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Marshall-Plan

Das US-amerikanische Hilfsprogramm für Europa (ERP - European Recovery Program), benannt nach dem amerikanischen Außenminister George Marshall, wurde im März 1948 vom US-Kongress verabschiedet und wegen der Ablehnung der Mitarbeit von Seiten der Ostblockländer auf 18 westliche europäische Länder beschränkt, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland und Österreich. Die Marshall-Plan-Hilfe wurde als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden, die teilnehmenden Länder verpflichteten sich zur Produktionssteigerung, Stabilisierung der Währung, Liberalisierung des Handels. Sie umfasste Kredite und Sachlieferungen, v.a. in Form von Geschenken von Lebensmitteln und Rohstoffen, die im Inland zu Marktpreisen verkauft werden sollten, der Erlös floss in einen eigenen Fonds, aus dem wiederum günstige Kredite für die heimische Wirtschaft gewährt werden konnten. Westeuropa erhielt bis Ende 1951 von den USA insgesamt etwa 13 Mrd. Dollar.

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