zur normalen Ansicht

Veranstaltungen > Blackboard

Veranstaltungshinweise

13.-23. Juli 2008
Projekt Spurensuche – Back to the Roots


Das Projekt Spurensuche/Back to the Roots der Republik Österreich besteht seit 1994 und setzt sich zum Ziel, den Austausch zwischen israelischen und österreichischen Jugendlichen zu fördern. Im Mittelpunkt dieser Begegnung steht die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust, insbesondere im Hinblick auf die eigene Familienbiographie.

Die israelischen TeilnehmerInnen der "Spurensuche" kommen mit dem Anliegen nach Österreich, Spuren ihrer zur Zeit des Nationalsozialismus vertriebenen, vernichteten und geflüchteten Vorfahren zu finden und zu erforschen. Sie hoffen durch diese Begegnung junge ÖsterreicherInnen zu treffen, die Interesse an einer tiefergehenden thematischen und persönlichen Auseinandersetzung mitbringen und sich gemeinsam mit ihnen auf diese Suche begeben wollen.

2008 soll das Projekt erstmals als trinationale Begegnung realisiert werden und auch amerikanischen Jugendlichen offen stehen, deren Herkunftsfamilien ebenfalls aus Östereich flüchten mussten. Im Rahmen des Projekts werden 15 engagierte junge Menschen aus Österreich gesucht, die bereit sind, sich im Juli dieses Jahres für 10 Tage mit 15 israelischen und amerikanischen Jugendlichen auf eine gemeinsame Reise durch Österreichs Geschichte und Landschaft zu begeben und sich auf eine herausfordernde interkulturelle Begegnung einzulassen.

Programm:
- Kennenlernen und erste Zusammenarbeit in der Gruppe
- Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
- Thematisierung der Familiengeschichten aller TeilnehmerInnen
- Recherche und Information in diversen Archiven
- 1,5 tägige selbständige Spurensuche in Kleingruppen (Aufsuchen von familienspezifischen Plätzen/ Personen in Österreich)
- Begegnung mit dem Judentum in Österreich
- Interkultureller Austausch

Erwartungen:
- Interesse an der thematischen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und dem
- Holocaust in Österreich
- Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit persönlichen Familiengeschichten
- Engagement im interkulturellen Austausch und bei der individuellen Spurensuche
- Verpflichtende Teilnahme am Vorbereitungsseminar in Wien
- Alter: 18 -25 Jahre

Wissenswertes:
- Das Projekt wird zu 100% durch das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend finanziert. Für Dich fallen während des Vorbereitungsseminars und der gemeinsamen Reise keine Kosten im Bereich Verpflegung, Unterkunft und Transport innerhalb Östererichs an.
- Vorbereitungsseminar: Samstag 7. Juni 2008
- Projektzeitraum: Sonntag 13. Juli bis einschließlich Mittwoch 23. Juli 2008. Du verpflichtest Dich mit Deiner Anmeldung zur verlässlichen und engagierten Teilnahme.

Bewerbung:
- Die genauen Bewerbungsformalitäten sind unter www.jugendinfo.at abrufbar
- Bewerbungsfrist: 2. Mai 2008
- Benachrichtigung über die Auswahl der TeilnehmerInnen bis 8. Mai 2008
- Deine vollständige Bewerbung (per Post oder e-mail) schicke bis spätestens 2. Mai 2008 an:
Sandra KONRAD, BMGFJ, Franz Josefs-Kai 51, 1010 Wien
E-mail: sandra.konrad@bmgfj.gv.at
Tel: 01/ 71 100 /32 15
Fax: 01/535 03 22


29./30. September 2008
EDem2008 - E-Democracy Conference


Ort: Donau Universität Krems
Link: www.donau-uni.at
Kontakt: Noella Edelmann, BA, MSc, MAS, Donau-Universität Krems, Zentrum fur E-Government, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, A-3500 Krems, Tel.: +43 (0)2732 893-2303, Fax: +43 (0)2732 893-4300, E-Mail: noella.edelmann@donau-uni.ac.at
Kosten: EUR 95,-

There are a number of E-Democracy applications, ranging from providing information to discussion, deliberation, decision-making and voting, thus encompassing the entire democratic process. The technical devices have become a means to an end, and there are other questions that now need to be raised and answered:

- To what extent can E-Democracy support and enrich our democracy?
- What and where are the interfaces, what methods can be used to integrate E-participation in present politics public administration processes?
- How can we ensure that the greatest number of people are reached and are able to use the means of participation?
- How can the modern media support political education?
- How can the Internet increase participation in political discussion?-
- What are the limitations and the risks of E-Democracy?

The EDem2008 conference presents the opportunity to look into these questions and discuss the answers. During the conference experiences will be collected, examples, good and bad practice analysed, the State-of-the-Art and future scenarios will be presented and discussed; presentation of the project PoliPedia.at (Demokratiezentrum Wien) by Gertraud DIENDORFER, Petra MAYERHOFER, Alexander BANFIELD-MUMB.


9./10. Oktober 2008
Freier Zugang zu Wissen. Open-Access-Tage Berlin mit Open-Access-Messe


Ort: Freien Universität Berlin
Link/Programm: http://open-access.net/de/austausch/openaccesstage/ankuendigung/
Ansprechpartnerin: Rubina Vock: rubina.vock@fu-berlin.de

Veranstalter: Informationsplattform open-access.net und Freie Universität Berlin, Center für Digitale Systeme, in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft

Der Begriff Open Access vereint eine Vielzahl an Aktivitäten, deren gemeinsames Anliegen es ist, das kulturelle Erbe und das verfügbare wissenschaftliche Wissen weltweit kostenfrei zugänglich zu machen. Diese Vision baut auf den Möglichkeiten auf, die das elektronische Publizieren über das Internet eröffnet. Alle großen Wissenschaftsorganisationen, die meisten Hochschulen in Deutschland sowie Forschungsfördereinrichtungen und einige Verlage unternehmen inzwischen Anstrengungen in dieser Richtung.

In Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion und auf der Open-Access-Messe werden die Möglichkeiten des Open-Access-Publizierens und der freie Zugang zu Forschungsergebnissen umfassend thematisiert. Ziel der Veranstaltung ist, Open Access weiter in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft zu verankern.

Die Konferenz und Messe richten sich an zwei Zielgruppen:
* Die Veranstaltungen des ersten Tages bieten Wissenschaftler/innen, Autor/innen und Wissenschaftsmanager/innen einen Überblick über die Möglichkeiten von Open Access und über Angebote u.a. von Universitäten, Forschungseinrichtungen und ausgewählten Verlagen.
Auf einführende Vorträge folgen u.a. Präsentationen über den selbstbestimmten Umgang mit Autorenrechten und die Frage, inwieweit Open Access und exzellente Wissenschaft Hand in Hand gehen. In einer Podiumsdiskussion werden Vertreter/innen der deutschen Wissenschaftslandschaft ihre Haltung zu Open Access aus verschiedenen Perspektiven beschreiben und über aktuelle Herausforderungen diskutieren.

* Der zweite Veranstaltungstag wendet sich vor allem an die deutschsprachige Open-Access-Community. In Workshops informieren und diskutieren Expert/innen aus Forschung, Lehre, Gesellschaft und Wirtschaft über verschiedene Aspekte des Open Access. Ziel der Workshops ist die Erarbeitung gemeinsamer Umsetzungsformen von Open Access in den verschiedenen diskutierten Bereichen.
Behandelt werden Themen wie Open Data (der freie Zugang zu Primärdaten), rechtliche Fragen bei der institutionellen Verankerung von Open Access sowie Herausforderungen bei Gründung und Betrieb von Open-Access-Zeitschriften, -Repositorien und -Universitätsverlagen. In einer abschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde werden die Ergebnisse der Workshops allen Teilnehmenden präsentiert.

Open-Access-Messe
Im Rahmen der Open-Access-Tage Berlin findet an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt. Dort präsentieren sich Dienstleister/innen mit ihren Serviceangeboten dem interessierten Publikum.
Verlagen, Repositorien, Open-Access-Zeitschriften und Projekten im Kontext des Open Access wird die Möglichkeit gegeben, ihre Angebote und Aktivitäten einem breiten Publikum aus der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft vorzustellen.


9. November 2008
Buchpräsentation mit Vorträgen: Herbert POSCH, "Akademische Würde". Aberkennung und Wiederverleihungen akademischer Grade an der Universität Wien (LIT-Verlag)


Link: www.univie.ac.at/zeitgeschichte

Präsentation des neuen Buches von Herbert POSCH. das Buch ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das im Auftrag des Rektorats durchgeführt wurde (Leitung: Friedrich STADLER)

Die genauen Daten zur Veranstaltung werden noch bekannt gegeben.


http:// www.demokratiezentrum.org /34c804aae44a398ecf48582703e56690/de/startseite/veranstaltungen/blackboard.html

Demokratiezentrum Wien
Hegelgasse 6 / 5, A - 1010 Wien
Tel.: +43 / 1 / 512 37 37, Fax.: +43 / 1 / 512 37 37-20
office@demokratiezentrum.org