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Creative Access

Mit eigenen Softwareprogrammen - wie hier mit Touchgraph.com - können die Vernetzungen einzelner Webseiten im Netz nachverfolgt und grafisch dargestellt werden. Die Ansicht zeigt die Vernetzungen des Demokratiezentrum Wien mit anderen Internetseiten.

Forschungsprojekt im Rahmen des Calls SciENCE for creative industries, gefördert vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF).

Im Rahmen des Projekts Creative Access: Digital Archives Between Open Knowledge Society and Commodification in Vienna wurde die Rolle digitaler Archive als Wissensspeicher und öffentliche Schnittstellen von den in den Creative Industries hergestellten Inhalten und Gütern analysiert. Es wurden kulturelle, ökonomische und rechtliche Aspekte beleuchtet, um ein detaillierteres Bild davon zu erzeugen, wie digitale Archive den Zugang zum kulturellen Erbe unserer Gesellschaft formen und wie sie beschaffen sein müssen, um für Wien eine zukunftsorientierte und nachhaltige Infrastruktur für die Creative Industries herzustellen.

Das Forschungsprojekt zielte auf die Entwicklung von neuen Modellen und Strategien für potentielle AnbieterInnen und / oder BenutzerInnen digitaler Archive des kulturellen Erbes in Wien ab, zugleich versuchte es, diese im internationalen Kontext zu situieren und zu evaluieren. Es umfasste eine Analyse der Rolle von digitalen Archiven als Wissensspeicher und öffentliche Schnittstellen von Inhalten, die in den Creative Industries hergestellt werden. Auf der Basis einer eingehenden Analyse der Struktur und des potentiellen Werts bereits in Wien existierender digitaler Archive (einige davon arbeiten immer noch offline), wurde der komplexe rechtliche Rahmen, der das Angebot und / oder die Nutzung dieser Archive regelt, dokumentiert und in einer benutzerfreundlichen Wissens-Datenbank interpretiert. Zudem wurden spezifische Modelle und Strategien analysiert, um die wachsenden Zugangsbeschränkungen durch finanzielle Barrieren zu an Qualität und Inhalt orientierten digitalen Archiven zu überwinden (das betrifft die Frage des offenen oder limitierten Zugangs), ebenso wurden die möglichen Effekte solcher Modelle für die Creative Industries in Wien erörtert. Das Forschungsprojekt verstand sich als Beitrag für eine nachhaltige und offen zugängliche Infrastruktur in Wien.

Das Projekt war als interaktives und interdisziplinäres Forschungspaket angelegt. Das erfahrene und hoch qualifizierte Team deckte die Bereiche von angewandter Forschung, Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wissenschafts- und Technologiepolitik genauso ab wie den Bereich moderner Zeit- und Gegenwartsgeschichte.

Im Rahmen des Projekts fand von 21. bis 22 Oktober die internationale Konferenz Open Access to Digital Archives and the Open Knowledge Society statt.

Projektträger: Demokratiezentrum Wien
Projektleiter: Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb
Projektpartner: Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Univ.-Doz. Mag. Dr. Michael Nentwich, Institut für Bürgerliches Recht, Handels- und Wertpapierrecht der WU, Ass.-Prof. DDr. Walter Blocher, Univ.-Prof. Dr. Andreas Wiebe

ProjektmitarbeiterInnen:

Demokratiezentrum Wien:
Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb oliver.rathkolb@univie.ac.at
Mag.a. Gertraud Diendorfer diendorfer@demokratiezentrum.org
Mag.a Maria Wirth, wirth@demokratiezentrum.org
Dr. Vrääth Öhner
Mag.a Nina Friehs

Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ITA):
Univ.-Doz. Mag. Dr. Michael Nentwich

Institut für Bürgerliches Recht der WU/Abteilung für Informationsrecht und Immaterialgüterrecht
Ass.-Prof. DDr. Walter Blocher, Univ.-Prof. Dr. Andreas Wiebe, Mag. Peter Trybus, Mag. Markus Popolari

© Demokratiezentrum Wien

Veranstaltung

Open Access to Digital Archives and the Open Knowledge Society
Internationale Konferenz, Wien, 21. bis 22. Oktober 2005,
veranstaltet vom Demokratiezentrum Wien

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Im Rahmen des Projekts entstandene innovative juristische Wissensbasis zu urheberrechtlichen Fragen in der Wissensgesellschaft

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