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Jugendarbeitslosigkeit halbieren

Quelle: Österreichische Nationalbibliothek, Flugblätter-, Plakate- und Exlibris- Sammlung

Wahlplakat der SPÖ für die Nationalratswahl vom 1. Oktober 2006

Ähnlich wie im Wahlkampf 2002 setzte die SPÖ auch 2006 auf sozial- und arbeitsmarktpolitische Themen: die gerechte Verteilung des Wohlstands, "100.000 neue Betreuungsplätze für unsere Kinder", die Abschaffung der Zwei-Klassenmedizin und eine "neue Fairness für das Land." Zu den wichtigsten Forderungen (Prestigefragen) der SPÖ im Wahlkampf 2006 wurden jedoch die Abschaffung der Studiengebühren und die Stornierung des Eurofighter (Abfangjäger)-Ankaufs. Beide Wahlversprechen wurden nach dem (überraschenden) Wahlsieg der SPÖ, mit dem wohl auch die Partei selbst nicht gerechnet hatte, gebrochen. Was die StudentInnen im Fall der Studiengebühren jedoch besonders erzürnte, war der Umstand, dass die SPÖ nach ihrem Wahlsieg innerhalb der neu gebildeten Großen Koalition nur kaum für die Durchsetzung dieses Wahlversprechens kämpfte.

Zur Nationalratswahl vom 1. Oktober 2006:

Bei der Nationalratswahl vom 1. Oktober 2006 kandidierten bundesweit insgesamt sieben Parteien: SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, BZÖ, KPÖ und die Liste Dr. Martin (MATIN), wobei fünf Parteien auch der Einzug in den Nationalrat gelang.

Stimmenstärkste Partei wurde die SPÖ mit 1.663.986 Stimmen (35,34% der abgegebenen Stimmen) und 68 Mandaten, zweitstärkste Partei wurde die ÖVP mit 1.616.493 (34,33% der abgegebenen Stimmen) und 66 Mandaten. Die Grünen wurden drittstärkste Partei mit 520.130 Stimmen (11,05% der abgegeben Stimmen) und 21 Mandaten. Die FPÖ erhielt 519.598 Stimmen (11,04% der abgegebenen Stimmen) und ebenfalls 21 Mandate, das BZÖ erreichte 193.539 Stimmen (4,11% der abgegebenen Stimmen) und sieben Mandate.

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