Materialien zum Gedenkjahr 2018

 

"Anschluss" 1938 / Quelle: © Votava, Wien


Im Jahr 2018 wird mehrerer nicht nur für die Geschichte Österreichs entscheidender historischer Ereignisse gedacht. Das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 führte in Österreich zur Gründung der Ersten Republik sowie zur Einführung des allgemeinen Wahlrechts, das erstmals auch alle Frauen umfasste.

1938 wurde Österreich von Nazideutschland annektiert, große Teile der Bevölkerung begrüßten den „Anschluss“ jedoch, das brutale Novemberpogrom des selben Jahres überzeugte viele vom Regime als Juden/Jüdinnen Verfolgte endgültig davon, aus dem Land zu flüchten.

1948 nahm die UN-Generalversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschrechte an, die unter dem Eindruck der Katastrophen von Shoa und Zweitem Weltkrieg formuliert worden war.

Das Jahr 1968 steht für gesellschaftlichen Wandel, der auch in Österreich spürbar wurde.

Auf der Website des Demokratiezentrum Wien finden Sie umfangreiche Informationen zu diesen Themen.

 

Gedenktage online. Virtueller Materialienkoffer

Das Modul befasst sich anhand von Gedenktagen wie dem 11./12./13. März 1938 (dem "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland), dem 5. Mai (Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus) oder dem 9. November (die Novemberprogrome 1938) mit der Vorgeschichte des Datums, der Genese als Gedenktag sowie dem öffentlichen und medialen Diskurs zum wiederkehrenden Gedenktag und bietet Originalquellen und Links zu externen Ressourcen, Organisationen und Institutionen. An den Beschluss der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 wird heuer ebenfalls erinnert, auch die Bedeutung dieses Tags wird im Modul untersucht.

Hier geht's zum Modul Gedenktage online

 

Ausgrenzung, Zivilcourage und Demokratiebewusstsein. Damals und Heute

Die Broschüre richtet sich an Jugendliche und deren Eltern, LehrerInnen sowie MultiplikatorInnen der außerschulischen Jugendarbeit. Sie zielt zum einen auf die Sensibilisierung junger Menschen in Hinblick auf die Geschehnisse rund um das Jahr 1938 ab, zum anderen wird ein Bogen in die Gegenwart gespannt, um Geschichte für die Jugendlichen greifbar zu machen und aufzuzeigen, was wir auch heute noch aus den Erzählungen von damals lernen können. Ein wichtiges Anliegen war es auch, herauszuarbeiten, was Demokratie ausmacht und welche Handlungsmöglichkeiten uns ein demokratisches System in Abgrenzung zu einem autoritären System bietet.

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Themenmodul Demokratieentwicklung in Österreich

Das Themenmodul zeichnet die Geschichte der 1918 ausgerufenen Ersten Republik nach; die junge Demokratie wurde 1933/34 vom austrofaschistischen Ständestaat abgelöst, 1938 erfolgte der "Anschluss" an Deutschland. Die Seiten erläutern die historischen Entwicklungen und bieten zahlreiche weiterführende Materialien.

1918 wurde in Österreich das allgemeine Wahlrecht eingeführt, das erstmals auch alle Frauen miteinschloss. Die Hintergründe zum Kampf für das Frauenwahlrecht werden hier erläutert.

Das Symboljahr 1968 steht für den Wunsch nach gesellschaftlichem Wandel vor dem Hintergrund der konservativen ersten Nachkriesjahrzehnte. Hier finden Sie Material zu den sozialen, kulturellen und politischen Ausprägungen in Österreich.

Hier geht's zum Modul Demokratieentwicklung in Österreich

 

Lernmodul Demokratieentwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert

In diesem Lernmodul werden die oben angesprochenen Themen für die Behandlung an der Schule aufbereitet, weiterführendes Text- und Bildmaterial wird zur Vertiefung angeboten.

Hier geht's zum Lernmodul

 

Demokratieforum 2008

Das Jahr 2008 stand im Zeichen der Erinnerung an eine Vielzahl historischer Ereignisse, die von zentraler Bedeutung für die Demokratieentwicklung waren – darunter die bürgerliche Revolution 1848, die Ausrufung der Republik 1918, die Ausschaltung des Parlaments 1933, der "Anschluss" an das nationalsozialistische Deutschland 1938 und die internationalen Studentenunruhen 1968.

Das Demokratiezentrum Wien brachte aus diesem Anlass aktuelle Beiträge aus dem "Gedenkjahr 2008" online, die in Kooperation mit ORF Ö1/science.orf.at entstanden sind und auf die vom Demokratiezentrum Wien im März 2008 veranstaltete Konferenz Von autoritären Gesellschaften zur Demokratie. Demokratie und Diktatur im Widerstreit seit 1918 zurückgehen.

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