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Intersektionalität

Der Begriff basiert auf der Erkenntnis, dass soziale Kategorien (wie Geschlecht, Ethnizität, Nation, Klasse) und damit zusammenhängende Diskriminierungen nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. Personen können von Mehrfachdiskriminierung betroffen sein. Benachteiligungen summieren sich nicht einfach, sondern stehen in komplexer Wechselwirkung, der Begriff benennt damit einen Ansatz, der das gleichzeitige Zusammenwirken von sozialen Ungleichheiten in den Blick nimmt.

Quellen:  Katharina Walgenbach (2012): Intersektionalität – eine Einführung. In: portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/schluesseltexte/walgenbach-einfuehrung/, S. 1.

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