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Veranstaltungshinweise

SMG SchülerInnenMitGestaltung

Die Angebote der SchülerInnenMitGestaltung unterstützen die SchülervertreterInnen von KMS, NMS, WMS, SPZ, PTS und AHS-Unterstufe inhaltlich und methodisch bei ihrer aktiven Teilhabe am Schulgeschehen. Ergänzend gibt es Workshops für LehrerInnen, die Ansprechpersonen für SchülervertreterInnen vor Ort sind.

Alle LehrerInnen-Workshops werden bei der Bildungsdirektion für Wien/APS als Fortbildung anerkannt.

Infos und Anmeldung

 

 


 

SchülerInnenwettbewerb Politische Bildung 2019

Einsendeschluss: 9. Dezember 2019

Schulklassen der 4. bis 12. Schulstufe sind wieder eingeladen, am größten deutschsprachigen SchülerInnenwettbewerb zur Politischen Bildung teilzunehmen.

Die zwölf Themen decken ein breites Feld politischer und historischer Fragestellungen ab (Recht auf Bildung, Grenzen, Frauen in der Politik, Künstliche Intelligenz, Kunststoffverpackungen, Heimat, Politik aktuell u.a.). Eine Fülle an lukrativen Preisen wartet auf die teilnehmenden SchülerInnen.

Beraten und unterstützt werden die Schulen von der Serviceeinrichtung Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule

Nähere Informationen: politik-lernen.at/wettbewerbpb

 


 

Ausstellung

Geschichte und Gegenwart von ISOTYPE

Zeit: ab September 2019
Ort: Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, Vogelsanggasse 36, 1050 Wien

Wie kann man statistische Daten so aufbereiten, dass sie sich einprägen? Ein Team rund um Otto Neurath entwickelte in den 1920er Jahren die später als ISOTYPE bekannte "Wiener Methode der Bildstatistik". Eine Ausstellung im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum führt in die Geschichte und Prinzipien dieser statistischen Bildsprache ein: Welche Symbole sollte man verwenden? Welche Anordnung leitet die RezipientInnen zur Lektüre an? Wie kann eine Grafik auch Interesse für andere Grafiken wecken?

Die Ausstellung richtet sich an LehrerInnen und SchülerInnen, die ihr in Geschichte, Geographie und Deutsch erarbeitetes Wissen prägnant aufbereiten und präsentieren wollen. LehrerInnen für Bildnerische Erziehung würden wir auch gerne begrüßen dürfen. Ab dem 4.10. finden Freitag Vormittags alle zwei Wochen Führungen und Workshops zu diesem Thema statt.

Wir bieten Ihnen Anschauungsmaterial und wissenschaftliche überprüfte Daten an, im Gegenzug würden wir die Ergebnisse Ihres Schulprojektes gerne im Museum präsentieren. Um Anmeldung bei Gerhard Halusa und Gernot Waldner per Mail wird gebeten:

Gernot Waldner
Gerhard Halusa

In Kooperation mit dem Wien Museum


Weitere Informationen

 


 

Film

Refugee Lullaby

Zeit: ab 4. Oktober im Kino

Die israelische Filmemacherin Ronit Kertsner begleitet mit ihrer Kamera Hans Breuer, den letzten Wanderhirten Österreichs. Dieser unterstützt im Herbst 2015 Geflüchtete an der ungarischen Grenze. Im Zentrum stehen dabei nicht nur ein außergewöhnliches Lebenskonzept und solidarisches Verhalten, sondern auch die bewegende Familiengeschichte von Hans Breuer. Als Wanderhirte zog er jahrelang durch die österreichischen Alpen, hütete Schafe und sang dabei jiddische Lieder. Die Geschichten seiner Eltern - das Engagement seiner Mutter als kommunistische Widerstandskämpferin und die Flucht seines jüdischen Vaters aus Österreich - prägen seine eigene Biografie. Die Traumata der Vergangenheit werden in der Gegenwart politisch verhandelt. Hans Breuer hilft Geflüchteten und setzt sich damit für ein solidarisches Miteinander ein. Der Film zeigt diese berührenden Begegnungen und zeichnet dabei das Porträt eines Mannes, der durch seinen Einsatz tagtäglich ein Plädoyer für Gemeinschaftlichkeit und Verbundenheit abgibt.

Der Film feierte seine Premiere im Rahmen der diesjährigen Diagonale.

Website Hans Breuer: www.oyfnveyg.com

www.apomat.at

 


 

Filmfestival

this human world - International Human Rights Film Festival

Zeit: 28. November bis 10. Dezember 2019
Ort: Wien

Bereits zum zwölften Mal findet heuer das this human world - International Human Rights Film Festival statt. Vom 28. November bis 10. Dezember 2019 werden an insgesamt 13 Festivaltagen in vier Wiener Kinos (Gartenbaukino, Stadtkino im Künstlerhaus, Top Kino und Schikaneder) sowie der Brunnenpassage und dem Stand 129 (Kunst- und Kulturraum der Caritas Wien) rund 90 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm in Form von Workshops, Masterclasses und Diskussionen mit führenden Expert_innen und Filmemacher_innen aus aller Welt geboten. 

Programm

 


 

Lesung

Manfried Welan: Ein Baum in der Lichtung. Alterserwachen

Zeit: 4. Dezember 2019, 19:00 Uhr
Ort: Cafe Westend, 1070 Wien, Mariahilferstrasse 128

„Alterserwachen“ kann viel bedeuten. Hier geht es um die Ich- und Wir-Befindlichkeit eines alten, vielseitig erfahrenen Mannes. Das Buch enthält seine privaten Erkenntnisse und seine politischen Bekenntnisse. Es ist Schatzkästchen, für alt und jung, voller Fragen, die zum Nachdenken und Handeln anregen: „Mitwirken ist gefragt, selbstständig und wachsam sein, g'scheit sein und trotz allem weitermachen, auch als Wächter der Republik, des Rechtsstaates und der Demokratie!“

Das Buch von Manfried Welan schließt mit einem Plädoyer für eine neue Unabhängigkeitserklärung, eine Österreich-Erklärung, Felix Austria, quo vadis? Wohin gehst Du, glückliches Österreich? Die Dritte Republik hat schon begonnen.

Gästebeitrag: 3,- € ; Mitglieder und Studenten (bis 27 Jahre ) frei

 


 

Podiumsdiskussion

Studieren ohne Diskriminierung: Strategien gegen Rassismen, Sexismen und Ausgrenzung an Kunstuniversitäten

Zeit: 10. Dezember 2019, 18:00 Uhr
Ort: mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Bankettsaal, Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien

  • Belinda Kazeem-Kamiński, PhD-in-Practice, Akademie der bildenden Künste Wien
  • Marko Kölbl, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Anna Sporrer, Österreichischer Verwaltungsgerichtshof
  • Shzr Ee Tan, Royal Holloway University of London
  • Moderation: Rosa Reitsamer, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Anlässlich des Jahrestags der Deklaration der Menschenrechte und im Kontext der aktuellen politischen Herausforderungen für Kunstuniversitäten auf nationaler und globaler Ebene veranstaltet die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am 10. Dezember 2019 zum zweiten Mal einen Abend zu den Themen Menschenrechte, Gleichbehandlung und Antidiskiminierung. Im Konkreten widmet sich die Podiumsdiskussion der Vision eines diskriminierungsfreien Studierens und der Bedeutung, die den Kunstuniversitäten im Zugang zu künstlerisch-wissenschaftlicher (Aus-)Bildung und bei der Gestaltung der Studienbedingungen aus menschenrechtlicher Perspektive zukommt. Im Fokus stehen dabei strukturelle und individuelle Inklusions- und Exklusionsmechanismen, die Studierende aufgrund ihrer soziokulturellen, vergeschlechtlichten oder nationalstaatlichen Positionierung erfahren, Spielräume für die inklusive und geschlechtergerechte Ausgestaltung von Lehre, Wissenschaft und Forschung an Kunstuniversitäten sowie strategische Ansätze.

Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien steht für eine Haltung, die unverhandelbar ist: nämlich die Wahrung der Würde und Rechte aller Menschen ungeachtet ihrer unterschiedlichen Herkunft, Orientierung und Zugehörigkeit. Sie zählt darüber hinaus zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.



 

2. Jahrestagung für Menschenrechtsbildung

ethik.macht.recht

Zeit: 10. und 11. Dezember 2019, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstraße 18, 1100 Wien

Die 2. Jahrestagung für Menschenrechtsbildung (Referate, Diskussion und Informationsstände) erörtert Potentiale für Menschenrechtsbildung an Schulen in Österreich und wird

    grundlegende Informationen über Menschenrechte bereitstellen
    Tages- und schulpolitische Relevanz darstellen
    Vermittlungsansätze der Menschenrechtsbildung vorstellen
    Interesse für Menschenrechtsbildung wecken
    Mut machen, um sich dem Thema im schulischen Kontext vermehrt zuzuwenden

Zielpublikum: FachdidaktikerInnen, LehrerInnen und Studierende, die Menschenrechtsbildung im Schulalltag behandeln möchten.

Ablauf: Die Tagung erstreckt sich über zwei Nachmittage. An jedem Nachmittag finden zwei Hauptreferate inklusive Diskussion statt. Im Anschluss haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich an Informationsständen über Angebote und Materialien von zentralen Einrichtungen im Bereich Menschenrechtsbildung zu informieren.

Information und Anmeldung

 


 

13. Österreichischer Zeitgeschichtetag

Nach den Jubiläen

Zeit: 16. bis 18. April 2020
Ort: Universität Innsbruck
Deadline Call: 15. September 2019

Die zeitgeschichtliche Forschung ist auch in Österreich in den vergangenen Jahren von Jubiläen und der „Magie der runden Zahl“ bestimmt gewesen. Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie standen dabei ebenso im Zentrum der Aufmerksamkeit wie die Republikgründung, das Ende des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes, der „Anschluss“ und das Novemberpogrom, aber auch die „Gastarbeiter“-Anwerbeabkommen und das Umbruchjahr 1968. Zudem begingen einige österreichische Universitäten runde Jubiläen, stets mit einem Fokus auf die Zeitgeschichte: Nach dem vielschichtigen Gedenk- und Erinnerungsjahr der Republik Österreich 2018 feierte 2019 auch die Universität Innsbruck ihr 350-jähriges Bestehen.

Der 13. Österreichische Zeitgeschichtetag 2020, der mittlerweile dritte an der Universität Innsbruck, widmet sich daher einerseits der Auseinandersetzung mit den verschiedenen (positiven und negativen) Jubiläen und dem – für die Zeitgeschichte immer schon konstitutiven, aber sich stets wandelnden und neu zu bestimmenden – Spannungsfeld von Wissenschaft und medialer Öffentlichkeit bzw. Aufmerksamkeit sowie Erinnerungskultur und Geschichtspolitik.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

Vergangene Termine

 

 

10. NapoKo-Kolloquium

Zeit: 27. bis 29. November 2019
Ort: Wien
Deadline Einreichung: 15. September 2019

Was ist das NapoKo-Kolloquium?

Das jährlich stattfindende Kolloquium richtet sich an Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie Praktiker und Praktikerinnen im Bereich der politischen Kommunikation, die ihre abgeschlossenen und laufenden Forschungsarbeiten bzw. Projekte präsentieren und mit Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren möchten.

Wie könnt ihr am Kolloquium teilnehmen?

Der Call ist thematisch offen. Ihr könnt zu allen Themengebieten der Politischen Kommunikationsforschung einreichen. In einem Praxis-Track kann auch der Nachwuchs aus politischen Beratungen oder Parteien eigene Projekte präsentieren und der wissenschaftlichen Diskussion stellen. Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann fasst Eure Arbeit (Dissertation, Magister-, Master- und Bachelorarbeit oder Forschungs- bzw. Praxisprojekt) in einem Extended Abstract (800 bis max. 1000 Wörter, exklusive Literaturverzeichnis, Abbildungen und Tabellen) zusammen und schickt es bis 15. September 2019 an: sprecher@napoko.de.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

Symposium

Kunst und Politik

Zeit: 28. November 2019
Ort: WERK X, 1120, Oswaldgasse 35A

Veranstaltet von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte - Kontexte - Rezeption
und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum

Das Symposium befasst sich mit grundsätzlichen Aspekten politischer Ästhetik: Was ist „politische Kunst“? Wie könnte/sollte Kunst „politisch“ sein?
Ausgehend von politisch-ästhetischen Verfahren, wie sie etwa Elfriede Jelineks Werk charakterisieren, werden auch konkrete Formen und Strategien politischer Kunst heute diskutiert. Dabei geht es insbesondere um aktuelle Verfahren der Störung, Unterbrechung und Subversion.

Weiters werden die verschiedenen Künste (wie Literatur, Musik, Theater, Tanz, bildende Kunst, Film) und neue intermediale künstlerische Formate in Hinblick auf ihre politisch-ästhetischen Möglichkeiten untersucht. Zur Debatte steht auch, ob es derzeit eine Tendenz zu unpolitischer Kunst gibt. Das Verhältnis von Politik, Ästhetik und Moral sowie die Position der/des KünstlerIn heute stehen dabei besonders im Fokus.

Das Symposium ist dialogisch konzipiert und bildet den Auftakt eines großangelegten wissenschaftlich-künstlerischen Forschungsprojekts zum Themenfeld „Kunst und Politik“.

Programm

 


 

Theater

Wer hat meinen Vater umgebracht

Zeit: ab 27. November 2019
Ort: Volkstheater, verschiedene Spielstätten

nach dem Buch von Édouard Louis
mit Motiven aus Das Ende von Eddy von Édouard Louis
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Regie Christina Rast
Bühnenbearbeitung von Christina Rast und Heike Müller-Merten

Der Sohn will gesehen werden. Aber das Auge des Vaters meidet seinen Anblick. Der Sohn ist im Begriff, Grenzen zu überschreiten – hin zum Weiblichen, Schwulen, Gebildeten, und das macht ihn für den Vater zum Störfall. Der Sohn wird die ganze Jugend über hoffen, der Vater würde verschwinden. Jetzt, als Erwachsener, ist er auf der Suche nach ihm. Und nach den Ursachen für dessen Zerstörung. Aus der schmerzhaften Erinnerung an eine Kindheit, die von Armut, toxischer Männlichkeit, Homophobie und Bildungsferne geprägt ist, getrieben von der Scham über die proletarische Herkunft, gelingt dem jungen Intellektuellen der Perspektivenwechsel. Édouard Louis verhandelt das individuelle Schicksal seines Vaters als gesellschaftliches Phänomen. Indem er anerkennt, dass die Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Klasse nicht nur für seinen Vater ein Urteil bedeutet, kann der Sohn die Opferrolle verlassen und wird zum Ankläger.

Die im deutschsprachigen Raum inszenierende Schweizer Regisseurin Christina Rast wurde in Österreich bekannt mit den Grazer Uraufführungen Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals und Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend von Oliver Kluck. Große Beachtung fand auch ihre Adaption des Wende-Romans von Peter Richter 89/90 am Staatsschauspiel Dresden.

Termine und Karten

 


 

Festveranstaltung zu „30 Jahre Kinderrechte“

Tag der Kinderrechte

Zeit: 20. November 2019, 18:30 Uhr
Ort: Festsaal des Wiener Rathauses, 1010 Wien

Am 20.11.1989 wurde das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (KRK) von der UN-Generalversammlung angenommen und damit grundlegende Standards zum Schutz der Jüngsten unserer Gesellschaft festgelegt. Die Verletzung von Kinderrechten verursacht besonders schwerwiegende Folgen für Kinder und Jugendliche. Daher ist diesem Übereinkommen eine besondere Bedeutung beizumessen.  

Dem 30-jährigen Jubiläum der UN-Konvention ist der „Tag der Kinderrechte“ im Wiener Rathaus gewidmet, um das Bestehen der Konvention zu feiern und Kinderrechte für alle in den Fokus zu rücken. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, einzelne Teile des Veranstaltungstages oder auch das gesamte Programm zu besuchen, um sich gemeinsam über die Generationen hinweg mit dem Thema Kinderrechte auseinanderzusetzen.

 


 

Friedenspädagogische Tagung 2019 in Hamburg

FriedensBildung in einer globalisierten Welt

Zeit: 11. bis 13. November 2019
Ort: Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation - IKM Hamburg

Im Rahmen der jährlichen Friedenspädagogischen Tagung des „Arbeitskreises Friedenspädagogik“ der „Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK)“ findet unsere Tagung in diesem Jahr in Hamburg statt. ‚Frieden‘ scheint an vielen Orten und Regionen der Welt in weiter Ferne zu liegen. Wie lässt sich Frieden unter den globalen Herausforderungen wie Kapitalismus und zunehmende Neoliberalisierung, Rechtspopulismus, Digitalisierung, Automatisierung und die im Kontext des Klimawandels auftretenden Problemstellungen entwickeln? Wie können wir Friedensprozesse auch im Alltag initiieren? Im Rahmen dieser Tagung werden wir diese globalen Herausforderungen in den Fokus rücken und gemeinsam reflektieren, welche Perspektiven sich daraus für die Friedenspädagogik ergeben.

In drei Vorträgen werden unterschiedliche Zugänge auf die Zusammenhänge von Globalisierung, Menschenrechte, Post-Kolonialisierung, Bildung und Gerechtigkeit aufgezeigt. Ein wichtiges Anliegen der Konferenz ist es, dass WissenschaftlerInnen, die das Thema multiperspektivisch beleuchten werden, in einen Dialog mit VertreterInnen in der Praxis treten und gemeinsam reflektiert wird, wo sich relevante Handlungsfelder auftun bzw. zukünftige Maßnahmen liegen müssen. Über Arbeitsgruppen und ein Podium werden die Auseinandersetzungen vertieft.

Der Arbeitskreis arbeitet nun schon seit einem Jahr zu relevanten Fragen der Theorie und zu notwendigen Verknüpfungen in die Praxis. Die Konferenz dient unter anderem dazu, die Auseinandersetzung zu vertiefen.

 


 

Buchpräsentation & Diskussion

Warum Demokratie Bildung braucht

Zeit: 14. November 2019, 18:30 Uhr
Ort: Fachbuchhandlung des ÖGB Rathausstraße 21, 1010 Wien (Eingang Universitätsstr.)

Am Podium

  • Günther Sandner | Politikwissenschaftler und FWF Research Fellow am Institut Wiener Kreis der Universität Wien
  • Boris Ginner | Referent in der bildungspolitischen Abteilung der Arbeiterkammer Wien, arbeitet u.a. zum Thema Politische Bildung
  • Melisa Erkurt | freie Journalistin beim ORF, Falter und biber, leitete ein Projekt an Brennpunktschulen und unterrichtete an einer AHS
  • Sonja Luksik | politische Erwachsenenbildnerin

Zum Buch

Günther Sandner, Boris Ginner (Hg.): Warum Demokratie Bildung braucht (Mandelbaum)

Demokratie und Bildung sind voneinander abhängig. Nur Demokratien schaffen den öffentlichen Raum für kritische Reflexion, für Meinungsstreit und politischen Diskurs. Aber ohne kompetente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gibt es keine Demokratie. Neben einer historischen Analyse des Verhältnisses von Demokratie und Bildung werden u. a. folgende Fragen behandelt:
Wie beeinflusst soziale Ungleichheit politische Partizipation? Welchen Beitrag leistet das österreichische Schulsystem zur Demokratieentwicklung? Welche Impulse kann antirassistische Bildungsarbeit setzen? Trägt Bildung dazu bei, Bestehendes zu hinterfragen, Machtstrukturen zu erkennen und herrschaftsbedingte Zwänge aufzubrechen? Oder dominiert längst eine ökonomisierte Bildung, in der Menschen lernen, sich als Humanressourcen der wirtschaftlichen Verwertbarkeit unterzuordnen?

Mit Beiträgen u. a. von Heinz Fischer, Tamara Ehs, Karl Heinz Gruber, Erna Nairz-Wirth und Melisa Erkurt. 

 


 

Lesung

Manfried Welan: Ein Baum in der Lichtung. Alterserwachen
Wolfgang Groiss: Licht.Blicke

Zeit: 7. November 2019, 18:30 Uhr
Ort: Bezirksvorstehung Döbling, Festsaal, Grinzinger Allee 6 (Eingang: Pfarrwiesengasse 23C), 1190 Wien

Zwei alte Herren lesen aus ihren Büchern und tragen Gedanken dazu vor

„Alterserwachen“ kann viel bedeuten. Hier geht es um die Ich- und Wir- Befindlichkeit eines alten, vielseitig erfahrenen Mannes. Das Buch enthält seine privaten Erkenntnisse und seine politischen Bekenntnisse. Es ist Schatzkästchen, für alt und jung, voller Fragen, die zum Nachdenken und Handeln anregen: „Mitwirken ist gefragt, selbstständig und wachsam sein, g'scheit sein und trotz allem weitermachen, auch als Wächter der Republik, des Rechtsstaates und der Demokratie!“

Das Buch von Manfried Welan schließt mit einem Plädoyer für eine neue Unabhängigkeitserklärung, eine Österreich-Erklärung, Felix Austria, quo vadis? Wohin gehst Du, glückliches Österreich? Die Dritte Republik hat schon begonnen.

Im Anschluss werden Erfrischungen gereicht.

 


 

Internationaler Kongress für Kinderphilosophie / Call for Papers

Verantwortung für die Zukunft
Neue Philosophische Grundlagen zu Frieden und Gerechtigkeit

Zeit: 7. bis 10. November 2019
Ort: Universität Graz, Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz/ Austria

Die Aktualität des Themas ist angesichts der weltpolitischen Lage unbestritten. Täglich werden wir durch die Medien mit Schreckensbotschaften konfrontiert, dennoch scheint im Alltag jedoch alles seinen gewohnten Gang zu gehen.

Ist es ganz normal, dass sich schockierende Ereignisse in die langweilige Routine der Normalität verwandeln? Sind nur Kinder besonders anfällig sich mit Menschenrechtsfragen, Klimawandel, Frieden und Gerechtigkeit zu beschäftigen? Was gibt uns die Philosophie an die Hand, um eine differenzierte Position zu den derzeitigen Ereignissen zu beziehen, während uns eigentlich meistens die Worte fehlen?

Der Kongress hat das Ziel die Zusammenhänge zwischen Erkennen, Wahrnehmen und Realität in ihrer ganzen Komplexität und Dynamik schrittweise herauszuarbeiten um besseres Verstehen zu ermöglichen und möglichst qualitativ und quantitativ hochwertige Argumente für Frieden und Gerechtigkeit zu entwickeln.

Aus diesem Grund und im Sinne der Generationengerechtigkeit ist es notwendig sich geradezu gleichzeitig, offener und differenzierter zu begegnen („Dialog der Generationen“), denn es wird immer klarer, dass die Sensibilisierung und Reflexion danach ruft, dass gegenwärtige Schwerpunktprozesse bzw. Bewegungen („Fridays for Futur“, „Me too“) zu einer erkenntnismäßigen Aufwertung auch im Besonderen der Kinder gelangen.

Der diesjährige Kongress ist auch heuer wieder als inter/transkulturelles Forum geplant, um philosophische Auseinandersetzungen mit den gegenwärtigen Phänomenen zu ermöglichen, sowie einen Bogen zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen zu spannen. Ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Austausch verschiedener Ansätze einzuleiten und damit weitere Wissensgrundlagen sowohl für Bildungskonzeptionen als auch für bildungspolitische Initiativen explizit zu machen.

Organisation: Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie
Kongresssprachen: Englisch und Deutsch (Simultanübersetzung)
Deadline für Abstracts: 30. August 2019 (ca. 300-500 Wörter)
Deadline für Vorträge: 30. September 2019 (ca. 4000-5000 Wörter)

Deadline für Poster Session: 30.August 2019 (Format DIN A0 (841mm x 1189mm) or A1 (594 mm x 841mm)

Bitte senden Sie die Anmeldung an kinderphilosophie@aon.at

 


 

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung

Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen

Zeit: 24. Oktober 2019, 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Konferenzsaal Arbeiterkammer Kärnten, Bahnhofplatz 3, 9020 Klagenfurt

Begriffe wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme, Big Data oder Digitalisierung sind derzeit in aller Munde, und die damit verbundenen Auswirkungen auf Ökonomie, Gesellschaft und Bildung sind Gegenstand zahlreicher Debatten. Weit weniger intensiv hingegen wird der Einfluss neuer Technologien auf unser demokratisches Gemeinwesen diskutiert.

Können sich die digitale Verfügbarkeit von umfassendem Wissen, die schier grenzenlosen Kommunikationsmöglichkeiten und die positiven Aspekte einer vernetzten Welt als maßgebliche Faktoren erweisen, um unsere Demokratie qualitativ weiterzuentwickeln? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Stellen Fake-News, Überwachungs- und Manipulationstechnologien, künstliche Intelligenz oder der Einsatz von Algorithmen sowie das unkontrollierte Sammeln von Daten nicht eine ernsthafte Bedrohung für unser politisches System dar?

Diesen aktuellen und zugleich brisanten Fragen widmen sich die Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019. Die kritische Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung für unser demokratisches Zusammenleben soll dabei sowohl einen Beitrag zum besseren Verständnis gegenwärtiger Diskussionen leisten, als auch praktische Anstöße für die aktive Gestaltung unserer Zukunft geben.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

IPT Core Course for Peacebuilders and Master Class on Conflict Transformation

Dates: 27 October - 08 November 2019 & 10 - 20 November 2019
Deadline for scholarship-application: 26 July 2019

Core Course for Peacebuilders
The ENTRi certified Core Course comprises theoretical inputs and practical exercises tailored to the realities in the fields of peacebuilding, peacekeeping and Crisis management. All modules enhance interpersonal skills, highlight the importance of active involvement in the host society, and promote a reflective and critical approach. Junior professionals benefit particularly as they get the opportunity to reflect on their own mission readiness and motivation.

Based on relevant expertise and experience, participants will be encouraged to work in groups on specific case studies to analyse the relevant conflicts, potentials for peace and create related project plans, which may be of meaning in their respective fields of work! Further mentoring by our faculty and ASPR-staff may be discussed throughout the course in case of implementation of such or similar plans.

Course Fees: € 1,996
A limited number of partial and fully funded scholarships are available for applicants from DAC-countries who apply until 26 July 2019!
Self-funded candidates can be considered on a rolling Basis!

 

Master Class on Conflict Transformation
Join this Master Class with ASPR-director, Gudrun Kramer, and Wilfried Graf - executive director and co-founder of the Herbert C. Kelman Institute! Together they combine decades of experience of working in the field of conflict transformation and related Training-activities in Europe, South Caucasus, Central Asia, South Asia, Africa and the Middle East.

During the Master Class, participants will get acquainted with the underlying philosophical approaches, theoretical concepts, and practical tools for facilitating conflict transformation in complex constellations. Participants will develop skills, and practice a facilitator’s attitude to apply their knowledge in different settings (eg. as inside mediators, as third party, or when working with potential veto groups) and at different societal levels.

Course Fees: € 1,658
A limited number of partial and fully funded scholarships are available for applicants from DAC-countries who apply until 26 July 2019!
Self-funded candidates can be considered on a rolling basis!

For more detailed information on the courses and the 2019 course calendar, visit us at www.aspr.ac.at/ipt or contact us at ipt@aspr.ac.at.

 


 

Bundesfachtagung Globales Lernen – Potenziale und Perspektiven 2019

Globale Agenda 2030: Engagement und Verantwortung für eine solidarische Zukunft

Zeit: 18. und 19. Oktober 2019
Ort: PH Wien, Grenzackerstraße 18, 1100 Wien

Bildung nimmt in der Agenda 2030 eine wichtige Rolle ein: Alle Staaten sind aufgefordert, eine inklusive, chancengerechte und qualitätsvolle Bildung sicherzustellen. Zudem soll Bildung die breite gesellschaftliche Beteiligung zur Erreichung einer nachhaltigen und global gerechten Entwicklung ermöglichen und das dafür erforderliche Wissen und entsprechende Kompetenzen gewährleisten.

Die Bundesfachtagung Globales Lernen regt einerseits die Auseinandersetzung mit der ethischen Dimension der 17 Nachhaltigkeitsziele an und fragt nach der gemeinsamen Verantwortung für die Umsetzung der Ziele. Wie können wir als Individuen und als Gesellschaft Verantwortung übernehmen und in unseren Handlungsfähigkeiten gestärkt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, Bildungsprozesse zu Fragen von Umweltgerechtigkeit, sozialer Gerechtigkeit und globaler Verantwortung anzuregen?

Andererseits richtet die Tagung den Blick auf den Zusammenhang von Engagement und Lernerfahrungen durch Engagement. Viele junge Menschen sind sich der globalen Herausforderungen, die ihre Zukunft prägen werden, bewusst und suchen nach Orientierung und nach Wegen für konkrete Beteiligung und Engagement. Schule und außerschulische Bildung stehen heute zunehmend in einem Spannungsfeld von kontroversiell diskutierten Fragen gesellschaftlicher Entwicklung und konflikthafter ideologischer Spaltungen. Dies macht die Anforderungen an politische Bildung und Globales Lernen zwar schwieriger, gleichzeitig wird es umso wichtiger, Erfahrungsräume für reflektierte demokratische Teilhabe zu schaffen. Bildung hat die Aufgabe, jene Kompetenzen zu stärken, die für demokratisches Handeln und politische Partizipation – auch in globalen Fragen - notwendig sind. Wie können junge Menschen auf den Umgang mit komplexen Herausforderungen und kontroversiellen gesellschaftlichen Themen vorbereiten? Wie kann Lernen durch Engagement gelingen? Wie kann die Herausbildung aktiver (Welt-)Bürgerschaft gefördert werden?

Mehr Informationen finden Sie hier

Anmeldung per E-Mail an judith.waizenegger@komment.at

 


 

Wiener Vorlesungen

Eine gemeinsame Sprache für ein gemeinsames Europa?
Verleihung des Paul Watzlawick Ehrenrings an Ulrike Guérot

Zeit: 14. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Ort: RadioKulturhaus, Großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

„Nation ist kein Identitätsträger.“
Ulrike Guérot

Der renommierte Paul Watzlawick Ehrenring als Hommage an den großen Kommunikationswissenschaftler wird 2019 im Rahmen einer Wiener Vorlesung in Kooperation mit der Wiener Ärztekammer zum zehnten Mal vergeben.

Die Preisträgerin Ulrike Guérot ist eine konsequente Befürworterin einer Republik Europa. Nicht zuletzt aufgrund dieses unermüdlichen Einsatzes für eine europäische Kultur der Diversität hat ihr die Jury unter dem Vorsitz von Erhard Busek die Auszeichnung zuerkannt.

Die Frage nach einer gemeinsamen Sprache für Europa knüpft an Ideen von Identität und Diversität an, thematisiert die Chancen eines geeinten Europa, aber auch die aktuellen Bedrohungen, denen wir uns gegenübersehen.

Mehr Informationen finden Sie hier

Anmeldung erforderlich: 01 501 70 377 oder radiokulturhaus@orf.at 

 


 

Sparkling Science Kongress

Zeit: 7. Oktober 2019, 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: TU Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien

Seit 2007 gelingt es dem Forschungsprogramm Sparkling Science, hochwertige Forschung mit voruniversitärer Nachwuchsförderung zu verbinden: Mehr als 95.000 beteiligte Schülerinnen und Schüler arbeiteten und arbeiten gemeinsam mit über 4.200 Forschenden sowie knapp 2.600 Lehrpersonen im Rahmen von 299 Forschungsprojekten an aktuellen Forschungsfragen.

In dieser Zeit hat Sparkling Science in den beteiligten Institutionen – Forschungseinrichtungen wie Schulen – zum Teil große Systemveränderungen bewirkt. Diese institutionellen Wirkungen wurden umfassend in einer Studie evaluiert und werden im Rahmen des nächsten Sparkling Science-Kongresses am 7. Oktober 2019 an der TU Wien präsentiert und diskutiert.

Der Kongress geht zum einen den Fragen nach, wie sich die Zusammenarbeit von Forschungs- und Bildungseinrichtungen weiterentwickelt hat und welche neuen Kompetenzen bei den Beteiligten entstanden sind.

Zum anderen sollen gemeinsam mit an den Projekten beteiligten Schülerinnen und Schülern, Forschenden sowie Lehrpersonen Best Practice-Beispiele aufgezeigt und neue Ideen gefunden werden, wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule über das Programm Sparkling Science hinaus noch weiterhin gestärkt werden kann.

Abgeschlossen wird der Kongresstag mit einer gemeinsamen Feier der Erfolge des innovativen Forschungsprogramms.

Mehr Informationen und Anmeldung hier

 


 

SOS Mitmensch

Pass Egal Wahl

Zeit: 24. September 2019

Mehr als eine Million Menschen sind von der Nationalratswahl ausgeschlossen, weil sie keinen österreichischen Pass haben. Gegen diesen Demokratieausschluss setzt SOS Mitmensch gemeinsam mit KooperationspartnerInnen ein starkes Zeichen!

Die Pass Egal Wahl findet am Dienstag, den 24. SEPTEMBER 2019, österreichweit an verschiedenen Standorten statt. Alle, unabhängig von ihrem Pass, können ihre Stimme abgeben. Auch Solidaritätsstimmen von Menschen mit österreichischem Pass sind herzlich willkommen!

Genauere Infos zu den Veranstaltungsorten, dem jeweiligen Ablauf und Rahmenprogramm folgen!

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

Grundrechtstag 2019

Im postdemokratischen Rechtsstaat?

Zeit/Ort: 19. und 20. September 2019, Salzburg

Der Grundrechtstag 2019 widmet sich der Rolle des Rechtsstaats in vermeintlich postdemokratischen Zeiten und der Frage, ob es freie Meinung überhaupt noch gibt. Ausgehend von einer Analyse des gegenwärtigen Zustandes unseres politischen Systems werden in offener und kritischer Diskussion Erwartungen verschiedener Gesellschaftsgruppen an den Rechtsstaat erörtert und Bedrohungen sowie notwendige Schranken der Meinungsfreiheit behandelt werden.

Die Veranstaltung richtet sich, ihrem interdisziplinärem Ansatz folgend, nicht nur an Angehörige der Justiz, sondern auch an Angehörige anderer juristischer oder verwandter Berufe einschließlich der Wissenschaften.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Programm finden Sie hier

Online‑Anmeldungen sind erbeten bis 6. September 2019 unter: http://www.123formbuilder.com/form-4715610/anmeldeformular-grt2019

Weitere Infos finden Sie hier 

 


 

Buchpräsentation

Manfried Welan: Ein Baum in der Lichtung. Alterserwachen

Zeit: 19. September 2019, 18:00 Uhr
Ort: Festsaal der Universität für Bodenkultur, 1180 Wien, Gregor-Mendel-Straße 33

„Alterserwachen“ kann viel bedeuten. Hier geht es um die Ich- und Wir- Befindlichkeit eines alten, vielseitig erfahrenen Mannes. Das Buch enthält seine privaten Erkenntnisse und seine politischen Bekenntnisse. Es ist Schatzkästchen, für alt und jung, voller Fragen, die zum Nachdenken und Handeln anregen: „Mitwirken ist gefragt, selbstständig und wachsam sein, g'scheit sein und trotz allem weitermachen, auch als Wächter der Republik, des Rechtsstaates und der Demokratie!“

Das Buch schließt mit einem Plädoyer für eine neue Unabhängigkeitserklärung, eine Österreich-Erklärung, Felix Austria, quo vadis? Wohin gehst Du, glückliches Österreich? Die Dritte Republik hat schon begonnen.

Programm

Begrüßung durch den Rektor, Univ.-Prof. DI Dr. Hubert Hasenauer
Worte des Verlegers, Prof. Dr. Johannes M. Martinek
Rede des Autors

Am Ende der Präsentation werden Erfrischungen gereicht.

Wenn möglich, melden Sie sich unter office@plattform-martinek.at an

 


 

Ausstellungseröffnung

SCHULGESPRÄCHE. Junge Muslim*innen in Wien

Zeit: 17. September 2019, 19:00 Uhr
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15–19, 1080 Wien

Muslim*in zu sein – was alles bedeutet das für österreichische Jugendliche? Wie leben muslimische und nicht-muslimische Jugendliche im Schulalltag zusammen? Wie wird der Islam praktiziert oder nicht praktiziert? Welche Rolle spielen überhaupt Religion und Bekenntnis in der Schule? Wie wirken sich Elemente islamischer Lehre im Rahmen der verschiedenen Fächer aus?

Die Ausstellung zeigt eine Videoinstallation, die das umfangreiche Videomaterial des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Junge Muslim*innen in Österreich. Eine sozialanthropologisch-kulturwissenschaftliche Forschung an Wiener Schulen“ thematisch verarbeitet.

Programm

Begrüßung: Matthias Beitl, Direktor
Zur Ausstellung: Georg Traska, Kurator und Projektleiter / Valeria Heuberger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Grußworte: Michael Sörös, Bildungsdirektion für Wien, Mitglied des nationalen Beirates von Sparkling Science

Die Eröffnung wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Weitere Informationen

 


 

Menschenrechte Summer Academy

Zeit: 26. bis 29. August 2019
Ort: Lern- und Gedenkschloss Hartheim Schloßstraße 1, 4072 Alkoven
Veranstalter: Amnesty International, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, SOS-Menschenrechte, Volkshilfe FMB

Es freut uns, Ihnen auch heuer wieder ein facettenreiches Angebot im Rahmen unserer Menschenrechte Summer Academy anbieten zu dürfen. Theorie, aber vor allem Anwendungsbeispiele für den Unterricht, bzw. für Gruppenarbeiten stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Menschenrechte Summer Academy findet von 26.-29.8. mit folgendem Programm statt:

MONTAG, 26. AUGUST 2019 - Menschenrechte & Menschenrechtsbildung: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 17:00 Uhr

DIENSTAG, 27. AUGUST 2019 - Zivilcourage – Menschenrechte schützen: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 12:30 Uhr

DIENSTAG, 27. AUGUST 2019 - Argumentationstraining gegen aggressive Sprüche: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 13:30 bis 17:00 Uhr

MITTWOCH, 28. AUGUST 2019 - Vorurteile – Rassismus – Sexismus: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 9:00 bis 12:30 Uhr

MITTWOCH, 28. AUGUST 2019 - Heimat und Identität: theoretischer Überblick und Methoden für die Vermittlung: 13:30 bis 17:00 Uhr

DONNERSTAG, 29. AUGUST 2019 - Theaterpädagogik: Kennenlernen verschiedener Methoden und deren Einsatz in der Praxis 9:00 bis 17:00 Uhr

Die Menschenrechte Summer Academy ist heuer kostenlos, aber anmeldepflichtig.

Anmeldung und Rückfragen richten Sie bitte an:
Jens Keßler
Amnesty International Österreich
E-Mail: jens.kessler@amnesty.at
Tel.: 017800856

Weitere Infos finden Sie hier 

 


 

Call for Papers

Graduate Conference of the Austrian Political Science Association

Deadline for the submission of papers and panels is July 8th 2019
Venue: Institut für Höhere Studien, Josefstädter Straße 39, 1080 Wien

The Austrian Political Science Association (ÖGPW) is pleased to announce its second Graduate Conference to take place on 28-29 November 2019. The event will be hosted by the Institute for Advanced Studies (IHS) in Vienna. The conference opens with a public event on Thursday, November 28. Panel sessions are scheduled for Friday, November 29.

The main aim of the conference is to provide a platform for academic exchange and networking of young scholars early in their careers and in an open and productive atmosphere. This conference call is directed particularly at doctoral students and young postdocs to present their research; advanced master’s students aiming for an academic career are also very welcome to participate. To foster a stimulating debate we would ask for submissions which go beyond mere project descriptions, but are work in progress and allow for discussion of the theoretical and methodological approaches along with initial results. To ensure substantive feedback, all contributions will be discussed by experienced researchers.

Call for papers (pdf)

 


 

Citizen Science Awards 2019

Zeit: 1. April bis 5. Juli 2019

Bereits zum fünften Mal lädt das BMBWF im Rahmen des Citizen Science Awards 2019 Interessierte und vor allem auch Schulklassen zum Mitforschen bei sieben Forschungsprojekten ein! Mitmachen ist heuer von 1. April bis 5. Juli 2019 möglich. Die engagiertesten Citizen Scientists werden im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung im Herbst in Wien mit Sach- und Geldpreisen von bis zu 2.000,- Euro belohnt.

Die Themen sind auch in diesem Jahr vielfältig und reichen von Vogelbeobachtungen über die Kartierung urbaner Grünflächen und Müll in der Natur bis hin zur Erforschung der Sprachlandschaft Österreichs oder zur Diskussion eines offenen Heimatbegriffs. Details finden Sie auf unserer Webseite, dort können Sie auch den diesjährigen Folder herunterladen.

Mehr Informationen finden Sie hier

 


 

Call for Papers

Europabildung. Interdisziplinäre Tagung Universität Wien

Einreichung bis zum 15. Juni 2019

Vom 28. bis 29. November 2019 findet im Rahmen der Tagungsreihe "sprache – macht – gesellschaft" die interdisziplinäre Tagung "Europabildung" im Haus der Europäischen Union in Wien statt. Die Tagung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Universität Trier, der Université du Luxembourg und der Universität Wien (Zentrum für LehrerInnenbildung: Didaktik der Politischen Bildung, Arbeitsbereich Sprachlehr- und -lernforschung und Didaktik der Geschichte und Politischen Bildung).

Die Tagung zielt darauf ab, die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe aus interdisziplinärer Perspektive – unter anderem aus Sicht der Sozialwissenschaften, der Erziehungswissenschaft und der Linguistik sowie der Politikdidaktik und der Sprachendidaktik –  in den Blick zu nehmen. Nähere Informationen zur Tagung sowie den Call for Papers (Deadline: 15. Juni 2019), auf den wir in diesem Zusammenhang besonders hinweisen möchten, finden Sie auf der Tagungswebsite.

 


 

Projekt InterCap

Trainings für LehrerausbildnerInnen und TrainerInnen zu partizipativen Methoden im Bereich globales Lernen in Wien 

Zeit: Wien (13. - 14. Mai 2019) und Graz (5. - 6. Juni 2019)

Vom 13. bis 14. Mai 2019 (Wien) und vom 5. bis 6. Juni (Graz) finden im Rahmen des Projektes InterCap Trainings für LehrerausbildnerInnen und TrainerInnen in der Erwachsenenausbildung zu partizipativen Methoden mit Bezug auf OSDE und Theatre for Living im Bereich globales Lernen statt. Mit Hilfe dieser Methoden sollen Themen wie Migration, nachhaltige Entwicklung und SDGs verstärkt im Unterricht verankert werden. Die Teilnahme am Training ist unentgeltlich.

Das InterCap Projekt zielt darauf ab, das Verständnis von Migration und Entwicklung im Kontext der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) in der LehrerInnenausbildung zu fördern.

InteressentInnen sind herzlich eingeladen Ihre Bewerbung bis zum 30. April 2019 für das Training in Wien und bis zum 22. Mai 2019 für das Training in Graz per mail an natasa.tadic@wus-austria.org zu richten.

Mehr Informationen

 

 


 

Verteidigung der Demokratie

Zeit: 4. Juni 2019, 19.30 Uhr
Ort: Volkstheater, Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien

Volkstheater statt Ibiza:

Das Volkstheater ändert aus aktuellem Anlass sein Programm und zeigt am 4. Juni um 19.30 Uhr „Verteidigung der Demokratie“ – eine Politshow von Christine Eder (Stück) und Eva Jantschitsch (Musik).

2018 jährte sich der Gründungstag der Republik Österreich zum 100. Mal. Regisseurin Christine Eder und Musikerin Eva Jantschitsch entwickelten unter dem Titel „Verteidigung der Demokratie“ eine „Politshow mit Musik“: Ausgehend von der Lebensgeschichte des maßgeblichen Architekten der österreichischen Verfassung von 1918, Hans Kelsen, spannt der Abend den Bogen bis in die Gegenwart, um zu zeigen, wie der Traum von der Demokratie eigentlich gedacht war.

Zum Stück

Karten unter: 01/52111-400, kartenservice@volkstheater.at und www.volkstheater.at/karten 

 


 

Tagung im Rahmen des Sparkling-Science-Projekts "Making Democracy"

Making Democracy
Wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Alltag verhandelt werden

Zeit: 27. und 28. Mai 2019
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 17-19, 1080 Wien
Veranstalter: Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien in Kooperation mit Büro trafo.K, diverCITYLAB und WMS/BG/ORG Anton-Krieger-Gasse

Freiheit, Gleichheit und Solidarität gehören zu den zentralen Grundwerten der Demokratie. Wie diese Werte allerdings inhaltlich zu bestimmen sind, ist heiß umkämpfter Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Was sind die konkreten ideellen Grundlagen von Demokratie? Und wie und von wem werden diese überhaupt geformt, definiert und verändert?
Während die Rolle politischer Entscheidungsträger*innen und öffentlicher Debatten augenfällig ist, bleiben die Arten und Weisen, in denen Menschen in ihrer Alltagspraxis Freiheit, Gleichheit und Solidarität laufend neu verhandeln, häufig ausgeblendet. Dabei wird Demokratie auch in sozialen Beziehungen »gemacht«, beispielsweise in der Verteidigung oder Aufgabe persönlicher Freiheiten, im Zulassen von oder Aufbegehren gegenüber Ungerechtigkeit, in Gesten des Sich-Einsetzens für Andere. Insbesondere dort, wo Aspekte des Öffentlichen in soziale Beziehungen hineinwirken – etwa in Bildungseinrichtungen – gewinnen diese Aushandlungen von Demokratie Brisanz.
Das Projekt »Making Democracy« untersucht seit Herbst 2017 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einer Wiener Schule den alltagskulturellen Aushandlungsraum von Demokratie. Perspektiven der Demokratietheorie werden dabei mit jenen der kritischen Kunstvermittlung verschränkt, sozialwissenschaftliches Forschen und künstlerische Methoden informieren sich gegenseitig. Das Projekt verfolgt zugleich den Anspruch, für die Reflexion demokratischer Ideen ein demokratisches und partizipatorisches Forschungssetting zur Verfügung zu stellen.
Im Rahmen der Tagung wird die Frage des Projekts, wie Menschen Demokratie im Alltag aushandeln, aus verschiedenen Perspektiven und anhand unterschiedlicher Beispiele in einem breiteren Rahmen diskutiert. Die vier Perspektiven Politik, Bildung, Forschung und Kunst bilden den Rahmen für die interdisziplinäre Diskussion bei der Tagung, die Praxisbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum mit Beiträgen aus Demokratietheorie, Pädagogik und Kunstvermittlung vereint. Ein Rundgang durch den Vermittlungs- und Forschungsprozess des Projekts »Making Democracy« ergänzt das Programm. Schüler*innen der WMS/BG/ORG Anton-Krieger-Gasse geben am Abend des ersten Tages Einblicke in ihre Projekte.

Die Teilnahme ist kostenlos - Anmeldung erforderlich

Zur Anmeldung

Kontakt: Carina Maier, carina.maier@univie.ac.at

Gefördert vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) im Rahmen des Programms "Sparkling Science"

 


 

EU-Jugendkino #EUandME

Zeit: 9. Mai 2019

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich lädt vor den kommenden Europawahlen zusammen mit dem LET’S CEE Film Festival österreichweit Jugendliche und junge Erwachsene ins Kino ein. Mit der Vorführung von spannenden Kurzfilmen samt anschließenden Diskussionen mit hochkarätigen Gästen sollen die BesucherInnen auch dazu animiert werden, am 26. Mai 2019 von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Die Vorführungen des EU-Jugendkinos sind kostenlos zugänglich und finden am Europatag am 9. Mai in jedem Bundesland statt.

Alle Termine im Überblick hier

Information und Anmeldung: www.youth-cinema.eu 

Rückfragen richten Sie bitte an:
EU-Jugendkino Team
education@letsceefilmfestival.com

 


 

Diskussionsveranstaltung

Das Leben der Vielen. Erinnerung als Filmevent

Zeit: 7. Mai 2019, 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Am 7. Mai 2019 laden wir Sie herzlich zur zweiten Veranstaltung zum Thema „Das Leben der Vielen. Erinnerung als Filmevent“ ein.

Es wirken mit: Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung im Medienboard Berlin-Brandenburg; Erzsébet Rácz, Drehbuchautorin und Regisseurin; Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Stiftung Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen; Heide Schwochow, Drehbuchautorin; und Alexander Soyez, Filmjournalist und Moderator beim Inforadio vom rbb.

Mehr Informationen

 


 

Wiener Vorlesungen

100 Jahre Rotes Wien
Die Zukunft einer Geschichte

Zeit: 6. Mai 2019, 19.00 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I, 1010 Wien

Das „Rote Wien“ wird vielfach als Modell für eine moderne Großstadt angesehen. Was in einem guten Jahrzehnt geleistet wurde, war vorbildlich. Es war aber auch mehr: Das gesellschaftspolitische Experiment, für „Neue Menschen“ die „Neue Stadt“ zu bauen, ein Unterfangen mit Risiken und Widersprüchen. Eine Wiener Vorlesung, die sich auch mit den Zukunftsprognosen dieser gelebten Utopie befasst.

Begrüßung:
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Zum Geleit:
Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München a.D.

Keynote
Helmut Konrad, emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz

Anschließendes Gespräch mit
Helmut Konrad, Gabriella Hauch, Professorin für Geschichte der Neuzeit/Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien, Michael Ludwig und Christian Ude

Moderation:
Sonja Kato

 

Anmeldung

Weitere Informationen finden Sie unter www.wienervorlesungen.at 

 


 

Film

INLAND

Kinostart: 3. Mai 2019

INLAND
von Ulli Gladik, 94 Min

www.facebook.com/inlandfilm 
www.inland-der-film.at

Die Wiener Arbeiterbezirke gelten als die Wiege der österreichischen Sozialdemokratie. Doch seit einigen Jahren muss diese Partei in ihren angestammten Bezirken vermehrt Verluste verzeichnen. Viele Menschen wenden sich rechtspopulistischen Parteien zu. INLAND porträtiert drei Menschen, begleitet sie in ihr privates Umfeld, in ihren beruflichen Alltag, zu Wahlveranstaltungen und zeigt ihre Probleme, Ängste und Gesinnungen.
Die österreichische Dokumentaristin Ulli Gladik wurde vor allem durch ihren Kinoerfolg „Global Shopping Village“ bekannt.

 


 

Tagung

MiDENTITY
Identitätskonstruktionen von Jugendlichen im (medialen) Raum

Zeit: 25. und 26. April 2019
Ort: Bruno Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien / Institut für Geographie und Regionalforschung (NIG), Universität Wien, Universitätsstraße 7/5. Stock, 1010 Wien

25. April
Vorträge, Podiumsdiskussion und Workshop

26. April
Lehrer/innen sind eingeladen, gemeinsam mit einer Schulklasse (ab der 8. Schulstufe) Workshops an der Schnittstelle von Identitätskonstruktion, Persönlichkeitsbildung, kritische Medienkompetenz und Politische Bildung zu besuchen. Wir bitten um Anmeldung unter isabel.kern@univie.ac.at bis 5. April 2019. Bei Fragen zu den Workshops wenden Sie sich bitte an Christiane Hintermann (christiane.hintermann@univie.ac.at; Tel.: 01 4277-48639).

Die Veranstaltung ist öffentlich.
Wir bitten um Anmeldung unter isabel.kern@univie.ac.at bis 12. April 2019.

Programm

 


 

Workshop

Populismus und Demokratietheorie

Zeit: 11. bis 13. April 2019
Ort: Institut für Politikwissenschaft, NIG, 2. Stock, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Der von der Deutschen Thyssen-Stiftung geförderte Workshop "Populismus und Demokratietheorie" behandelt zwei Themen: Die Formen von Populismus und das Verhältnis von Populismus und Demokratie. Der Workshop soll zu einer Vertiefung von Populismusansätzen aus politik- und demokratietheoretischer Sicht beitragen. Insbesondere möchte der Workshop zur wissenschaftlichen Debatte über das Verhältnis von Populismus und Demokratie beitragen. Liegt Populismus außerhalb der (liberalen) Demokratie oder ist er mit (bestimmten Merkmalen liberaler) Demokratie verbunden? Welche Antworten geben unterschiedliche Demokratietheorien auf diese Frage?

Es werden drei Hauptredner_innen sprechen: Prof.in Paula Diehl, Universität Kiel; Prof. Oliver Marchart, Universität Wien und Prof. Martin Nonnhof, Universität Bremen. Aus den 81 Vortragsvorschlägen eines Call for Papers wurden 12 Beitragende ausgewählt. Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

Keynotes
Paula Diehl (Universität Kiel): A Complex Definition of Populism and its Implications
Oliver Marchart (Universität Wien): The Democratic Sovereign. On Populism and Radical Democracy
Martin Nonhoff (Universität Bremen): Populism and the Question of Domination

Weitere Vortragende
James Alexander (Bilkent Universität), Gulsen Seven (TED Universität), David Ragazzoni (Columbia Universität), Enrico Biale (Universität Piemonte Orientale), Uğur Aytaç (Universität Amsterdam), Mareike Gebhardt (Universität Erlangen), Henrike Bloemen/Gabriele Wilde (Universität Münster), Simon Tunderman (Universität Bremen), Tamara Caraus (Universität Bukarest), Inni Youh (Cornell Universität), Christian Rostbøll (Universität Kopenhagen)

Organisator_innen
Birgit Sauer (Universität Wien) & Manon Westphal (Universität Münster), unterstützt durch die Institute für Politikwissenschaft der Universität Wien und Universität Münster, finanziert durch die Fritz Thyssen Stiftung

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Preisverleihung und Buchpräsentation

Roma-Literaturpreises 2019 – zum Gedenken an Cejia Stoika

Zeit: 10. April 2019, 11:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Der Österreichische PEN vergibt diesen Literaturpreis nun zum dritten Mal, um seine Wertschätzung für einen wesentlichen Teil europäischer Kultur auszudrücken und Vertreterinnen und Vertreter der Roma und der Sinti zu ermutigen, unbeirrbar ihre Kultur, ihre Lebensart und ihre Sprachen in ihrer Besonderheit weiter zu pflegen.

Der diesjährige Preis geht an Rosa Gitta Martl. Als Kind zweier die Schrecken von Ravensbrück und Sachsenhausen mit knapper Not überlebt habender Sinti, kam Rosa Gitta Martl 1946 in Linz auf die Welt. Die in der KZ-Haft erlittenen gesundheitlichen und seelischen Leiden der Eltern blieben nicht folgenlos. In dem äußerst erfolgreichen, in mehreren Auflagen publizierten und von Ludwig Laher herausgegebenen Buch „Uns hat es nicht geben sollen. Rosa Winter, Gitta und Nicole Martl. Drei Generationen Sinti-Frauen erzählen“ (Edition Geschichte der Heimat im Verlag Steinmaßl) breitet Rosa Gitta Martl 2004 auf mehr als achtzig dicht beschriebenen Seiten ihr Leben vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in der Zweiten Republik Österreichs mit großer Erzählkraft und Offenheit aus. Dieser wichtige zeitgeschichtliche Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte durch die Erzählungen der drei Sinti-Frauen, vor allem der Holocaust-Überlebenden Rosa Winter, leistet eine längst fällige historische Aufklärungsarbeit, die für die Republik Österreich und seine Bevölkerung auch in ihrer Mahnung von großer Bedeutung und hohem Wert ist.

Anlässlich der Preisvergabe erscheint nun ein weiteres Buch von Rosa Gitta Martl mit dem Titel „Bleib stark!“ in der edition pen im Löcker Verlag in Wien.

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Model European Union Strasbourg (MEUS) 2019 

Zeit: 6. bis 13. April 2019
Ort: Strasbourg

MEUS ist die realistischste Simulation der Funktionsweise der Europäischen Union und findet seit 2008 im Europäischen Parlament in Straßburg statt. Jedes Frühjahr treffen sich fast 200 junge Menschen, um in die Rollen von Europaabgeordneten, Ministern, Kommissaren, Lobbyisten, Dolmetschern und Journalisten zu schlüpfen und aktuelle europäische Angelegenheiten zu diskutieren. Eine Woche haben die Teilnehmer die Möglichkeit zwei reale, kontroversielle Gesetzesvorschläge zu behandeln. Die Simulation wird zwischen 6. und 13.April 2019 stattfinden und dieses Jahr drei Themen im Zentrum haben: Klimawandel, Konsumentenrechte und als zusätzliches anlassbezogenes Thema die Europawahlen.

MEUS ist nicht nur eine Chance aus erster Hand zu erfahren, wie die EU-Institutionen arbeiten und die Entscheidungsfindung vonstattengeht, sondern auch eine großartige Gelegenheit rhetorische Fähigkeiten und Sprachkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus wird man TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt kennenlernen und eine außergewöhnliche Woche mit vielen Aktivitäten im wunderschönen Straßburg genießen.

Die Bewerbungsfrist endet am 13. Jänner 2019
Bewerbungen sind bis dahin hier möglich: https://meu-strasbourg.org/apply2019/

 


 

Diskussionsveranstaltung

1989. Das Jahr der Revolutionen

Zeit: 9. April 2019, 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Das Jahr 1989 steht in der DDR und in Ostmitteleuropa für eine historische Zäsur, die unsere Geschichte nachhaltig prägt. Die Veranstaltungsreihe „REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene“ der Deutschen Gesellschaft e. V., der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bietet eine thematische Vertiefung der Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ vom 19. bis 20. März 2019 in Berlin. Die Reihe legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Entwicklungen seit 1989 und ihrer Folgen in der DDR und Ostmitteleuropa. Ziel ist es, die historischen Prozesse in vergleichender Perspektive zu beleuchten und einer Bewertung zu unterziehen.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier.

 


 

Präsentation und Respondenz

GrenzBilder

Zeit: 29. März 2019, 19:00 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Der Journalist und Fotograf Antonio Sempere leitet durch seine GrenzBilder das Augenmerk gezielt auf Menschen auf der Flucht. Wie mit „Grenzbildern“ von refugees visuell sowie verbal umgegangen wird, hat bedeutenden Einfluss auf den Diskurs und die Stimmung in Politik und Gesellschaft, im öffentlichen wie auch im privaten Raum. Wie sind diese Bilder zu deuten, und wie lässt sich über sie diskutieren? Müsste, angesichts solcher Bilder, nicht der moralische Kompass rekalibriert werden?

Präsentation: Antonio Sempere, freier Fotokünstler und Journalist, Ceuta, Spanien

Input:
Andreas Oberprantacher, Universität Innsbruck, Forschungszentrum Migration&Globalisierung
Irene Brickner, Redakteurin, der Standard
Sergej Seitz, Philosoph, Universität Wien

Moderation: Sophie Weidenhiller, Philosophin, Aktivistin

 


 

Konferenz

1989-2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven

Zeit: 19. bis 20. März 2019
Ort: Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstr. 18, 10117 Berlin

Mit den Jahren 1989/90 verbindet sich eine historische Zäsur – mit nachhaltigen Wirkungen für Deutschland und die Welt. Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf der oben genannten Konferenz in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin im Jubiläumsjahr 2019 einen Beitrag leisten, um eine vergleichende Gesamtperspektive auf die „Friedlichen“ Revolutionen von 1989/90 in der DDR und ausgewählten Ländern Ostmitteleuropas zu entwickeln. Ziel ist es, die Auf- und Umbrüche in den langen historischen Linien zu verorten und danach zu fragen, was geblieben ist.

Das Veranstaltungsprogramm und ausführliche Informationen finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei – um Anmeldung wird gebeten (an: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de / Tel.: 030 88 412-254)

 


 

Wiener Stadtgespräch 

Philip Manow im Gespräch mit Peter Huemer:
Die politische Ökonomie des Populismus

Zeit: 14. März 2019, 19:00 Uhr
Ort: AK Wien Bildungszentrum, großer Saal, Theresianumgasse 16–18, 1040 Wien

„Wer über den Populismus reden will, aber nicht zugleich auch über den Kapitalismus, landet immer nur bei der Identitätspolitik.“

Philip Manow ist Politikwissenschaftler an der Universität Bremen und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit vorherigen Stationen u.a. an den Universitäten Konstanz und Heidelberg sowie dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln. Er forscht unter anderem zu den Wachstums- und Wohlfahrtsstaatsmodellen der entwickelten Industrienationen. Im November 2018 erschien sein Buch „Die Politische Ökonomie des Populismus“, in dem er eine politökonomische Erklärung für die heterogene Landschaft des populistischen Protests in Europa – und darüber hinaus – entwickelt.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten

 


 

SYMPOSION DÜRNSTEIN 2019

DEMOKRATIE!
Zumutung oder Zukunft

Zeit: 7. bis 9. März 2019
Ort: Stift Dürnstein, Prälatensaal, 3601 Dürnstein

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in der Krise. Jedoch ist Demokratie kein Fertigprodukt, sondern muss sich immer wieder erneuern. Wahlen allein sind noch kein Garant für Demokratie. Genauso entscheidend ist die Trennung von gesetzgebender (Parlament), richterlicher (Gerichtswesen) und ausführender (Exekutive) Gewalt im Staat. Dazu kommt die „vierte Gewalt“ der öffentlichen Medien.

Es geht nicht nur um die Diagnose. Wichtig ist die Therapie: wie kann die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden? Wie kann direkte Demokratie funktionieren? Wie kann Meinungsfreiheit in einer digitalisierten und ökonomisch globalisierten Welt garantiert werden?  Welchen Stellenwert hat Religion und Religionsfreiheit? Wie kann die grundlegende menschliche Fähigkeit, mit Anderen in einen wertschätzenden, zukunftsorientierten Austausch zu treten, gestärkt werden?

Neue Formen der Partizipation, der Kontrolle und Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt und unter dem Vorzeichen demografischer Veränderungen das demokratische Miteinander weiter zu entwickeln. Dazu werden beim Symposion Dürnstein 2019 namhafte ReferentInnen aus Politik, Philosophie, Soziologie und Religion sprechen.

Mehr Informationen 

 


 

10. Jahrestagung der IGPB

Religion und Politische Bildung

Zeit: 28. Februar und 1. März 2019
Ort: Universität Innsbruck, SoWi-Gebäude, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck

Religion scheint in die Politik zurückzukehren. Nachdem insbesondere in den westlichen Gesellschaften lange Zeit die Annahme dominierte, dass religiöse Einstellungen schwinden und religiöse Institutionen ihren Einfluss auf politische Entscheidungen verlieren, wird heute vielerorts das Gegenteil behauptet.

Aber war die Religion tatsächlich weg? In Österreich war diese Frage lange Zeit von der Debatte über das Verhältnis von Staat und Kirche geprägt. Staat und Kirche sind heute formal getrennt, tatsächlich ist es aber eine schlampige Trennung, und es gibt eine Fülle von Privilegien, die insbesondere die Mehrheitsreligion gegenüber anderen weltanschaulichen Vereinigungen bevorzugen.

Seit der Jahrtausendwende drehen sich Debatten um Religion und Politik hingegen fast ausschließlich um den Islam. Dabei geht es freilich nicht um Religion alleine, sondern vor allem auch um Flucht und Migration, um soziale und kulturelle Integration. Dieser Themenkomplex ist längst ins Zentrum der politischen Auseinandersetzungen gerückt, und Symptome einer starken ideologischen Polarisierung sind nicht zu übersehen.

Die diesjährige Tagung der IGPB greift diese Fragen auf. Inwieweit wirken sich solche gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen auf die Politische Bildung aus? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Unterricht? Wie kann und soll die Politische Bildung darauf reagieren?

Programm

 


 

Film

Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht

Zeit: 21.2.2019, 21.05 Uhr, ORF II

ein Film von Beate Thalberg
D/A 50 Min
nach der Ausstrahlung 7 Tage in der tvthek.orf.at

Österreich und Deutschland zwischen 1880 und 1919: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie haben keine Vorbilder und machen alles irgendwie zum ersten Mal. Die Deutsche Revolutionärin Clara Zetkin, Adelheid Popp aus der österreichischen Arbeiterbewegung und die Pionierin des bürgerlichen Lagers, Hildegard Burjan, setzen ihre Reputation und ihre Zukunft aufs Spiel im Kampf für eine gerechtere Welt. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück.

1919 haben sie in Österreich und Deutschland das Wahlrecht für alle Frauen durchgesetzt. 100 Jahre später zeigt dieser Film, wie diese drei mutigen Frauen das vollbracht haben – zwischen Wut und Verzweiflung, Abenteuerlust und Kalkül. Filmisch entdecken wir einen neuen gesellschaftlichen Kontinent, mitgerissen von drei faszinierenden Persönlichkeiten, die heute noch ein Vorbild sind –

© Demokratiezentrum Wien

Demokratiezentrum Wien
Hegelgasse 6 / 5, A - 1010 Wien
Tel.: +43 / 1 / 512 37 37, Fax.: +43 / 1 / 512 37 37-20
office@demokratiezentrum.org

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