to Symbol.” In Afterimage 13 (Summer): S. 6.

[5] Vgl. Goldberg, Vicky. 1991. The Power of Photography. How Photographs Changed Our Lives. New York.

[6] Eine sehr ausführliche Chronologie der Atombombe und damit verbundener Ereignisse findet sich in: Light, Michael. 2003. 100 Suns. New York.

[7] Einen Abriss über die Verwendung der Atombombe, insbesondere des Atompilzes, in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern liefert Gerhard Paul in einem Beitrag über die „mushroom cloud“ als Medienikone: Paul, Gerhard. 2006. Visual History. Göttingen.

[8] Vgl. Light, Michael. 2003. 100 Suns. New York.

[9] http://www.cnduk.org (letzter Abruf 4.9.08).

[10] www.cnduk.org/index.php (4.9.08).

[11] Vgl. Kolsbun, Ken/Sweeney, Michael. 2008. Peace. The biography of a symbol. Washington DC, S. 58ff.

[12] Vgl. Tuschhoff, Christian. 1995. „Strategiepoker: massive Vergeltung – flexible Antwort.“ In Das Zeitalter der Atombombe, hg. v. Michael Salewski. München, hier S. 171.

[13] Rauchhaus, Robert W. o.J. Evaluating the Nuclear Peace Hypothesis, iicas.ucsd.edu/papers/PIA/rauchhaus_paper.pdf

[14] Seit wann genau eine Zweitschlagsfähigkeit auch seitens der Sowjetunion bestand, ist in der Literatur strittig. Während Jost Dülffer (Dülffer, Jost. 2004. Europa im Ost-West-Konflikt 1945–1990. München) eine solche bereits in der Kubakrise als gegeben ansah, sieht Werner Link (Link, Werner. 1996. „Die Entwicklung des Ost-West-Konflikts.“ In Einführung in die internationale Politik, hg. v. Manfred Knapp und Gert Krell. München/Wien) eine beidseitige Zweitschlagsfähigkeit erst Ende der 1960er-Jahre erreicht.

[15] The Economist, 4. Januar 1997.

[16] Exposeeum, www.exposeeum.de/expo2000/geschichte/detail.php (4.9.08).

[17] Gamillscheg, Hannes. 2000. „Die Aussichten: sonnig – mit gelegentlichen Kraftwerk-Schließungen.“ In Frankfurter Rundschau, 21.5., zu finden auf: www.bi-ahaus.de/p-0005331-dk-akw-ade.htm (4.9.08).

[18]Winterman, Denise. “The other smiley.” In BBC News Online, news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4484642.stm (4.9.08).

[19] Vgl. Paul, Gerhard. 2008. „Tschernobyl.“ In Das Jahrhundert der Bilder, hg. v. Gerhard Paul, S. 524–531. Göttingen.

[20] Vgl. Dambeck, Holger. 2005. „Die späte Reue der Atom-Pioniere.“ In Spiegel Online, www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,368129,00.html (20.11.08).


Zitierempfehlung: Pingel, Fabian, Atomzeitalter. Bildaufsatz der Ikone „Atomzeitalter“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/atomzeitalter.html

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