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Oslo-Prozess

Als Oslo-Prozess werden die geheimen Verhandlungen zwischen Israel und Palästina zu Beginn der 1990er Jahre bezeichnet. Diese führten 1993 zur Unterzeichnung des Abkommens Oslo I, welches die gegenseitige Anerkennung zwischen Israel und PLO enthielt und eine begrenzte palästinensische Selbstverwaltung ermöglichte. Die PLO und ihr Vorsitzender Yassir Arafat kehrten aus dem Exil nach Palästina zurück, es wurde die Autonomiebehörde gegründet, die seither die Palästinensergebiete kontrolliert und verwaltet, jedoch stark von Israel sowie von westlichen Hilfszahlungen abhängig ist.
Im Jahr 1994 erhielten Yassir Arafat, Yitzhak Rabin und Schimon Perez für dieses Abkommen den Friedensnobelpreis. 1995 wurde das Abkommen Oslo II unterzeichnet, welches den Rückzug Israels aus großen Teilen des Westjordanlandes vorsah. Bald darauf wurde Yitzhak Rabin jedoch von einem jüdischen Fanatiker ermordet, dem diese politischen Zugeständnisse zu weit gingen. Damit kam der Friedensprozess ins Stocken, in weiterer Folge kam es zu weiterer Eskalation und Gewalt.

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