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9/11

Am 11. September 2001 erschütterten Terroranschläge die USA, bei denen über 3.000 Menschen starben und weitaus mehr verletzt wurden. Islamistische Selbstmordattentäter des Al-Qaida-Netzwerks hatten an diesem Tag vier Passagierflugzeuge entführt, die sie zum Angriff auf symbolträchtige Gebäude benutzten: Zwei Maschinen zerstörten das World Trade Center in New York City, eine weitere raste in das Pentagon, den fünfeckigen Hauptsitz des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab; möglicherweise hatte es das Weiße Haus in Washington ansteuern sollen. Zunächst blieb unklar, wer die Angreifer gewesen waren und welche ideologischen Ziele sie verfolgt hatten. Die unmittelbaren politischen Folgen der Attacken waren global jedoch umso deutlicher zu spüren und reichten von den rasch eintreffenden Betroffenheitsbekundungen von PolitikerInnen aus aller Welt bis hin zur einige Wochen später einsetzenden US-amerikanischen (Gegen-)Attacke in Afghanistan, wo die Drahtzieher des Terrors vermutet wurden.[1]

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Anschläge des 11. September 2001 am darauffolgenden Tag als „Bedrohung des Weltfriedens“ und die NATO rief erstmals in ihrer Geschichte den Bündnisfall aus. Doch nicht nur für die internationalen Beziehungen, sondern auch für das Verhältnis von Bildern und Politik war „9/11“ ein einschneidendes Ereignis: Denn die Verwendung visueller Kommunikation als Waffe bzw. als „Kriegserklärung“[2] war damit auf einer neuen Stufe angekommen: Insbesondere die Zerstörung des New Yorker World Trade Center schien daran ausgerichtet worden zu sein, möglichst effektive Bilder des Ereignisses für ein globales Publikum zu generieren. Gegen 8.46 Uhr Ortszeit (14.46 Uhr MEZ) kollidierte eine Boeing 767 der American Airlines mit dem Nordturm der sogenannten Twin Towers. Bildaufnahmen von diesem Ereignis entstanden nur zufällig, viele BeobachterInnen gingen zu diesem Zeitpunkt noch von einem Unfall aus. Das US-amerikanische Fernsehen unterbrach nahezu unmittelbar nach dem Einschlag sein Programm und zeigte das qualmende Gebäude. CNN übertrug die Live-Bilder weltweit. So erlebten die ZuschauerInnen quasi als AugenzeugInnen mit, wie ein zweites entführtes Flugzeug, diesmal eine Maschine der United Airlines, einige Minuten später (um 9.03 Uhr Ortszeit) in den Südturm raste. Weltweit verfolgten die Menschen an ihren Bildschirmen im Laufe des Morgens, wie die Zwillingstürme im Abstand von etwa 30 Minuten in sich zusammenfielen und Tausende unter sich begruben.[3]

Da die (islamistischen) Hintergründe des Anschlags zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar schienen, waren die TV-Sender zunächst sehr stark auf die immer gleichen Bilder fixiert: Wieder und wieder zeigten sie den Einschlag der zweiten Maschine in den Südturm des World Trade Center sowie die dichte Rauchwolke über Manhattan. Später wurden stehende Bilder des rauchenden Südturms und/oder des noch unbeschädigten Nordturms mit der nahenden zweiten Boeing in verschiedenen Varianten zum ikonischen Bildmotiv, das ebenso symbolisch vereinfachend für die Anschläge steht wie das Kürzel „9/11“ (Abb. 1).[4] Die Ereignisse des 11. September 2001 haben auch deshalb so viel Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien geboten, weil das aus New York übertragene Medienereignis zunächst ganz auf seiner Bildhaftigkeit beruhte. Bekennerschreiben oder erklärende Texte lagen nicht vor. Die Bilder aus New York aber waren zugleich ein- und vieldeutig. Zwar zeigten sie zweifelsfrei die Zerstörung der Zwillingstürme, doch die Urheber der Anschläge und der mit ihnen verbundenen Bildinszenierung waren ebenso wenig darauf erkennbar wie deren Motive und Zielsetzungen. Zugleich entfaltete die Ikonographie der einstürzenden Türme samt Feuerball und Rauchwolke auch deshalb große assoziative Kräfte, weil sie an sehr alte Denkbilder anschloss: „Die Türme der Macht zu zerstören als Zeichen ihrer Hybris ist ein Topos, der eine ebenso lange Tradition hat, wie die Menschheit Türme errichtet.“[5]

In Europa wuchs nach dem 11. September 2001 die Sorge, ebenfalls zum Ziel islamistischer Terroranschläge zu werden.[6] Dies galt insbesondere für jene Staaten, welche den War on Terror des damals amtierenden US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush unterstützten. So zählten zu Bushs „Koalition der Willigen“ (engl. coalition of the willing), die ab 2003 im Irak mit kriegerischen Mitteln einen politischen Systemwechsel herbeiführte, unter anderem auch Großbritannien, Italien, Spanien, die Türkei oder die Ukraine. Die Befürchtungen erwiesen sich schließlich als richtig: Drei Tage vor den spanischen Parlamentswahlen, am 11. März 2004, detonierten in der Hauptstadt Madrid mehrere Sprengsätze. Diesmal waren Züge während des morgendlichen Reiseverkehrs das Angriffsziel der islamistischen Anschläge, die knapp 200 Menschen das Leben kosteten (Abb. 2 und Abb.3). Ähnlich wie im Zusammenhang mit dem 11. September 2001 gab es Bekundungen transnationaler Solidarität mit den Opfern: So schlug der damalige irische EU-Ratspräsident Bertie Ahern vor, die Staatstrauer in Spanien mit drei Schweigeminuten am 15. März ab 12 Uhr in ganz Europa zu unterstützen, was zumindest teilweise auch geschah. Zunächst hatte die spanische Regierung die baskische Terrororganisation ETA als Urheberin der Anschläge im Visier, doch fiel der später erhärtete Verdacht dann schnell auf islamistische Kreise in Spanien mit (umstrittenen) Verbindungen zum Al-Qaida-Netzwerk.[7] Ein Zusammenhang mit dem spanischen Engagement im Irakkrieg schien insofern sehr wahrscheinlich. Die bis zu diesem Zeitpunkt unangefochten regierende konservative Partido Popular verlor wohl nicht zuletzt deshalb die Parlamentswahlen am 14. März. Die linke Partido Socialista Obrero Español (PSOE) konnte mit ihrem Spitzenkandidaten José Luis Rodríguez Zapatero deutlich zulegen und eine Minderheitsregierung bilden. Zapatero zog die spanischen Soldaten bereits im April 2004 aus dem Irak ab. Am dritten Jahrestag der Anschläge wurde vor dem Madrider Atocha-Banhof, dem Mittelpunkt der Attacken, ein Denkmal errichtet (Abb. 4).[8]

Der Labour-Politiker Tony Blair amtierte von 1997 bis 2007 als britischer Premierminister. Er avancierte zum zentralen europäischen Verbündeten der USA im globalen War on Terror, den George W. Bush als Reaktion auf die Anschläge des 11. September 2001 ausgerufen hatte.[9] Blair unterstützte den US-Präsidenten auch bei dessen Irakkrieg seit 2003.[10] Folglich waren die Befürchtungen in Großbritannien sehr groß, dass die symbolträchtige Metropole London in naher Zukunft zum Ziel eines islamistischen Attentats werden könne.[11] Anfang Juli 2005 stand die Stadt gleich doppelt im Fokus der Weltöffentlichkeit. Erstens fand am 2. Juli das Live-8-Konzert im Hyde-Park statt. Zwar gab es an diesem Tag weltweit gleichzeitig elf solcher Konzerte, doch das Hauptkonzert besuchten 200.000 Menschen in London. Die Veranstaltungen wurden bewusst parallel zum G8-Gipfel im schottischen Gleneagles (6. bis 8. Juli 2005) veranstaltet und waren Teil der Kampagne Make Poverty History zur weltweiten Bekämpfung von Hunger und Armut. Zweitens wurde London global öffentliche Aufmerksamkeit zuteil, als beim Meeting des Internationalen Olympischen Komitees in Singapur am 6. Juli 2005 bekannt gegeben wurde, dass die Spiele für das Jahr 2012 an die britische Hauptstadt vergeben worden waren. Sie hatte sich damit unter anderem gegen New York und Madrid durchgesetzt. Am folgenden Tag sprengten sich im Londoner Verkehrsnetz während des morgendlichen Berufsverkehrs vier Attentäter in die Luft. Als Tatorte fungierten drei U-Bahn-Züge sowie ein Doppeldeckerbus (Abb. 5). Infolge der Anschläge starben nicht nur die „Rucksackbomber“ selbst, sondern auch 52 zufällig involvierte Menschen. Zudem wurden über 700 Personen verletzt. In Analogie zu den Bezeichnungen „9/11“ für die Anschläge in den USA am 11. September 2001 und „3/11“ bzw. „11-M“ für die Explosionen in Madrid am 11. März 2004 steht das Label „7/7“ symbolisch für die Londoner Ereignisse des 7. Juli 2005. Das vielleicht am weitesten verbreitete Symbolbild jenes Tages zeigt allerdings nicht die Anschläge selbst, sondern veranschaulicht die Solidarität der Bevölkerung mit den unmittelbar Betroffenen: „Das ikonische Bild der Londoner Anschläge vom 7. Juli 2005 […], das nicht nur im westlichen Kontext, sondern auch in der arabischen Welt auf den Titelseiten der Zeitungen prangte […], zeigt einen Mann im weißen Hemd und eine Frau, die vor ihr Gesicht eine weiße Maske hält.“[12] Der Helfer hat seine Arme schützend um die Verletzte gelegt (Abb. 6).

In New York waren 2001 Wandplakate zu wichtigen Hilfsmitteln bei der Suche nach Vermissten geworden. Dieses visuelle Instrument nutzten 2005 dann auch die Menschen in London. Ursprünglich private Schnappschüsse ergänzten sie durch die Angabe von Informationen wie Alter, Größe, Gewicht und spezifische Erkennungsmerkmale (Abb. 7).[13] Das Bildgenre der Vermisstenplakate war auf Opferseite das Gegenstück zu jenen (Such-)Bildern, die Überwachungskameras von den Tätern aufgenommen hatten, als diese sich am Morgen des 7. Juli 2005 auf den Weg machten (Abb. 8). Auch diese Motive erinnerten an die Ikonographien von „9/11“. Ohnehin wurden die Londoner Anschläge immer wieder mit den vorhergegangenen islamistischen Terrorakten in New York und Madrid in Beziehung gesetzt. Premierminister Tony Blair verließ noch am 7. Juli den G8-Gipfel in Schottland und hielt eine Pressekonferenz ab, auf der er erklärte, die Anschläge seien gegen den britischen way of life[14] gerichtet gewesen. Die Opposition zwischen we und they, die er als Repräsentant der britischen Nation suggerierte, war allerdings nicht unproblematisch: Zwar hatten alle vier islamistischen Terroristen pakistanische Migrationshintergründe. Doch drei von ihnen waren britische Bürger der zweiten Generation gewesen, die am Rande von Leeds in England aufgewachsen waren. Der vierte Attentäter war in Jamaika geboren worden, jedoch ebenfalls in England aufgewachsen. Die Männer haben ihre Anschläge vermutlich selbst finanziert. Anhaltspunkte für ausländische Einflüsse bietet allerdings beispielsweise eine Reise von zwei Tätern, Mohammad Sidique Khan und Shehzad Tanweer, nach Pakistan einige Monate vor den Anschlägen.[15] Die Einordnung der „7/7“-Terroristen ist insgesamt schwierig: Wie auch die Attentäter des 11. September 2001 stellten sie keine expliziten Forderungen auf. Auch Sidique Khans Videostatement, das Anfang September 2005 durch den arabischen TV-Sender Al Jazeera ausgestrahlt wurde, enthielt statt einer konkreten politischen Handlungsanweisung die Bitte um Gebete und die Aufforderung, dass „ihr euch selbst eure Gedanken macht“[16].

Die bildmediale Besonderheit von „9/11“ hatte unter anderem darin bestanden, dass es den Attentätern gelungen war, ein global rezipiertes Live-Bild ihres Anschlags auf das World Trade Center in Szene zu setzen. Vier Jahre später spielten in London Handy-Kameras eine zentrale Rolle bei der öffentlichen Inszenierung des Medienereignisses „7/7“.[17] Eine interessante Eigenschaft dieses visuellen Formats besteht darin, dass es von AugenzeugInnen, also von Menschen mit großer zeitlicher und räumlicher Nähe zum Geschehen, relativ unaufwendig genutzt werden kann. Da die Londoner Tatorte von der Polizei abgeschirmt wurden und zumindest die U-Bahn-Anschläge innerhalb eines relativ kleinen Zeitfensters stattfanden, hatten professionelle Fotografen praktisch keine Chance, ein authentisches Bild der Attacken als solche aufzunehmen. Zugleich gab es offensichtlich sehr viele U-Bahn-Passagiere, die bereits kurz nach den Anschlägen die Kaltblütigkeit besaßen, ihre Handy-Kameras zu benutzen (Abb. 9). Die Massenmedien griffen bereitwillig auf dieses authentische und zudem sehr schnell per Internet verfügbare Bildmaterial zurück.[18]

Kommentare erinnerten nach den Anschlägen von 2005 immer wieder an die Solidarität in London während der Zeit der deutschen Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg (engl. blitz genannt).[19] London hatte sich seither allerdings zur multikulturellen Metropole des frühen 21. Jahrhunderts weiterentwickelt und dies im Rahmen seiner Olympiabewerbung für das Jahr 2012 auch erfolgreich inszeniert. Diese Kommunikationsstrategie griff der damalige Bürgermeister Ken Livingstone noch einmal gezielt auf, um die Einigkeit der Stadtbevölkerung gegen die terroristische Bedrohung zu stilisieren, ohne jedoch in ein nationalistisches Schema zu verfallen. Gemeinsam mit Transport for London, der Dachorganisation zur Koordination des Verkehrs in der britischen Hauptstadt, initiierte er eine Plakatkampagne unter dem Motto „7 Million Londoners, 1 London“. Im Hintergrund arbeiteten die Sicherheitskräfte daran, weitere Anschläge zu vermeiden. Anti-Terror-SpezialistInnen verfolgten dabei schon seit längerer Zeit eine sogenannte shoot-to-kill-Strategie (auch: Operation „Kratos“), d.h., in lebensbedrohlichen Situationen sollten potenzielle AttentäterInnen mit Schüssen in den Kopf gestoppt werden. Am 21. Juli 2005 scheiterten neuerliche Anschlagsversuche in der Londoner U-Bahn. Am Tag darauf töteten Anti-Terror-Kräfte der Londoner Polizei den von ihnen fälschlich für einen Terroristen gehaltenen Brasilianer Jean Charles de Menezes in einem Waggon an der unterirdischen Station Stockwell (Abb. 10). Mehrere Kugeln trafen ihn im Kopf, eine in der Schulter. Diese Aktion lässt sich als Hinweis darauf deuten, dass in Europa ebenso wie in den USA die Furcht vor weiteren Anschlägen zu staatlichen Gegenmaßnahmen geführt hat, die dringend gesellschaftlicher Debatten bedürfen. Für Jean Charles de Menezes gilt jedenfalls: „Shoot-to-kill killed precisely what it was supposed to protect.“[20]

Benjamin Drechsel

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[1] Die diesbezügliche Bildberichterstattung in den USA analysiert Griffin, Michael. 2004. „Picturing America’s ‘War on Terrorism’ in Afghanistan and Iraq. Photographic motifs as news frames.“ Journalism 4: S. 381–402.

[2] Paul, Gerhard. 2004. Bilder des Krieges – Krieg der Bilder. Die Visualisierung des modernen Krieges. Paderborn: Schöningh, hier S. 433.

[3] Zahlreiche Menschen versuchten sich durch einen Sprung aus dem World Trade Center zu retten; vgl. zur Problematik der dabei entstandenen Bildmotive Janzing, Godehard. 2008. „The Falling Man. Bilder der Opfer des 11. September 2001.“ In Das Jahrhundert der Bilder. Band II: 1949 bis heute, hg. v. Gerhard Paul, S. 694–701. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

[4] Leggewie, Claus/Meyer, Erik. 2004. „‘Collecting Today for Tomorrow’. Medien des kollektiven Gedächtnisses am Beispiel des ‚Elften September’.“ In Medien des kollektiven Gedächtnisses. Konstruktivität – Historizität – Kulturspezifität, hg. v. Astrid Erll und Ansgar Nünning, S. 277–291. Berlin: de Gruyter, hier S. 281f.

[5] Buttler, Joachim. 2003. „Ästhetik des Terrors. Die Bilder des 11. Septembers 2001.“ In Bilder des Terrors – Terror der Bilder? Krisenberichterstattung am und nach dem 11. September, hg. v. demselben et al., S. 26–41. Köln: Halem, hier S. 35.

[6] Überlegungen zu einer angemessenen Terrordefinition und zur Einordnung des 11. September 2001 in die Geschichte terroristischer Strategien liefert etwa Hoffman, Bruce. 2002. Terrorismus – der unerklärte Krieg. Bonn: bpb (erweiterte Fassung des engl. Originals von 1998).

[7] Die Verurteilung von 21 Angeklagten am 31. Oktober 2007 stützte die Version eines islamistischen Hintergrunds der Anschläge, während die ETA nicht als involviert galt; vgl. www.elpais.com/articulo/opinion/fin/infamia/elpepuopi/20071101elpepiopi_1/Tes; www.guardian.co.uk/commentisfree/2007/nov/01/terrorism.spain (5. März 2009).

[8] news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/6439825.stm (5. März 2009).

[9] Garton Ash, Timothy. 2004. Freie Welt. Europa, Amerika und die Chance der Krise. München: Hanser (engl. Original ebenfalls 2004), S. 28–72.

[10] Die Bilddimension des Irakkriegs analysiert Paul, Gerhard. 2005. Der Bilderkrieg. Inszenierungen, Bilder und Perspektiven der „Operation Irakische Freiheit“. Göttingen: Wallstein.

[11] Taylor, Peter. 2005. „Just waiting to happen.“ In The Guardian, 8. Juli, www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/08/july7.politics (5. März 2009).

[12] Knieper, Thomas/Müller, Marion G. 2005. „Krieg ohne Bilder?“ In War Visions. Bildkommunikation und Krieg, hg. v. denselben, S. 7–21. Halem: Köln, hier S. 8.

[13] Edkins, Jenny. 2008. „Biopolitics, communication and global governance.“ In Terrorism and the Politics of Response, hg. v. Angharad Closs Stephens und Nick Vaughan-Williams, S. 19–43. London: Routledge, hier S. 23–27.

[14] Blair, Tony. 2005. „Statement from Downing Street, 1730 BST.“ In BBC News, 7. Juli, news.bbc.co.uk/1/hi/uk/4659953.stm (5. März 2009).

[15] Bulley, Dan. 2008. „‘Foreign’ terror? Resisting/responding to the London bombings.“ In Terrorism and the Politics of Response, hg. v. Angharad Closs Stephens und Nick Vaughan-Williams, S. 81–95. London: Routledge, hier S. 82.

[16] Zitiert nach Musharbash, Yassin. 2005. „London-Bekennervideo: ‚Wir sind im Krieg und ich bin Soldat.‘“ In Spiegel Online, 2. September, www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,372748,00.html (6. März 2009).

[17] Dohnke, Kay. 2008. „Die authentische Katastrophe. Handy-Fotos aus London und ihre Bedeutung für den Bildjournalismus.“ In Das Jahrhundert der Bilder. Band II: 1949 bis heute, hg. v. Gerhard Paul, S. 734–741. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

[18] Für die politische Bedeutung der Handy-Fotografie spricht beispielsweise auch, dass sie zuvor schon die Zensurbemühungen der chinesischen Behörden im Rahmen von Protesten wirksam unterlaufen hatte (Noguchi, Yugi. 2005. „Camera Phones Lend Immediacy to Images of Disaster.“ Washington Post, 8. Juli, www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/07/07/AR2005070701522.html (6. März 2009)).

[19] Sinclair, Iain. 2005. „Theatre of the City.“ In The Guardian, 14 Juli, www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/14/july7.politicsphilosophyandsociety (5. März 2009).

[20] Vaughan-Williams, Nick. 2008. „The shooting of Jean Charles de Menezes. New border politics?“ In Terrorism and the Politics of Response, hg. v. Angharad Closs Stephens und Nick Vaughan-Williams, S. 96–111. London: Routledge, hier S. 103.


Zitierempfehlung: Drechsel, Benjamin, 9/11. Bildaufsatz der Ikone „9/11“, in: Online-Modul Europäisches Politisches Bildgedächtnis. Ikonen und Ikonographien des 20. Jahrhunderts, 09/2009, URL: http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis/911.html 

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