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Der Papst

Das Papsttum ist historisch fest in Europa verwurzelt und dabei besonders eng mit der bildgeschichtlich so wichtigen Stadt Rom verbunden. Zugleich steht der Papst als global „sichtbares Haupt“[1] der katholischen Kirche mit ihrem universalen Anspruch beispielhaft dafür, dass zentrale Elemente des europäischen Bildgedächtnisses immer auch weit über Europa hinausweisen.[2] In einer globalisierten (Medien-)Welt kann das wohl kaum anders sein. Diese zentrale Anbindung an die europäische Geschichte bei gleichzeitiger Ausstrahlung in die Welt gilt beispielsweise auch für visuelle Erinnerungsorte wie den Spanischen Bürgerkrieg, den Eisernen Vorhang oder den Holocaust. In einer zweiten Hinsicht können Papstbilder ebenfalls als exemplarisch gelten, denn ganz gleich, ob man nun an Willy Brandts Kniefall in Warschau, an die Ikonographie der Friedenstaube oder an Picassos Gemälde Guernica denkt: Das politische Bildgedächtnis Europas im 20. Jahrhundert steckt voller religiöser Bezüge. Hat die Religion sich also im Laufe des 20. Jahrhunderts gar nicht so weit aus den politischen Öffentlichkeitsarenen Europas zurückgezogen, wie oft angenommen wird? 

Tatsächlich sind beide Felder bis heute eng miteinander verbunden, wie ein Blick auf das Oberhaupt der katholischen Kirche zeigt: Papst Benedikt XVI. hielt am 12. September 2006 eine Vorlesung an der Universität Regensburg. Dort hatte er in den 1970er-Jahren als Theologieprofessor gewirkt – und auch diesmal war sein Thema ein theologisches: Der Papst sprach zum theoretischen Verhältnis von Religion und Vernunft.[3] Dabei zitierte er eingangs einen Dialog aus dem 14. Jahrhundert zwischen dem christlichen byzantinischen Kaiser Manuel II. und einem muslimischen Intellektuellen. Der Kaiser äußert sich in diesem Gespräch polemisch über den Religionsgründer Mohammed und die gewaltsame Ausbreitung des Islam. In der Folge der Regensburger Vorlesung entbrannte eine Debatte um die Frage, ob Benedikt XVI. das Zitat Manuels II. zustimmend verwendet habe. Der Papst und seine Sprecher betonten zwar, dass diese Auslegung falsch sei. Doch in Teilen der islamischen Welt wurde die Rede als heftige Provokation aufgefasst: Einige Geistliche riefen zu Protesten auf, und die pakistanische Nationalversammlung verabschiedete eine Resolution, in der es hieß, der Papst habe die Gefühle der Muslime und Musliminnen verletzt und gegen die UN-Menschenrechtskonvention verstoßen. Auf diplomatischem Wege versuchte Benedikt XVI. dann einige der Sympathien zurückzuerobern, die er sich als Theologe in der islamischen Welt verscherzt hatte: In diesem Sinne nutzte er seine erste Türkeireise vom 28. November bis zum 1. Dezember 2006. Der Papst traf dabei nicht nur mit religiösen Würdenträgern zusammen, sondern auch mit dem türkischen Präsidenten Sezer sowie mit dem Ministerpräsidenten Erdoğan. Die dabei entstandenen Bilder zeigen Benedikt XVI. wie einen typischen politischen Staatsgast (Abb. 1).

Was den Papst bei solchen öffentlichen Bildanlässen wie der erwähnten Türkeireise sehr augenscheinlich von anderen PolitikerInnen unterscheidet, ist seine Kleidung. Statt der bei Staatsmännern üblichen Einheitstracht von (dunklem) Anzug und Krawatte ist der Souverän des Vatikanstaates traditionell in strahlendes Weiß gekleidet: Als Gewand pflegt er eine „Soutane“ zu tragen, das Kreuz um seinen Hals ist wie bei jedem katholischen Bischof als „Pektorale“ bekannt und seine Kopfbedeckung ist meist der „Pileolus“, ein flaches Käppchen (Abb. 2). Benedikt XVI. hat sich bezüglich seines Dresscodes aber auch dadurch hervorgetan, dass er die Tradition des „Camauro“, einer roten Samtmütze mit Pelzbesatz, wieder belebte, durch die er u.a. an die Ikonographie Urbans VIII. anschloss. Dieser Papst war im 17. Jahrhundert durch Giovanni Lorenzo Bernini mit dem Camauro dargestellt worden und wollte solchermaßen seine Strenge betonen (Abb. 3) – bei Benedikt XVI. wurde die Pelzmütze dagegen in der Öffentlichkeit eher als modisches Accessoire gedeutet, was auf die Vieldeutigkeit solch visueller Inszenierungen hindeutet.[4] Ohnehin ist dieser Papst sehr versiert, was Fragen der kirchlichen Kopfbedeckungssymbolik angeht: So hat er in seinem persönlichen Wappen die dreifache Papstkrone („Tiara“; Abb. 4) durch eine einfache Bischofsmitra mit drei goldenen Ringen ersetzt. Zu den päpstlichen Insignien zählen neben der Tiara und den spezifischen Gewändern übrigens traditionell der Thron, der Fischerring sowie der Hirtenstab („Ferula“). Die unmittelbar anschauliche Unverwechselbarkeit, welche der Papst mithilfe solcher und anderer Bildformeln für sich gewinnt, hat zwar eine viele Jahrhunderte alte Tradition, doch erweist sie sich gerade im strengen Aufmerksamkeitsregime des Fernsehzeitalters als unschätzbarer Vorteil: „Die Kombination von aufgeschlossener Medienmoderne und Festhalten an Traditionen hat sich unter den Bischöfen von Rom nicht erst im Telepapst Johannes Paul II. inkarniert.“[5] Die Päpste sind, mit einem Wort, medienkompatibel.[6]

Passend zu seiner Rolle als Staatsgast machte Benedikt XVI. während seines Türkeibesuchs Ende 2006 unter anderem Station am Anıtkabir, dem Mausoleum des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk. In das dortige Gästebuch trug der Papst sich nach Angaben von Radio Vatikan mit einem Atatürk-Zitat ein: „Friede im Land und in der Welt.“[7] Benedikts Bemühungen um die Schlichtung des Streits, den seine intellektuellen Regensburger Ausführungen nach sich gezogen haben, belegen es eindrücklich: Der Papst ist „nicht nur Welttheologe und Weltdenker – er ist auch Weltpolitiker, ob er das will oder nicht“[8]. Und das, obwohl die beinahe 2.000-jährige Erfolgsgeschichte der Nachfolger Petri im Laufe der Moderne auch zu einer Geschichte ihres weltlichen Machtverlusts geworden ist. Niemand hat die politische Schwäche der Päpste auf dem internationalen Parkett treffender auf den Punkt gebracht als der sowjetische Diktator Stalin, der einst höhnisch fragte, wie viele Divisionen der Papst habe. Das (post-)moderne Papsttum verfügt nämlich nicht mehr über militärische Macht – seine gut 100 Schweizergardisten stehen in einer über 500-jährigen Tradition, sind heute aber eher von symbolischem Wert (Abb. 5).

Das Papsttum aber hat die durch Stalin maßgeblich mitbegründete militärische Supermacht der Sowjetunion überdauert. Ihre vermeintliche Schwäche hat in den vergangenen Jahrzehnten vielleicht sogar eher als Vorteil der Päpste gewirkt, weil sie nämlich eine Konzentration auf ihr eigentliches Kerngebiet, die institutionalisierte Kirche, zur Folge hatte: Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren die Bischöfe von Rom hingegen stets um den Ausgleich ihrer konfligierenden Rollen als geistliche Führer mit universalem Anspruch und als weltliche Herrscher mit begrenztem Territorium bemüht gewesen. Die theoretische Reflexion dieses Spagats führt zurück bis zur Zwei-Reiche-Lehre des Augustinus, der zwischen civitas dei (Gottesstaat) und civitas terrena (irdischem Staat) unterschieden hat.[9] Aufbauend darauf und in Anlehnung an das Lukas-Evangelium (Lk 22,38) entwickelte das mittelalterliche Papsttum seine sogenannte Zwei-Schwerter-Lehre. Visualisiert wurde sie u.a. in der Dresdener Bilderhandschrift des rechtsgeschichtlich bedeutenden Sachsenspiegels, den Eike von Repgow im 13. Jahrhundert verfasst hat. Dort findet sich eine Abbildung des thronenden Christus, der sowohl dem Kaiser (erkennbar an Krone und Szepter) als auch dem Papst (erkennbar an der Tiara) je ein Schwert überreicht (Abb. 6). Den Höhepunkt des mit diesem Herrschaftsmodell verbundenen Machtanspruchs der Kirche markierte die Bulle Unam sanctam von Bonifaz VIII. im Jahr 1302. In dieser Urkunde forderte der Papst, das geistliche Schwert sei „von“ der Kirche, das weltliche hingegen „für“ sie zu führen. Alle weltliche Macht sollte also der geistlichen – und damit dem Papsttum – untergeordnet sein. Wenngleich dieser Anspruch in all seiner Schärfe niemals umzusetzen war und die Päpste bereits kurz nach Unam Sanctam vorübergehend ins Exil von Avignon führte, blieben die päpstlichen Monarchen doch bis weit in die Neuzeit hinein maßgebliche Akteure der politischen Geschichte Europas.

Seinen machtpolitischen Tiefpunkt erreichte das Papsttum schließlich im 19. Jahrhundert. Hatten die mittelalterlichen Päpste noch den Anspruch auf das Recht zur Kaiserkrönung erhoben, so war Pius VII. bei der Selbstkrönung Napoléons zum Kaiser der Franzosen 1804 (fast) nur noch als Zuschauer erwünscht (Abb. 7). Der Wiener Kongress stellte den durch Napoléon zwischenzeitlich beseitigten Kirchenstaat zwar wieder her. Doch 1870 erfolgte im Rahmen der nationalen Einigung Italiens die Eroberung durch italienische Truppen; bis 1929 schwelte anschließend die „Römische Frage“ um den staatsrechtlichen Status des katholischen Machtzentrums, dann wurden schließlich die Lateranverträge zwischen dem „Heiligen Stuhl“[10] und dem unterdessen faschistisch regierten italienischen Staat abgeschlossen. Darin wurde unter anderem die Souveränität des Heiligen Stuhls in internationalen Beziehungen festgelegt. Der Papst war nun Staatsoberhaupt einer kleinen Enklave in der Stadt Rom, dem „Staat der Vatikanstadt“. Dessen Gebiet galt im Gegenzug für das Versprechen, sich im Wesentlichen aus Streitigkeiten zwischen anderen Staaten herauszuhalten, als unverletzlich. Das politische System des Vatikanstaats ist durch eine vom jeweiligen Herrscher auf Lebenszeit ausgeübte absolute Wahlmonarchie gekennzeichnet: Der Papst vereint dabei die rechtsprechende, gesetzgebende und ausführende Gewalt auf sich.

Mit seinem Rückzug auf ein winziges Territorium könnte die Geschichte des Papsttums als eines international relevanten politischen Akteurs eigentlich beendet sein, zumal sich Pius IX. in seinem berüchtigten Syllabus errorum bereits 1864 auch in politiktheoretischer Hinsicht aus der europäischen Moderne verabschiedet hatte. Dieses „Verzeichnis der Irrtümer“ wandte sich u.a. gegen Sozialismus, Liberalismus und Demokratie. Doch im Laufe des 20. Jahrhunderts hat das Papsttum diesbezüglich einen erstaunlichen Wandel durchgemacht, wobei einer der wichtigsten Meilensteine das durch Johannes XXIII. einberufene und nach dessen Tod durch Paul VI. fortgeführte Zweite Vatikanische Konzil (1962–65) gewesen ist. Zunehmend haben sich die Päpste nämlich als Anwälte eben jener Menschenrechte (insbesondere auch der Religionsfreiheit) verstanden, welche sie ursprünglich als gefährliche Irrlehren angesehen haben und die heute neben der Trennung von Politik und Religion häufig als zentrale Errungenschaften der europäischen Aufklärung geltend gemacht werden.[11] So forderte Johannes XXIII. zwei Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer in seiner letzten Enzyklika Pacem in terris[12] die Gewährung der Religionsfreiheit im Ostblock. 1965 erfolgte dann die Konzilserklärung Dignitatis humanae[13] und damit ein dauerhaftes Bekenntnis der katholischen Kirche zum Menschenrecht auf Religionsfreiheit. In der Pastoralkonstitution Gaudium et spes[14] bejahten die Kirchenväter zudem die Demokratie als politisches Prinzip – wenngleich der Papst den Vatikanstaat bis heute weiterhin als autokratischer Monarch regiert.

Johannes Paul II., der von 1978 bis 2005 amtierte, hatte sich insbesondere den interreligiösen Dialog auf die Fahnen geschrieben. Wichtige Akte seiner symbolischen Politik waren in diesem Zusammenhang nicht nur der spektakuläre Bußakt Mea culpa im Jahr 2000, mit dem er unter anderem die kirchlichen Verfehlungen der Inquisition, der Glaubenskriege und der Judenverfolgung bekannte, sondern lange zuvor schon das durch ihn angeregte Friedensgebet der Religionen in Assisi im Oktober 1986 (Abb. 8). Der Ort dieses Treffens verweist darauf, dass die Päpste trotz des weltumspannenden Anspruchs ihrer Kirche bislang weiterhin tief in Europa verwurzelt sind. Ein solches interreligiöses Treffen wurde übrigens wenige Monate nach den Anschlägen des 11. September 2001 noch einmal in Assisi wiederholt, um den vermeintlichen Clash der Kulturen auf diese Weise bildwirksam zu dementieren. Durch solche (häufig umstrittenen) Inszenierungen ist Johannes Paul II. als „Medienpapst“ bzw. als „Fernsehpapst“ in die Geschichte eingegangen. Sein global bekannt gewordenes Ritual des Bodenkusses bei Auslandsreisen zeichnete sich durch den Doppelsinn von visualisierter Demut und Inbesitznahme aus.[15] Je nach gewählter Perspektive konnten die Bilder dieser Geste also sehr unterschiedlich interpretiert werden. Nicht nur damit zog der erste polnische Papst bisweilen massive Kritik auf sich: Denn sein gesellschaftspolitischer Standpunkt war äußerst konservativ, wenn es etwa um Fragen wie Homosexualität, Verhütung und Abtreibung oder um die Emanzipation der Frauen ging. Auch gegenüber dem Staatssozialismus vertrat er eine klare Haltung: Er riet „den Katholiken in Polen und überall in Osteuropa von jedem Kompromiss mit dem Marxismus ab und bot ihnen seine Kirche […] als Gegenpol“[16] an (Abb. 9). Die politischen Bemühungen der lateinamerikanischen Befreiungstheologie lehnte er ebenso ab wie sein Nachfolger Benedikt XVI. Letzterer hat sich zu Beginn seiner Amtszeit mehrfach aktiv in die südeuropäische Politik eingemischt (so etwa beim Kampf gegen ein Bioethik-Referendum in Italien).

Die beiden Medienpäpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben sich stets mehr als moralische Autoritäten denn als Sach- und Machtpolitiker verstanden und gerade dadurch ihren internationalen politischen Einfluss zu wahren gewusst. Johannes Paul II. hat diesen hohen ethischen Selbstanspruch nicht zuletzt durch die Inszenierung seines langen Siechtums bis hin zu seinem Tod im April 2005 unterstrichen. Damit stellte die katholische Kirche zugleich ihre ungebrochene Bildmächtigkeit unter Beweis. Die stetige Spannung, welcher der römische Bischof durch die Doppelung von Mensch und Amt im päpstlichen Körper unterworfen ist, wurde bis an die Schmerzgrenze demonstriert. Selbst der tote Körper Johannes Pauls II. trat noch in eine visuelle Beziehung zur Öffentlichkeit, indem man ihn schräg, also gut sichtbar, aufbahrte (Abb. 10). Die Dramaturgie des päpstlichen Sterbens zog weltweit Aufmerksamkeit auf sich und auf die katholische Kirche.[17] Dieses Medienereignis und seine bildgeschichtliche Tradition belegen, dass Personalisierung, Inszenierung, Visualisierung und Theatralisierung von Politik keineswegs Verfallserscheinungen unserer (post-)modernen Mediengesellschaften sind, wie oft behauptet wird. Die lange Geschichte des Papsttums und seiner politischen Ikonographie erweist das Gegenteil.

Benjamin Drechsel

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[1] Re, Niccolò del, Hg. 1998. Vatikanlexikon. Augsburg: Pattloch (italien. Original 1995), S. 534.

[2] Kritisch zu einem solchen Verständnis von europäischen Erinnerungsorten mit globaler Dimension äußert sich König, Helmut. 2008. „Statt einer Einleitung: Europas Gedächtnis. Sondierungen in einem unübersichtlichen Gelände.“ In Europas Gedächtnis. Das neue Europa zwischen nationalen Erinnerungen und gemeinsamer Identität, hg. v. Helmut König, Julia Schmidt und Manfred Sicking, S. 9–37. Bielefeld: transcript, S. 21.

[3] Als offizielle schriftliche Fassung der Rede (gegenüber der mündlichen Fassung an entscheidender Stelle leicht verändert) vgl. online  (14. November 2008) bzw. Benedikt XVI. 2006. Glaube und Vernunft: Die Regensburger Vorlesung. Kommentiert von Gesine Schwan u.a. Freiburg: Herder.

[4] Bredekamp, Horst. 2007. „Vom Birett zum Camauro. Zum Zusammenspiel von Kleidung, Körper und Papstwürde.“ In Papsttum und Politik. Eine Institution zwischen geistlicher Gewalt und politischer Macht, hg. v. Tobias Mörschel, S. 75–100. Freiburg: Herder, S. 92f.

[5] Hörisch, Jochen. 2001. Eine Geschichte der Medien. Von der Oblate zum Internet. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 130.

[6] Das gilt auch für weite Teile der katholischen Kirche insgesamt, die seit jeher mit Bildmedien befasst war und sich auch heute darum bemüht; beispielsweise gibt es eine wichtige Tradition katholischer Filmkritik (www.filmwerk.de).

[7] kna/ansa. 2006. „Papst besucht Atatürk-Mauseoleum.“ In Radio Vatikan, 28. November, www.vaticanradio.org/ted/Articolo.asp (17. Oktober 2007).

[8] Drobinski, Matthias. 2007. „Wider die ‚Diktatur des Relativismus‘. Roms Aufstand gegen die Moderne.“ In Papsttum und Politik. Eine Institution zwischen geistlicher Gewalt und politischer Macht, hg. v. Tobias Mörschel, S. 157–168. Freiburg: Herder.

[9] Augustinus, Aurelius. 2007. De civitate Dei. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag.

[10] Die Bezeichnung „Heiliger Stuhl“ (lat. sancta sedis) bezieht sich auf das Papstamt als Völkerrechtssubjekt sowie als oberste Einrichtung der katholischen Kirche; häufig sind dabei auch die weiteren zentralen Einrichtungen der katholischen Kirche mitgemeint, die gemeinsam mit ihm die Römische Kurie bilden. Dazu zählen etwa das Staatssekretariat, die Päpstlichen Räte und verschiedene „Kongregationen“ (z.B. für Glaubenslehre oder Bildungswesen).

[11] Beispielsweise in Tibi, Bassam. 2001. Europa ohne Identität? Leitkultur oder Wertebeliebigkeit. München: Goldmann (2. Auflage).

[12] Zum lateinischen Originaltext vgl. http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/encyclicals/documents/hf_j-xxiii_enc_11041963_pacem_lt.html (14. November 2008).

[13] Zum deutschen Text vgl. http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651207_dignitatis-humanae_ge.html (21. November 2008).

[14] Zum deutschen Text vgl. http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html (14. November 2008).

[15] Bredekamp, Horst. 2007. „Vom Birett zum Camauro. Zum Zusammenspiel von Kleidung, Körper und Papstwürde.“ In Papsttum und Politik. Eine Institution zwischen geistlicher Gewalt und politischer Macht, hg. v. Tobias Mörschel, S. 75–100. Freiburg: Herder, S. 81–84; Alzheimer-Haller 2005, S. 315.

[16] Judt, Tony. 2006. Die Geschichte Europas seit dem Zweiten Weltkrieg. Bonn: bpb (engl. Original 2005), S. 673.

[17] Leggewie, Claus/Lenger, Friedrich. 2006. „Zur Funktion und Geschichte von Medienereignissen.“ In Unvergessliche Augenblicke. Die Inszenierung von Medienereignissen, Ausstellungskatalog hg. v. DFG-Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, S. 8–15. Frankfurt am Main: Societätsverlag.


Zitierempfehlung: Drechsel, Benjamin, Der Papst. Bildaufsatz der Ikone „Der Papst“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/der-papst.html 

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