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Anwerbeabkommen

Als in den 1960er und 1970er Jahren die sogenannten "Gastarbeiter" nach Österreich kamen, wurden zwischen den Herkunftsländern und Österreich Anwerbeabkommen geschlossen. Diese bildeten den rechtlichen Rahmen für die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. In der Praxis hatten die Anwerbeabkommen unterschiedliche Bedeutung. Während etwa das erste Anwerbeabkommen, das 1962 mit Spanien abgeschlossen wurde, nur wenig Wirkung zeigte, waren die Vereinbarungen mit der Türkei (1964) und Jugoslawien (1966) für die Arbeitsmigration nach Österreich wichtiger. Auch die deutsche Bundesrepublik schloss in diesem Zeitraum ähnliche Anwerbeabkommen ab.

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