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„Sei ein gutes Mädchen und halte die Klappe“

Politische Partizipation von jungen Arbeitnehmerinnen in soziotechnischen Welten

Das qualitative Forschungsprojekt untersucht Politische Partizipation von jungen Frauen in soziotechnischen Welten. In diesem innovativen Forschungsvorhaben verknüpfen wir Ansätze der Science & Technology Studies-Perspektive (Latour 2017; Puig de la Bellacasa 2017) mit politikwissenschaftlicher Partizipationsforschung (Baringhorst 2014) und dem Inclusive Citizenship Education-Ansatz (Kleinschmidt/Kenner/Lange 2019). Das Forschungsvorhaben reagiert durch den qualitativen Forschungsansatz auf eine Lücke in der bisherigen Literatur, die sehr quantitativ arbeitet. Darüber hinaus gibt es bisher keine Untersuchungen mit ausdrücklichem Österreich-Bezug.

Die empirischen Daten werden mittels Online-Fragebogen sowie Einzel- und Gruppeninterviews erhoben und die Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen Artikels publiziert. Ziel des Projektes ist es, Politische Partizipation von jungen Frauen besser zu verstehen, die Exklusionsmechanismen, mit denen sie innerhalb soziotechnischer Welten konfrontiert sind, zu analysieren und somit einen Beitrag zu Digitaler Inklusion zu leisten. Perspektivisch können dadurch Weiterbildungen nachhaltig und vorrausschauend konzipiert werden.

Das Projekt wird vom Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien unterstützt.

 

Laufzeit

2020–2021

 

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