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Zur Demokratie gehören drei
Zur Demokratie gehören drei
Wahlplakat der FPÖ für die Nationalratswahl vom 5. Oktober 1975
Quelle: VGA/Sammlung Kunisch

Die FPÖ bestritt den Wahlkampf 1975 mit für sie "klassischen" Themen: dem demokratischen System, der Bedeutung der Opposition in der Demokratie bzw. ihrer Rolle als Oppositionspartei, die primär gegen die "Proporzparteien" Rot und Schwarz ankämpft. Affichiert wurden in diesem Zusammenhang die Slogans "Zur Demokratie gehören Drei" oder "Notwendig für Österreich!", wobei den WählerInnen auch mittels des im Wahlkampf gerne verwendeten Stimmzettel-Sujets verdeutlich wurde, bei wem sie ihr Wahlkreuz machen sollen, nämlich bei der FPÖ.

Zur Nationalratswahl vom 5. Oktober 1975:

Bei der Nationalratswahl vom 5. Oktober 1975 kandidierten folgende Parteien: SPÖ, ÖVP, FPÖ, KPÖ, Liste Steinacher Franz, Gruppe Revolutionäre Marxisten.

Den Einzug in den Nationalrat schafften SPÖ, ÖVP und FPÖ, wobei die SPÖ 2,326.201 bzw. 50,4% der abgegebenen Stimmen (93 Mandate), die ÖVP 1,981.291 bzw. 42,9% der abgegebenen Stimmen (80 Mandate) und die FPÖ 249.444 bzw. 5,4% der abgegebenen Stimmen (10 Mandate) erreichte.

Im Vergleich zur vorhergehenden Wahl blieb das Machtverhältnis im österreichischen Nationalrat somit unverändert; die SPÖ besaß unverändert mit 93 Mandaten die absolute Mehrheit im österreichischen Nationalrat. Maßgeblich für ihr positives Wahlergebnis war die 1971 fortgesetzte Reformpolitik Kreiskys.

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