zur normalen Ansicht

Über uns > Mission

Mission Statement

Demokratiezentrum Wien
Das Demokratiezentrum Wien ist eine wissenschaftliche Non-Profit-Organisation mit starker Ausrichtung auf Angewandtheit und Vermittlung. Die Themen, mit denen sich das Demokratiezentrum Wien als wissenschaftliche Forschungseinrichtung und virtuelles Wissenszentrum beschäftigt, sind Grundfragen der politischen Kultur und des politischen Systems Österreichs im europäischen Kontext, Demokratisierungsprozesse und ihre historische Entwicklung, aktuelle gesellschaftspolitische Debatten, die Mediengesellschaft (mit Schwerpunkt Medienkompetenz und Decodierung visueller Botschaften) sowie die IT-Transformation und die Wissensgesellschaft.

In den letzten Jahren hat sich das Demokratiezentrum Wien zu einem wissenschaftlichen Institut mit einem anwendungsorientierten Profil an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit entwickelt. Das wissenschaftliche Niveau wird durch die Tatsache bestätigt, dass das Demokratiezentrum Wien 2005 mehrere wissenschaftliche Projekte durchführte, deren Zuschlag jeweils nach mehrstufigen Verfahren und mit internationaler Juryevaluierung erlangt werden konnte. Dabei erfolgte die Projektentwicklung entlang von thematischen Schwerpunktsetzungen: Europäische Identität(en), politische Bildstrategien sowie historische und politische Ikonographie, Medien und Demokratie sowie Creative/Open Access und digitale Wissensspeicher. Auf der Wissensplattform wurde der Ausbau der (bewegten) Bildebene forciert.

Virtuelles Wissenszentrum
Das Demokratiezentrum Wien versteht sich als virtuelles Wissenszentrum mit einem umfangreichen Contentangebot zu relevanten aktuellen und historischen Fragen zu Demokratie- und Gesellschaftspolitik. Das Modul Wissen bietet einen zentralen Zugang zum Contentangebot des Demokratiezentrum Wien mit folgenden Wissensbausteinen:

  • Wissensstationen
  • Wissenslexikon
  • Timelines
  • Artikel zum download mit ausführlichen Abstracts
  • Literaturhinweise
  • Audios und Videos
  • Bilder
  • Grafiken und Tabellen


Bildschwerpunkt
Durch den enormen Bedeutungszuwachs visueller Medien in der modernen Informationsgesellschaft hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre auch in der traditionell sprachlich-"rational" beherrschten scientific community die Erkenntnis durchgesetzt, dass gesellschaftsrelevante Forschung nicht auf die Analyse struktureller Gesetzmäßigkeiten in der Bildkommunikation verzichten kann. Einschlägige Untersuchungen von politischen Konzepten, das WählerInnenverhalten und visuellen Kommunikationsstrategien zählen daher zu den primären Fragestellungen der interdisziplinär orientierten (politischen) Kulturforschung.

Neues Informationstool zu politischen Bilderstrategien am Beispiel von über 100 ausgewählten und wissenschaftlich kontextualisierten Plakaten aus Nationalratswahlkämpfen 1945 – 2002
Im Zentrum des Vorhabens stand eine Auseinandersetzung mit dem politischen Wettbewerb, den visuellen Präsentationsformen der Parteien und den zur Anwendung kommenden Kommunikationsstrategien. Mit diesem Bildmodul wurde auf www.demokratiezentrum.org eine repräsentative Auswahl von in Wien zwischen 1945 und 2002 affichierten Wahlplakaten zugänglich gemacht. Zurückgegriffen wurde auf die Plakatbestände verschiedener Sammlungen zurückgegriffen, die im Rahmen des Projektschwerpunktes erstmals gemeinsam mit umfassendem Kontextwissen in multimedialer Form online gebracht wurden. Bestandteil dieses Kontextwissens sind sowohl primäre Informationen zu den Wahlplakaten als auch erklärende, vertiefende und analytische Beiträge zu den einzelnen Wahlgängen, den kandierenden Parteien, den Regierungsbildungen und dem gesellschaftlichen, ökonomischen und internationalen Kontext der Wahlgänge. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Fokussierung auf die Bedeutung und Rolle von Bildern in der Demokratiegeschichte und Demokratieentwicklung.

Vernetzung und Beteiligung am Aufbau eines Europäischen Forschungsverbundes zu Demokratie-, Kultur- und Medienstudien
Das Demokratiezentrum Wien fungierte auch als Konsortiumsleiter bei der Ausschreibung und nach zwei internationalen Juryrunden letztlich erfolgreichen Bewerbung gemeinsam mit internationalen universitären Partnern (Basel, Florenz, Giessen, Zürich) zur Schaffung eines neuen Ludwig Boltzmann Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit, das ab 1. Juni 2005 im Büroverbund mit dem Demokratiezentrum Wien seine Tätigkeit aufnahm.

http:// www.demokratiezentrum.org /aabf9fd1ec1cdb28203a44a3e9db6893/de/home/_er_uns/mission.html

Demokratiezentrum Wien
Hegelgasse 6 / 5, A - 1010 Wien
Tel.: +43 / 1 / 512 37 37, Fax.: +43 / 1 / 512 37 37-20
office@demokratiezentrum.org