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Für einen neuen Frühling
Für einen neuen Frühling
Wahlplakat der ÖVP für die Nationalratswahl vom 6. Mai 1979.
Quelle: VGA/Sammlung Kunisch

Ein wesentliches Thema der ÖVP bei den Nationalratswahlen 1979 war jenes der Erneuerung, verstanden als Alternative zu einer Politik der SPÖ. Dieser Aspekt der Erneuerung wurde auf symbolischer Ebene einerseits mit dem Slogan "Für einen neuen Frühling" und andererseits mit der bildlichen Darstellung einer voll aufblühenden Blume, der Tulpe als klassischer Frühlingsblume, vor rot-weiß-rotem Hintergrund versinnbildlicht.

Ihre Plakate, die - wie das abgebildete - durch Bild- und Textbotschaft zum Teil "entpolitisiert" wirken - hat die Partei 1979 mit "Volkspartei" unterzeichnet. Das seit 1962 in Verwendung befindliche Logo (ÖVP-Schriftzug mit rot-weiß-rotem V) scheint auf den Plakaten gleichfalls auf, wobei dieses ? wie bereits 1975 - häufig in Rot (roter Schriftzug mit rot-weiß-rotem "V") auf die Plakate gesetzt wurde.

Zur Nationalratswahl vom 6. Mai 1979:

Bei der Nationalratswahl vom 6. Mai 1979 kandidierten insgesamt fünf Parteien: SPÖ, ÖVP, FPÖ, KPÖ und die Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft.

Den Einzug in den Nationalrat schafften SPÖ, ÖVP und FPÖ, wobei die SPÖ ihre absolute Stimmen- und Mandatsmehrheit erfolgreich verteidigen bzw. diese sogar noch ausbauen konnte. Kreisky konnte bei der Nationalratswahl 1979 das beste Wahlergebnis seiner 13-jährigen Amtszeit als österreichischer Bundeskanzler erzielen.

Die einzelnen Parteien erreichten folgendes Ergebnis: SPÖ: 2,413.226 bzw. 51% der abgegebenen Stimmen (95 Mandate), ÖVP: 1,981.739 bzw. 41,9% der abgegebenen Stimmen (77 Mandate), FPÖ: 286.743 bzw. 6,1% der abgegebenen Stimmen (11 Mandate).

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